Wirkungsgradkennfeld? Bx8?

Diskutiere Wirkungsgradkennfeld? Bx8? im Allgemeines zum BMW 1er F2x Forum im Bereich Informationen zum 1er und 2er F-Modell ab 2011; Hat hier zufällig schon mal einer ein Verbrauchskennfeld/"Muscheldiagramm" von einem LCI-1er (oder 2er oder 3er) gesehen? Bevorzugt B38 100 kW...

  1. #1 doesntmatter, 23.01.2021
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    Hat hier zufällig schon mal einer ein Verbrauchskennfeld/"Muscheldiagramm" von einem LCI-1er (oder 2er oder 3er) gesehen? Bevorzugt B38 100 kW OPV, aber ich denke so Dinge wie Volllastanreicherung und effiziente Drehzahlbereiche sollten sich innerhalb der Baukastenserie auch auf andere Motoren übertragen lassen, von daher nehme ich, was es gibt.
     
  2. #2 mehrfreudeamfahren, 24.01.2021
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    Boa, hab ich auch schon ewig gesucht, nix gefunden :( Auch zum N47 nichts.
     
  3. #3 alpinweisser_120d, 24.01.2021
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    Der Fingerabdruck eines Motors wird in der Regel nicht veröffentlicht.
     
  4. #4 mehrfreudeamfahren, 24.01.2021
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    Was man aber ab-und-zu findet, sind Abschlussarbeiten bzgl. gewissen Untersuchungsschwerpunkten (https://kluedo.ub.uni-kl.de/frontdo...ng_bei_Dieselmotor_ISBN_978-3-95974-088-3.pdf).

    Die Uni Graz verwendet ganz gern BMW Motoren aber da kann man keine Rückschlüsse ziehen, weil die Anzahl der Einflussfaktoren (AGR, NOX, Russ, Nockenwelle, etc) so groß ist, dass man eigentlich nur raten kann.

    Das einzig Handfeste ist das TÜ1 vergleichsdiagramm das mal veröffentlicht wurde:
    https://cdn.bimmertoday.de/wp-content/uploads/2017/11/BMW-B47-TU1-Diesel-Motor-2018-03.jpg
     
  5. #5 doesntmatter, 25.01.2021
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    Hmm. Ärgerlich. Zum VW EA888 aus dem Golf findet man sowas, von BMW habe ich auch eins zum N52 gefunden. Eigentlich ziemlich lächerlich, so etwas geheim zu halten - für jeden mit Zugang zu einem entsprechend ausgestatteten Auto und zu einem Motorprüfstand ist es ein Klacks (naja - und ein paar Stunden testen), die Werte selbst zu ermitteln. Also hat die Konkurenz hat das Wissen sowieso schon, außer es interessiert sie gar nicht. Nur die Kunden, denen es etwas nützen könnte, die erhalten keinen Zugang...

    Bei mir kam die Frage erst auf, als ich festgestellt habe, dass man gegenüber den Eco-Pro-Schaltempfehlungen durchaus noch sparen kann, wenn man gerade keine Beschleunigung braucht. Aber nicht unbegrenzt, irgendwann sackt die Effizienz ab und für gewöhnlich ist es für den Motor auch besser, dazu noch etwas Abstand zu haben. Die genauen Punkte zu erfahren wird aber 10000de km dauern.
     
  6. #6 alpinweisser_120d, 25.01.2021
    Zuletzt bearbeitet: 25.01.2021
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    Ganz so einfach ist es nicht. Zum Motorenprüfstand braucht man noch sehr gute Messtechnik und auch eine Prüfstandsautomatisierung. Denn auch wenn ein Muscheldiagramm oft nach wenig Arbeit aussieht, so sind es doch mehrere Hundert Betriebspunkte die man anfahren und stabilisieren muss. Gerade oberhalb der niedriglast-Gebiete wird eine sehr leistungsfähige Konditionierung benötigt.
    Es ist also nicht verwunderlich, dass so etwas im freien Markt so gut wie niemand kann und falls, dass so etwas dann nicht auch frei verfügbar für alle veröffentlicht wird...
    Einiges kann man auch aus der Cal rechnen, aber solche Infos möchte ich hier im Forum nicht öffentlich posten.

    Wenn du schon die Peanuts aufsammeln möchtest, dann würde ich zuerst die großen Einsparpotentiale angehen. Motorisch: ROZ98(wobei in Bereichen mit sehr niedriger Last eher unerheblich), Kat mit geringerem Gegendruck zur Optimierung des Ladungswechsels, Ansaugung mit geringerem Druckverlust, Eco Reifen mit maximalem Betriebsdruck, Tieferlegung, Gewichtsoptimierung...

    Ps: Zwar keine KF Doku, allerdings ebenfalls interessant. https://link.springer.com/article/10.1007/s35146-017-0188-7
     
  7. #7 doesntmatter, 26.01.2021
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    Nenn mir mal einen eintragbare Abgasanlage für ein Fahrzeug vom unteren Ende der Leistungsskala, dass nur 1,5 Jahre gebaut wurde. ;-) Es gibt jetzt die ersten Nachrüstkats für den B58 OPV und ob die wirklich was anderes bringen außer Sound und Ärger scheint noch umstritten zu sein.
    Davon abgesehen ging es mir erst einmal darum, dass mitzunehmen, was nichts kostet, also den Wagen optimal zu fahren. Ob ich später, falls zielführend möglich, Umbauten vornehme, muss sich zeigen - bei aller Liebe für bestmöglich funktionierende Technik müssem am Ende auch die Kosten und, in Anbetracht der Qualität einiger Nachrüstangebote, das Risiko stimmen. Funktionseinbußen (Reifen mit weniger Grip, Fahrwerk mit dem ich häufiger aufsetze) ist die Sache auf alle Fälle nicht wert. Aber einfach mal zwischen "Vollgasanreicherung vermeiden" (schnell +20-30% Verbrauch, wenn man häufiger reinkommt sowie Motorverschleiß on top) und "Eco Pro" (unter guten Bedingungen um mindestens 10% unterbietbar, vermutlich auch mehr) die noch gesunde Grenze zu kennen, kostet nichts. Eigentlich.

    Bzgl. KF erstellen: Ja, das war stark verkürzt dargestellt. Auch wenn man für den reinen Linienverlauf/Auslotung des Optimums ohne präzise Messung der absoluten Werte nicht die teuerste Technik braucht, ist es nicht unbedingt etwas, dass man mal eben auf der Rolle macht. Aber für VAG, Daimler, PSAFIATOPEL (wenn die weiterfusionieren überholen sie noch LGBT..... in Scrabble), Toyota,... ist es kein großes Ding. Diejenigen, die durch diese Zahlen einen Vorteil zu Lasten BMWs erzielen können, werden durch eine Geheimhaltung also nicht gestoppt. Nur alle anderen.
     
  8. #8 alpinweisser_120d, 26.01.2021
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    Mal eine Frage vorab: auf was zielst du denn ab? Geht es dir um den Betrieb in einem möglichst wirkungsgradoptimalen Bereich oder um einen niedrigen Verbrauch pro 100km?
     
  9. #9 doesntmatter, 26.01.2021
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    Ich dachte das wäre, bei vergleichbarem Fahrstil, ein und das Selbe? Gleiche Leistung @ höherem Wirkungsgrad = niedrigerer Verbrauch?
    Mir geht es vor allem darum, den effizientesten Gang beim gleichmäßigen Fahren in geschwindigkeitslimitierten Bereichen zu finden (jenseits von 100 stellt sich die Frage beim Getriebe der 3-Zylinder eher selten) und allgemein zu wissen, ab wann bei mäßigem Beschleunigen Runterschalten die motorschonendere und/oder sparsamere Alternative zu einfachem Gasgeben ist. Wenn wegen Strecke/Zeitplanung/Limits/whatever mäßiges Tempo angesagt war, habe ich mich bislang an den Eco-Schaltempfehlungen orientiert. Bis ich im Urlaub feststellen musste, das man eine (SEHR sparfreundliche) Strecke, die gemäß Eco-Modus rund 6 l/100 braucht, auch im gleichen Tempo mit knapp 5 l/100 fahren kann. Auf 60 km im direkten Vergleich ist dass doch etwas mehr als Zufallsschwankung und zeigt deutlich, dass die Eco-Gangvorschläge immer noch ein Kompromiss aus Verbrauch und Beschleunigungsvermögen sind.

    Aber ich würde nicht Schalter fahren, wenn ich mir Kompromisse vorgeben lassen wollte. Jetzt suche ich Informationen, mit denen ich selbst beurteilen kann, welche Drehzahl/welcher Gang in diversen Situationen am besten zu dem passt, was ich halt gerade will. Bei dem alten Saugrohrsauger, den ich früher gefahren bin, war das einfach - keine Vollgasanreicherung, dafür vollgasfest => je höher der Gang desto effizienter. (Extremfall mal an der Nordsee hinterm Deich: Höchster Gang, Leerlauf, Tempo 30 :-)) Wenn die Performance auch mit Bodenblech nicht reichen würde, halt rechtzeitig runterschalten. (Was oft der Fall war :-)) So sollte man einen 1er aber definitiv nicht fahren.
     
  10. #10 spitzel, 26.01.2021
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    Wie wäre es mit dem momentan Verbrauch die Werte abzulesen?
     
  11. #11 doesntmatter, 28.01.2021
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    Das ist der mühselige Weg, weil kleinen Schwankungen noch größer als die Unterschiede im mittelfristigen Durchschnitt ist und man im normalen Straßenverkehr ja nicht nach Lust und Laune Geschwindigkeit, Gänge und Gaspedalstellungen durchprobieren kann. Über die Jahre werde ich mir sicherlich ein Gefühl dafür erfahren, was wann am besten passt. Aber ich hatte gehofft, den Prozess abkürzen zu können.
     
  12. #12 alpinweisser_120d, 28.01.2021
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    Man könnte das Fahrzeug auch auf Basis des Momentenmodells vermessen. Damit erreicht man zwar nicht annähernd die Genauigkeit einer Messung mit Indiziertechnik, allerdings ist der Aufwand sehr überschaubar.
     
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