Wer macht Kraftstoffanalysen an Diesel?

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  1. mleun

    mleun 1er-Profi

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    siehe http://www.1erforum.de/der-1er-bmw/wie-lang-haelt-ein-diesel-motor-14087-6.html#post950432 und folgende, insbesondere

     
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  3. #2 ADizzle, 28.02.2011
    Zuletzt bearbeitet: 28.02.2011
    ADizzle

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    Dein geschriebener Text ist ehrlich gesagt etwas mühselig zu verstehen.

    Dein Motor ist also defekt? Ich habe jetzt ehrlich gesagt auch keine Lust alles zu recherchieren was da passiert ist :wink: :mrgreen:

    Die Messung von Benzin im Diesel wird sicher schwierig. Wenn es ein Labor macht dann die Laboratorien der Raffinerien hier in DE.

    Eine Idee wäre es die Konzentration von Benzin im Diesel über den Dampfdruck zu ermitteln. Dazu brauchst Du aber entweder zwei Vergleichsmessungen (einmal nur Diesel und einmal nur Benzin) oder musst dich an zu erwartende Standardwerte richten.

    Dazu kommt noch dass sich die leichten Teile beim handling mit der Probe verflüchtigen und das Messergebnis verfälschen, sprich der Dampfdruck sinkt.


    Ich könnte für Dich den Dampfdruck messen. :wink:
    Brauche aber mind. 5 Liter.
     
  4. mleun

    mleun 1er-Profi

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    Hat sich eigentlich schon erledigt, danke.

    Ja, der Motor ist defekt, sogar ziemlich total.

    Eine erste Analyse, die eine gewisse Aussage liefert und auch die Frage beantwortet, ob es sich lohnt weiterzusuchen macht die Fa. Ölcheck für 61,50€.

    Das ist ein Betrag, den ich sicher dranhängen muß und auch kann um sicherzustellen, daß der Sprit nicht die Ursache war.
     
  5. #4 ADizzle, 28.02.2011
    ADizzle

    ADizzle 1er-Liebhaber(in)

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    Ach all die Mühe umsonst :mrgreen:
     
  6. daflo

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    Wenn es wirklich am Diesel gelegen haben sollte, dann sollte es schon nach 2-10km passiert sein. Da der Diesel in den Leitungen ja noch der alte war. Auch wenn noch 5 Liter von dem alten Diesel im Tank waren... Die haben sich ja dann mit dem neuen "Diesel" vermischt. Wenn es erst nach 100km passiert ist, dann liegt es definitiv nicht am Sprit.
     
  7. mleun

    mleun 1er-Profi

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    Tank ziemlich leer, ~49l getankt. Vielleicht 5 oder 10 km auf die Autobahn, richtig draufgelatscht (Motor war warm!) und rumms!

    Das passt also schon - ich weiß schon, warum ich da sicher gehen will und die paar Euro für eine Untersuchung dranhänge, nämlich um da alle nagenden Zweifel auszuräumen.
     
  8. daflo

    daflo 1er-Fanatiker(in)

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    Puhh, dann könnte es sein. Nur, wie will man das beweisen? Müssten dann nicht reihenweise Dieselfahrzeuge verreckt sein, die bei der gleichen Tanke getankt haben?
     
  9. mleun

    mleun 1er-Profi

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    Theoretisch ja. Praktisch weiß man ja nicht, wie hoch der Umsatz war, wieviel alte Pumpe-Düse-Lutscher getankt haben (die da nicht so weinerlich sind) und obs vielleicht grade so grenzwertig war u.s.w.

    Beweisen würde man das dann schon mit Analysen, wenn man einen begründeten Verdacht hat, das geht glaube ich schon.

    Da würde ich dann auch die Rechtsschutzversicherung drauf anstöpseln.

    Ich glaube ja selbst nicht wirklich dran, aber für 61,50€ kann man die Zweifel wie gesagt ausräumen, wäre wohl in dem Fall dumm, das nicht zu tun.
     
  10. #9 enseignant, 28.02.2011
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    Vor ein paar Wochen wurde diese Thematik mal in einer der Autosendungen behandelt. es soll immer mal wieder vorkommen, dass Tankstellen durch ein wenig Vermischen mit Biodiesel Kosten einsparen wollen. Eine Dame hatte nach einer Betankung Probleme und eine Spritprobe wurde dann an einem Institut (glaub es war eine Uni) untersucht. Es war ein ganz langes Hin- und Her hinsichtlich der Schuldzuweisung und Übernahme der Kosten. Sie hätte dem Tankstellenbetreiber beweisen müssen, dass sie vorher bei ihm getankt hatte, konnte es also nicht. Der Tankstellenbetrieber war somit aus der Schusslinie. Ergebnis mit dem Autokonzern war glaube ich noch offen.........
     
  11. mleun

    mleun 1er-Profi

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    An zuviel Biodiesel habe ich noch garnicht gedacht. Ich würde jetzt aber mal vermuten, daß sich das nicht so schlagartig auswirken würde, oder gibt es da andere Erkenntnisse?
     
  12. Spüli

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    Ich behaupte mal ein Diesel stirbt nicht so schnell an falschem Sprit.
    Ich denke also, das bei einem echten Motorschaden mehr wie nur der Sprit falsch gewesen sein muß.
     
  13. #12 mleun, 28.02.2011
    Zuletzt bearbeitet: 28.02.2011
    mleun

    mleun 1er-Profi

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    Da kann man vermutlich Glück oder Pech haben. O-Ton Werkstattmeister: Wenn die HD-Pumpe Sprit (Benzin) kriegt geht die sofort in 1000 Stücke.

    Mag vielleicht auch auf den Pumpenhersteller und 1000erlei andere Einflüsse ankommen.

    Es geht ja dabei um die Schmierfähigkeit des Diesel im Gegensatz zu Benzin.

    Aber wie gesagt, ich gehe ja auch davon aus, daß es das wahrscheinlich nicht war.

    PS: Warum zum Henker, wenn eine blockierende HD-Pumpe durch reißende Kette den ganzen Motor hochjagen kann man da verdammt noch mal für den Fall des Falles keinen Scherbolzen oder eine andere Sollbruchstelle dran macht entzieht sich meiner Kenntnis.
     
  14. #13 spitzel, 28.02.2011
    spitzel

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    Ich denke ein Gutachter mit viel Erfahrung sollte erkennen können, was sich da zuerst zerlegt hat.
     
  15. Flob

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    Selbst wenn ein Gutachter einen nennenswerten Benzinanteil im Diesel nachweist, dann liegt die Vermutung einer Fehlbetankung immer noch näher als eine Schuld der Tankstelle.

    Und wie will man das widerlegen?
     
  16. mleun

    mleun 1er-Profi

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    Das mag wohl sein, aber wo krieg ich den her, was kost er mich und noch viel entscheidender:

    Was bringt er mir?

    Für Dieselqualität könnte ich mir sehr viel Glück die Tankstelle verantwortlich machen, dem versuche ich nachzugehen. Für alles andere bekomme ich eh nix, sch***egal, was es ist. Oder?

    Also, warum noch Geld für einen Gutachter ausgeben?
     
  17. mleun

    mleun 1er-Profi

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    Das wiederum kriegt man meiner Meinung nach hin. Weil: Ich hatte ausnahmsweise mal getankt und ohne Quittung bar bezahlt. Ich bin dann einfach, weils ja nichts nennenswertes kostet mal noch am Schadensabend los, habe einen nagelneuen Spritkanister gekauft und den aus dem selben Zapfpunkt vollgemacht - mit Kassenquittung, diesmal natürlich.

    Die Identität des Sprits in meinem Tank gegen den Reservekanister bekäme man wohl durch Analyse bewiesen.

    Das und noch ein paar andere Punkte (genau passende Spritmenge am genau passenden Tankpunkt mit genau von mir angegebenen passenden auch gekauften Artikeln zur genau passenden Zeit läßt sich über die Kassendaten nachweisen) dürften wohl schon eine gewisse Handhabe hergeben, die man dann dank Rechtsschutz auch abkaspern könnte.

    Wenn sich denn ein Anfangsverdacht für schlechten Diesel ergäbe, den braucht man natürlich erst.
     
  18. Flob

    Flob 1er-Guru

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    Stimmt, das wäre dann wohl tatsächlich möglich... aber das ist viel Aufwand!
     
  19. mleun

    mleun 1er-Profi

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    ...deshalb wie gesagt erstmal günstig nachforschen, ob sich überhaupt ein Anhalt ergibt, wahrscheinlich hat sichs dann schon erledigt.

    Wenns denn wider erwarten lohnend erscheint kann man "jeden beliebigen" Aufwand treiben.

    Sollte man tatsächlich was reißen zahlts der Gegner (mit allem Wenn und Aber und nachgewiesen bekommen - schon alles klar).
     
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  21. mleun

    mleun 1er-Profi

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    OK, ich hatte ja selbst nicht wirklich vermutet, daß da was ist, aber bei dem Schaden nun wirklich so kurz nach dem Tanken wollte ich einfach wieder ruhig schlafen können :wink:

    Ölcheck (OELCHECK GmbH : Home) sagt:

    "Ihre Probe mit der Labornummer xxxxxxxx und der Probenbezeichnung GI-x xxxx Dieselkraftstoff wurde von uns am 04.03.2011 untersucht.
    Kurzdiagnose: Normal
    Unser Kommentar:
    Die ermittelten Werte sind typisch für Diesel nach EN 590. Ob auch alle übrigen Anforderungen entsprechend dieser EN 590 erfüllt werden (Siedeverlauf, Cetanindex etc.) kann ohne entsprechende Tests nicht beurteilt werden. Die Ursache für den Schaden ist aus der analysierten Probe nicht zu erkennen."

    In dem angehängten Laborbericht interessiert insbesondere der Flammpunkt: 71°C.

    Der würde meiner Ansicht nach sofort Benzin im Diesel verraten, da dann ein Benzin-Typischer Flammpunkt zu erwarten wäre.

    (Mindestens auch) Die Feuerwehrangehörigen unter uns wissen, daß der Flammpunkt die Temperatur ist, wo sich erstmals soviele brennbare Gase entwickeln, daß sie entzündet werden können (aber nicht so viele, daß es dann weiterbrennt). Der liegt bei Benzin sehr viel niedriger, was Benzin auch so brandgefährlich macht.

    Das Ergebnis rechtfertigt damit keinen weiteren Untersuchungsaufwand.
     
  22. #20 daytona900, 07.03.2011
    daytona900

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    Stimmt so nicht, ein Bekannter hat einen 3l d voll getankt ist von uns nach Nü gefahren dort das erstemal Motor im Notprogramm. heim gefahren dann wieder kurz vor daheim Notprogramm am nächsten Tag anruf von der Tanke (Tankkarte) Benzin im Dieseltank, 3500€ Schaden vo der Tanke übernommen
     
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