Verbrauch: Einfluss der Fahrprogramme

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum BMW 1er F2x" wurde erstellt von nummer2, 10.06.2015.

  1. #1 nummer2, 10.06.2015
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    nummer2 1er-Interessent(in)

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    Vielleicht ist das interessant für die unter euch, die gern Freude am Fahren haben und trotzdem ihr nicht Geld nicht zum Fenster rauswerfen wollen:

    Die letzten 2 Tage bin ich meinen Standard-Arbeitsweg (hin und zurück) einmal mit Einstellung "Comfort" und einmal mit "Sport" gefahren. Hier die Werte:

    COMFORT:
    Dauer: 1:42 h
    Strecke: 114 km
    Ø Verbrauch: 4,7 l
    Ø Geschw. 69,4 km/h

    SPORT:
    Dauer: 1:46 h
    Strecke: 114 km
    Ø Verbrauch: 4,7 l
    Ø Geschw. 66,8 km/h

    Das Fahrprofil (einfache Strecke):
    21 km Landstraße 60-120 km/h
    31 km Autobahn 80-160 km/h (viel Baustelle mit 80-110 km/h, etwas Stop-and-go)
    11 km Stadt (dichter Berufsverkehr)
    Interessanterweise ist die Strecke nach Google Maps deutlich länger als sie der BMW misst (126 vs. 114 km).

    Am zweiten Tag (mit SPORT) war der Stadtverkehr dichter, ich musste öfter an Ampeln warten. Das Wetter war an beiden Tagen gleich (12 Grad, trocken). Ich fahre 205er Winterreifen.

    Mein persönliches Fazit:
    Im Sport-Modus war der Verbrauch identisch, obwohl der Verkehr etwas ungünstiger war und während der Ampelphasen der Motor weiterlief. Zumindest bei meiner Fahrweise – vorausschauend und möglichst konstant, aber trotzdem schnell – wirkt sich der Sport-Modus nicht negativ aus. Das bestätigt meine Vermutung, dass dieser meinem Fahrstil sehr entgegenkommt:
    - möglichst zügig auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigen und dann konstant halten
    - möglichst im Drehzahlbereich zwischen 1200 und 2500 bewegen
    - lieber runterschalten, als mit niedrigen Drehzahlen viel Gas geben
    - so wenig wie möglich bremsen, lieber frühzeitig den Fuß vom Gas nehmen und die Motorbremse machen lassen

    Ich bin wirklich kein Schleicher, im Gegenteil. Ich versuche immer, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Allerdings achte ich bewusst auf meine Fahrweise. Bei 35.000 km pro Jahr macht sich das im Portemonnaie schon bemerkbar.
     
  2. AdMan

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  3. #2 SilberE87, 10.06.2015
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  4. #3 nummer2, 10.06.2015
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    Danke. Den Thread hatte ich mir schon durchgelesen, aber um den Verbrauch geht es dort nur ganz nebenbei. Deshalb wollte ich da Thema ein bisschen isolieren, um mit etwas Glück eine Diskussion um dieses spezielle Thema (das ja nicht alle interessiert) auszulösen.
     
  5. #4 muenchen-garching, 10.06.2015
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    Ich merke schon einen deutlichen Einfluss der Fahrprogramme.

    Ich habe oft Wochen, wo ich nur im Sport-Modus unterwegs bin oder auch nur mal im EcoPro.

    Bei Sport ist der Tank meist nach 480-500 km leer, EcoPro hält gut und gerne mal bis 560-580 km.

    Natürlich ist der Fahrstil dann auch ein anderer, da EcoPro wesentlich sanfter beschleunigt und anfährt. Das Fahrprofil/Strecke ist immer gleich, deshalb ganz gut vergleichbar.
     
  6. #5 M135i-D, 11.06.2015
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    Geht mir auch so... der Sport Modus hat den Nachteil, dass der 8. Gang fehlt.

    EcoPro bringt beim M135i schon deutlich etwas. Pendeln zu Arbeit ist da mit 7,5l locker möglich.
     
  7. #6 nummer2, 11.06.2015
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    Gestern und heute habe ich nun den Eco Pro Modus getestet. Hier ergab sich tatsächlich ein anderes Bild:

    ECO PRO:
    Dauer: 1:53 h
    Strecke: 115 km
    Ø Verbrauch: 4,3 l
    Ø Geschw. 63,0 km/h

    Der geringere Verbrauch kam zustande, obwohl der Verkehr nochmals deutlich zäher war als an den Vortagen. Die niedrigere Durchschnittsgeschwindigkeit resultiert nicht etwa aus langsamerer Fahrt auf der Autobahn, sondern zum größten Teil aus dem Stop-and-Go in der Stadt. Ich hab wirklich jede rote Ampel mitgenommen :-(

    Eco Pro macht aber wirklich keinen Spaß. Das Auto hat gefühlt 50 PS weniger (außer man gibt Vollgas, aber das ist ja nicht Sinn der Sache), und die Schaltempfehlungen sind sehr gewöhnungsbedürftig. 6. Gang bei 60? Ich weiß nicht ...
     
  8. #7 BMW2998, 11.06.2015
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    Das kann ich auch bestätigen. Die Gasannahme ist ja schon so, dass man kaum anders kann als mehr gas zu geben. Und im Eco Pro mit Tempomat kann man sehr sparsam beschleunigen, vlt bringt auch die start/stop auch noch etwas, die ja im Sport Modus aus ist.

    Um im dichten Verkehr mitzuschwingen reicht der EcoPro aber allemal. (auch wenn er keinen Spaß macht)
     
  9. #8 CrackerJack, 11.06.2015
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    Fahren kann/muss auch nicht immer Spaß machen. Irgendwann ist es nur noch Routine...
     
  10. #9 muenchen-garching, 12.06.2015
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    ...und deshalb fahren wir ein halbwegs emotionales Auto ala M135i. Um aus dieser Routine auch mal auszubrechen.

    Aber ich kann verstehen wenn Dich der Verkehr in NRW eher zur Routine zwingt.
     
  11. #10 nummer2, 12.06.2015
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    "halbwegs emotional"?? Witzbold! Ich finde meinen 118d schon ziemlich emotional, verglichen mit den Autos, die ich bisher gefahren bin. Aber ist wohl so, dass man sich schnell daran gewöhnt und irgendwann ist auch ein M135i Routine. :-(

    Wenn es soweit ist, kaufe ich mir eben einen Toyota oder Nissan o.ä. und fahre den ein paar Monate. Danach ist jeder 1er wieder hochemotional! :-)

    Übrigens: Heute bin ich dieselbe Strecke im Comfort Modus mit 4,5 Litern gefahren. Ich denke, dabei bleibe ich. Man muss es ja nicht übertreiben ...
     
  12. #11 dr.schuh, 12.06.2015
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    Kommt immer drauf an, womit man vergleicht. Verglichen mit einem 2l-Diesel ist ein M135i eine emotionale Rakete, verglichen mit einem Ferrari F40 jetzt doch eher blass... ;) Ausgehend von der Masse der Fahrzeuge und dem praktischen Alltagsnutzen des M135i trifft es "halbwegs emotional" schon ganz gut, finde ich.
     
  13. #12 nummer2, 12.06.2015
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    Mag sein, dass wir vom Thema abdriften, aber die Diskussion finde ich interessant.

    Die "Masse der Fahrzeuge", denen ich auf meinen 35.000 km im Jahr begegne, sind einem 1er mit 320 PS zu 95% emotional unterlegen. Ich arbeite in einer der schnöseligsten Straßen Hamburgs, trotzdem sehe ich nicht allzu häufig Ferraris, Maseratis oder Lamborghinis herumfahren oder -stehen. Die Audi A6, BMW 5er und E-Klassen, die ich auf der Autobahn haufenweise sehe, empfinde ich wirklich nicht als emotional, auch wenn sie vielleicht ähnliche PS-Zahlen haben.

    Man merkt, ihr habt euch an eure Rakete schon gewöhnt ... ;-)
     
  14. #13 muenchen-garching, 12.06.2015
    Zuletzt bearbeitet: 12.06.2015
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    Naja, ich denke zumal sich "Emotionalität" nicht nur in PS-Zahlen widerspiegelt.

    Das kann auch andere Gründe haben. So finde ich einen Caterham mit 120 PS wesentlich emotionaler als einen S6 von Audi.
    Emotional war ich auch als ich das erste mal in einem Pagani Huayra gesessen habe. Alleine der Innenraum ist schon ein Traum, da macht der M135i nicht gerade einen auf emotionales Fahrzeug.
    Verglichen mit dem Sound eines 458 Speciales ist auch ein M135i nicht sonderlich toll. Wie hier schon erwähnt wurde, man muss das alles in Relation setzen zu dem, was man auch schon einmal gefahren ist oder erlebt hat.

    Es gibt auch PS-stärkere Fahrzeuge als einen Gran Turismo MC Stradale, trotzdem hat mich das Teil umgehauen.
     
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  16. #14 dr.schuh, 12.06.2015
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    Naja, abgesehen von der Motorleistung ist das ein ganz normaler hochtechnisierter Kompaktwagen aus dem Jahr 2015. Elektronik und Komfortfunktionen dämpfen Emotionen da schon genug für einen unauffälligen Alltagsnutzen.

    Der M135i hat eine enorme charakterliche Bandbreite, und es hängt stark davon ab, wie man ihn bewegt. Im Serientrimm, mit sanftem Gasfus und vllt. noch im EcoPro-Modus ist es ein ganz normaler unauffälliger Kompaktwagen wie nahezu jeder andere 1er auch. Wenn man so fährt (und so fahre ich meist), ist der Puls weit unter 100.

    Aber wenn man will, geht es eben auch anders. Man muss aber nicht. Und diese Wahlmöglichkeit mag ich so an ihm.
     
  17. #15 nummer2, 12.06.2015
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    Das mit den PS-Zahlen stimmt. Ich hatte – wann war das noch, Mitte der 90er? – mal einen Fiat 850, ein kleines Coupe mit 47 PS, Baujahr 1965. Wenn man den mit der Höchstgeschwindigkeit von 140 bewegt hat, war das mega-emotional. Angstschweiß, Herzrasen, Ohrenklingeln – das volle Programm. Einerseits sitzt man in so einem Auto nur 10 cm über dem Asphalt und andererseits steuert so ein 600-Kilo-Floh auch nicht immer exakt dahin, wo er hin soll. Und bremsen tut er auch nur, wenn man das ganze Gewicht aufs Pedal bringt. Abenteuer statt Servolenkung, ABS oder Airbags!
     
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