Unglaublich

Dieses Thema im Forum "BMW 125i / 220i / 228i" wurde erstellt von Nightfly57, 28.05.2015.

  1. #1 Nightfly57, 28.05.2015
    Nightfly57

    Nightfly57 1er-Fahrer(in)

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    Hallo,
    vorgestern "bummelte" ich mit 130 km/h auf der Autobahn so vor mich hin.
    Auf einmal wurde der Wagen schneller -so knapp unter 135 km/h. Also nochmal auf den Tacho geschaut und ich hatte soeben die 10.000 km überschritten.:swapeyes_blue::swapeyes_blue:
    Habe es bis vorgestern für absoluten Unsinn erklärt, dass bei 10.000 km erst die volle Leistung abgegeben wird.
    Manche sagen das sei so, da bei dem KM- Stand die Einfahrphase vorbei sei und BMW bei allen Modellen erst dann die volle Leistung frei gibt. Es sei im Steuergerät eindeutig hinterlegt.
    Ich kann es immer noch nicht so recht glauben, aber Fakt ist, dass ich weniger Gas geben muss um auf eine bestimmte Geschwindigkeit zu kommen. Der Motor erscheint auch geschmeidiger und drehwilliger. Da ich oft den Comfort Modus nutze (ausser auf der AB) habe ich gesehen, dass er bei moderatem Beschleunigen bereits bei 1500 Touren hochschaltet. Vorher waren es 2000 Touren. Irgendwie scheint da was dran zu sein. Denke ich werde nochmal auf den Prüfstand des ADAC,s fahren.
    Habt Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht ?
    Viele Grüße
    Norbert
    P. S. : Der Bekannte, der das tolle OBD-Tuning aus der Bucht sich gekauft hat, der geht momentan zu Fuss.Am Sonntag wollte er einen kleinen Ausflug machen, welcher aber bereits in der Garage beendet war. Diagnose: Hauptsteuergerät zerschossen.Das wollte selbst der Mechaniker nicht glauben, denn da sind wohl etliche Schutzfunktionen drin. Gut, dass ich dank des Forums nicht auf diesen Mist reingefallen bin. Der Mechaniker meinte, dass er in dem Gerät einen Brückengleichrichter erkannte. Und das geht gar nicht. Gleichstrom und digitaler Strom. Alles suspekt. Das Ding sollte die ersten 200 km die zwei Parameter der Motorsteuerung auslesen. Dann dem Steuergerät falsche Signale vortäuschen, so dass Ladedruck und Kraftstoffmenge angepasst werden konnten. Klappte ja auch, aber dann -Alle Lichter aus.
     
  2. AdMan

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  3. Docter

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    ein Brückengleichrichter im Steuergerät?
    Gleichstrom und digitaler Strom? :roll: Was willst du damit sagen?
     
  4. #3 whatev3r, 28.05.2015
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    Das mit den 10.000 km habe ich auch schon des Öfteren gehört.
    Die Frage stellt sich mir dann allerdings, warum man dann laut Handbuch eine gewisse Distanz das Fahrzeug einfahren soll, wenn es dann noch weitere Tausende Kilometer "gedrosselt "wäre.
     
  5. #4 Nightfly57, 29.05.2015
    Nightfly57

    Nightfly57 1er-Fahrer(in)

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    Hallo,
    ich gehe davon aus, dass der Brückengleichrichter das macht was er soll -nämlich Gleichstrom. Steuergeräte arbeiten mit digitalem Strom wie z. B. die heutigen Modelleisenbahnen. Dort wird immer darauf hingewiesen, dass auf keinen Fall die Spannung eines Trafos z. B. für Beleuchtung, Weichen oder auch Signale , an irgendeiner Stelle eine Verbindung zum digitalen Strom haben dürfen.Auch die Masse darf keine Verbindung haben.Ansonsten sind schwere Hardwareschäden entweder an den Dekodern der Lok oder noch schlimmer an der Digitalzentrale und ggf. vorhandenen Boostern die Folge. Scheinbar liegt auf einem Anschluss dieser OBD II Box Gleichstrom an. Und -wie eben gesagt- das zerschiesst die digitalen Geräte. Gehe davon aus, dass hierdurch das Steuergerät des Bekannten defekt ging. Da ist an keinem Ausgang irgendeine Spannung mehr messbar.

    Was diese ominösen 10.000 km angeht habe ich auch nie geglaubt, aber es war so. Habe gestern noch den Meister bei BMW angerufen und ihm die Sache geschildert. Er meinte, das sei tatsächlich so. Nach 10.000 km sollte jeder Wagen eingefahren sein. Im Steuergerät sitzt ein Timer, der bis zur 10.000 km Grenze eben nicht die volle Leistung des Motors freigibt. Quasi eine Schutzmaßnahme. Bei meinem "125i m sport" waren zu Anfang weder der Sport noch der Sport+ Modus auszuwählen. Die Elemente waren ausgegraut. Bei ca. 5000 km konnte ich diese Modi erst schalten. Der Meister sagte, dass dieser Schutzmechanismus nur bei den Fahrzeugen mit dem M- Performance Paket verbaut sei. Sagte ihm dass doch der Motor fast baugleich mit dem 328i ist. Das sei falsch. Katalysator, Auspuff seien unterschiedlich.
    Ferner sieht es im Internet bei Angabe der Artikelnummer z. B. der Kolben oder der Kurbelwelle definitiv so aus, dass die Bauteile absolut identisch seien. Das sind sie nicht. BMW baut nur eine Serie an Ersatzteilen. Und das ist die hochwertige. Es wäre unrentabel für 25i,28i und 38i jeweils Ersatzteile zu produzieren. So baut man eben nur die, welche von höherer Güte seien.
    Man solle von daher beim Chiptuning sehr vorsichtig sein. Mein 116i mit der 2 l Maschine kam auf 150 PS und ist etwa 30.000 km gelaufen. ABER: es gibt hier einen Tuner, der nicht nur die 170 PS des alten 20i freisetzt, sondern durch eine Erhöhung der Drehzahl definitiv etwa 180 PS rausholte. Der Meister hatte schon einige 116i dieses Tuners gesehen. Meist waren es kapitale Motorschäden. Auch externe Boxen, die nur zwei Parameter ändern wie z. B. den Ladedruck und die Einspritzmenge seien nachweisbar. Konnte das nicht glauben, den dem Motor werden im Grunde nur falsche Werte vorgegaukelt. Die Firma R*****p sei ein Paradebeispiel dafür. Eine gewisse Mehrleistung von maximal 20 % läge durchaus im Rahmen dessen, was Motor und Getriebe auf Dauer vertragen. Aber Alles was darüber hinausginge erhöht den Verschleiss.Wieso das Steuergerät überhaupt bemerkt, dass eine Box Werte verändert konnte er mir auch nicht erklären.
    Schade, nichts ist da mit 35 % Mehrleistung. Wie gesagt ich habe hier eine externe Box von AC Schnitzer liegen. Man kann die Mehrleistung an einem Poti zwischen 25% und 35% erhöhen. Der Einbau ist einfach. Den Ladedruckmesser abziehen, eine Strippe der Box als Brücke dazwischen. Dann das gleiche Spiel am Krafstoffdrucksensor. Nach diesem klärenden Gespräch werde ich die Box nicht anstöpseln.
    Der Meister meinte auch, dass man den Leistungszuwchs von momentan 250 PS auf über 300 PS erst bei höheren Geschwindigkeiten -so ab 220 km/h-bemerkt.
    Ein Sprung von 120 PS auf 150 PS wäre deutlicher zu spüren. Keine Ahnung warum das so ist.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Den Wagen warmfahren ( wozu 10 km nicht reichen), sondern je nach Witterung 20 km bis 25 km fahren. Bei längeren schnellen Autobahfahrten den Motor "kalt" fahren. Letzteres gilt wohl nur für Turbo Motoren. Warum ? Keine Ahnung.
    Viele Grüße
    Norbert
     
  6. emume

    emume die beste Harald das was sich gibt in Forum

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    was digital strom sein soll, is mir allerdings immernoch ein rätsel.
    im auto meistens gleichstrom, auch der ein/knx in der gebäudetechnik arbeitet mit gleichstrom.
    nur die digitalen befehle werden eben dadurch übertragen, mehr net.
     
  7. #6 Firefly1337, 29.05.2015
    Firefly1337

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    Dito; könntest du diesen ominösen "digitalen" Strom noch etwas näher erläutern?
    Ich kenne nur Gleich- und Wechselstrom.

    Und "digitale Elemente" (ich gehe mal davon aus, dass du elektrotechnische Bauteile wie Logik-Gatter etc, also grob gesagt Computer, meinst) laufen grundsätzlich nur mit Gleichstrom.
     
  8. #7 dr.schuh, 29.05.2015
    Zuletzt bearbeitet: 29.05.2015
    dr.schuh

    dr.schuh 1er-Liebhaber(in)

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    Scheint ein Begriff aus der Modellbahnwelt zu sein... Kurze Recherche: einfach eine modulierte Rechteckspannung zur digitalen Datenübertragung und Stromversorgung.
     
  9. #8 justanicename, 29.05.2015
    justanicename

    justanicename 1er-Fahrer(in)

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    Damit Dir das beantwortet wird:
    Der Turbo dreht mit sehr hoher Drehzahl und muss entsprechend gekühlt und geschmiert werden.
    Wenn man den Motor ausschaltet gibt es keine Schmierung mehr, da der Öldruck abfällt.
    Wenn man jetzt ne längere Strecke über die Bahn geflogen ist und dann an der nächsten Raste raus fährt und den Motor abstellt, dann hat der Turbo noch heftig Drehzahl weil der nicht sofort beim Gas weg nehmen Drehzahl abbaut wie der Automotor. Und wenn dann keine Schmierung mehr da ist findet der Turbo das irgendwie unlustig. Deshalb soll man den Motor im Stand noch ca. 30 sec. nachlaufen lassen bis der Turbo sich "beruhigt" hat.
    Und das gilt deshalb nur für Turbomotoren, weil ein Sauger eben keinen Turbo hat. :mrgreen:
     
  10. Docter

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    Hi,
    Was ein Brückengleichrichter macht weiß ich, aber aus welchem Wechselstrom soll der was "gleichrichten".

    Elektrotechnik ist mir nicht fremd... aber Digital Strom kannte ich nicht.

    Wenn das nicht mehr ist als Pulse auf dem Signal, sprich irgendwelches PWM... ok... aber "Digital Strom"?

    Die Erklärung warum was kaputt gegangen sein soll erschließt sich mir dennoch nicht :eusa_doh:
     
  11. Docter

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    :daumen:
     
  12. Admin

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    mir ist eine Wechselspannung / Strom im Automobil absolut unbekannt :?
     
  13. #12 SilberE87, 29.05.2015
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    Daher auch der aussagekräftige Threadtitel "unglaublich"...
    :rolleyes:
     
  14. #13 Catw3azle, 29.05.2015
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    Wesentlicher ist, dass der Turbo nach einer schnellen(!) Autobahnfahrt extrem heiß ist. Nach Abstellen des Motors wird er nicht mehr gekühlt. Die Folge ist, dass das Schmiermittel verkohlen kann. Und das ist mal echt schlecht für den Turbo. Deswegen immer schön kalt fahren. :mrgreen:


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  15. AdMan

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  16. #14 Nightfly57, 30.05.2015
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    Hallo,
    danke das mit dem Turbo ist mir nun klar. Habt ihr sehr gut erklärt.

    Der Begriff "Digitalstrom" stammt aus der Welt der Modelleisenbahnen.

    Strom: Man nehme ein kartesisches Koordinatensystem. Bei 9 V Gleichstrom erhalten wir auf der Y- Achse den Wert von 9. Über eine Zeit (t) lang verfolgt bildet sich eine Gerade auf der x - Achse.
    Bei Wechselstrom sieht die Sache anders aus. Ständig ändert sich die Polarität von +4,5 Volt und -4,5 Volt. Diese zeigt sich als Sinuskurve im Koordinatensystem. Auf der Zeitachse erhalten wir eine Sinuskurve von + 4,5 V bis -4,5 Volt.Entscheidend für den Verlauf der Kurve ist dann die Frequenz. Die 230 V, die am Netz anliegen sind mit 50 HZ moduliert. Hier in BO treten leider Spitzen bis zu 250 V auf. Ein Grund, dass die guten alten Weltempfänger oft heutzutage schnell defekt gehen. Ein Grundig Sattelit 2000 gab eines Tages seinen Geist auf.Habe noch einen Nordmende Globetrotter hier liegen. Den speise ich nun aus Akkus, damit er nicht auch noch kaputt geht.Am Rande gesagt: Der Nordmende empfängt hier den NDR 2, Sender steht in Osnabrück, wenn auch nur in mono.
    Ein moderner Sangean in digitaler Technik empfängt den NDR 2 trotz HF-Gain und anderen technischen Finessen nicht.
    Nach etwas Überlegung ist der Begriff Digitalstrom eigentlich falsch. Es handelt sich um "gepulsten" Gleichstrom. Die Polarität wechselt nicht und bleibt bei z. B. 9 V.
    Allerdings ist das nun keine durchgehende Gerade mehr, sondern es sind Impulse, die je nach Frequenz etwas anders aussehen.Meist halbe Rechtecke auf der y- Achse -in Verbindung mit der X- Achse (t = Zeit).
    Irgendwann kam von Märklin die digitale Modellbahn. Jede Lok besitzt einen Decoder, der "weiss", wann er angesprochen wird. Grob vergleichbar mit dem Internet. Jeder Rechner, egal ob Server oder Client hat eine IP durch den Provider bekommen. Da kein Mensch sich die Zahlen merken kann, haben wir Server für die Namensauflösung. Aus 172.689.458 wird dann z. B WDR.de.
    Bei der Modelleisenbahn liegt an allen Gleisen immer die volle Spannung an. Keine Lok fährt. Erst wenn man ihre Adresse anwählt setzt sie sich in Bewegung. Andere Register der Lok bestimmen dann die Geschwindigkeit, Licht, Geräusch etc. Schienen müssen bei digitalem Betrieb absolut sauber sein, denn bei größeren Eisenbahnen gehen jede Menge Befehle über die Leitung.
    Im PKW ist der Begriff Digitalstrom eigentlich auch falsch. Es ist ein pulsierender Gleichstrom. Dieser wird über den Can Bus sehr schnell verteilt. Anders kann es nicht gehen. Jeder Zündzeitpunkt, jede Luftmasse, jede Drehzahl wird in Bruchteilen von Sekunden ausgewertet. So kann die
    Central Unit im Haupsteuergerät errechnen wann die Zündung erfolgt, wie hoch der Ladedruck sein muss und Vieles mehr.
    Warum verträgt sich der Gleichstrom nun nicht mit dem pulsierenden Gleichstrom ?
    Der pulsierende Gleichstrom wird aus Halbleiterelementen erzeugt. Anfangs reichten noch Transistoren und zur Endverstärkung dann entsprechende Leistungstransistoren.
    Heute sind das Alles integrierte Schaltkreise.
    Halbleiter Bauteile können es nicht ab, wenn plötzlich z. B. an der Endstufe ein "normaler" Gleichstrom anliegt.Das führt zu Effekten wie z. B. Rückkoppelung.Diese ist oft erwünscht -z. B. bei Rundfunksendern oder Audion Schaltungen, die mit einer Röhre bzw. einem Transistor auskommen, um Fernempfang zu bekommen. In diesen Fällen ist die Rückkoppelung natürlich erwünscht, aber sie wird geregelt. Wenn jemand meint, der Endstufe seines Hauptsteuergeräts permanent Gleichstrom zu kommen zulassen, so ist es durchaus möglich, dass Rückkoppelungen erscheinen. Da diese nicht geregelt sind wird die Endstufe immer mehr belastet. Die Schaltung "schaukelt" sich auf.Irgendwann wird es dem Halbleiter zu heiss und er sollte abschalten.
    BMW verbaut hauptsächlich Steuergeräte von Bosch und Siemens. Eigentlich eine gute Wahl, da diese zig Schutzfunktionen verbaut haben und irgendwann abschalten.
    Leider hat das bei meinem Bekannten nicht geklappt. Vermutlich hat dieses OBD Tuning schon einige Schutzfunktionen "ausgeschaltet". Und dann kam der Tag an dem die Endstufe quasi starb.
    Anstelle von Rückkoppelungen können auch Gegenkoppelungen auftreten. Aber das glaube ich nicht.
    Für mich ist es schon unglaublich wieviele Daten über den Datenbus sauber fliessen. Analog zur Modellbahntechnik und analog zur PC- Technik.
    Gemeinsam ist Allen, dass jede Menge Kabel gespart werden, dass jedes Gerät eine einzigartige Adresse hat und dass ein Betriebssystem die Voraussetzung ist. Bei Eisenbahn und PC- Technik ist es meist Linux und so weit mir bekannt ist das bei Motorsteuergeräten auch der Fall.
    Ein Android Smartphone besitzt ein Linux System. Leider wird der normale Anwender oft unterbrochen durch Updates, die nur der Administrator oder "root" machen darf. Das ist bei Android die Fa. Google. Wer den Chrome Browser deinstalliert, der hat in beim nächsten Booten wieder installiert. Und was die Windows Gemeinde angeht. Sorry.Seit NT 2000 /XP hat es sich zum einem monolithischen Riesen entwickelt. Im Internet läuft jeder 2. Server unter Linux, private Leute wie ich steigen auf Linux um, da es skalierbar und stabiler ist, kein Programm in die Systemordner schreiben darf, keinen Virenscanner braucht. Ein Virus benötigt das "root" Passwort. und das hat es nicht.
    Aber ich schweife ab, sorry !
    Wünsche Allen ein schönes Wochenende
    viele Grüße
    Norbert :winkewinke:
     
  17. #15 Docter, 30.05.2015
    Zuletzt bearbeitet: 30.05.2015
    Docter

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    tatsächlich unglaublich

    Wow... und sorry... aber soviel faktisch falsches auf einmal hab ich lange nicht gelesen.

    Der Begriff "Digitalstrom" stammt aus der Welt der Modelleisenbahnen.

    gut, ok

    Strom: Man nehme ein kartesisches Koordinatensystem. Bei 9 V Gleichstrom erhalten wir auf der Y- Achse den Wert von 9. Über eine Zeit (t) lang verfolgt bildet sich eine Gerade auf der x - Achse.
    Bei Wechselstrom sieht die Sache anders aus. Ständig ändert sich die Polarität von +4,5 Volt und -4,5 Volt. Diese zeigt sich als Sinuskurve im Koordinatensystem. Auf der Zeitachse erhalten wir eine Sinuskurve von + 4,5 V bis -4,5 Volt.Entscheidend für den Verlauf der Kurve ist dann die Frequenz. Die 230 V, die am Netz anliegen sind mit 50 HZ moduliert. Hier in BO treten leider Spitzen bis zu 250 V auf.


    das ist die simple Erkärung für Wechsel- und Gleichspannung...
    Und auch das mit den 250V ist völlig klar. die 230V Nennspannung sind nur der Effektivwert! Peak Wert ist höher (x sqrt(2)) und selbst der Nennwert kann +20%/-10% aufweisen. Jedes Gerät muss darauf ausgelegt sein und ist es auch, sonst bekommt es in D keine Abnahme.


    Nach etwas Überlegung ist der Begriff Digitalstrom eigentlich falsch. Es handelt sich um "gepulsten" Gleichstrom. Die Polarität wechselt nicht und bleibt bei z. B. 9 V.

    gut

    Allerdings ist das nun keine durchgehende Gerade mehr, sondern es sind Impulse, die je nach Frequenz etwas anders aussehen.Meist halbe Rechtecke auf der y- Achse -in Verbindung mit der X- Achse (t = Zeit).
    Irgendwann kam von Märklin die digitale Modellbahn. Jede Lok besitzt einen Decoder, der "weiss", wann er angesprochen wird.


    Also bezeichnet es simple Kleinsignaltechnik... gut. Macht Sinn

    Im PKW ist der Begriff Digitalstrom eigentlich auch falsch. Es ist ein pulsierender Gleichstrom. Dieser wird über den Can Bus sehr schnell verteilt. Anders kann es nicht gehen. Jeder Zündzeitpunkt, jede Luftmasse, jede Drehzahl wird in Bruchteilen von Sekunden ausgewertet. So kann die Central Unit im Haupsteuergerät errechnen wann die Zündung erfolgt, wie hoch der Ladedruck sein muss und Vieles mehr.

    Simples Datenbus System... ok

    Warum verträgt sich der Gleichstrom nun nicht mit dem pulsierenden Gleichstrom ?
    Der pulsierende Gleichstrom wird aus Halbleiterelementen erzeugt. Anfangs reichten noch Transistoren und zur Endverstärkung dann entsprechende Leistungstransistoren.
    Heute sind das Alles integrierte Schaltkreise.


    Hör mal bitte auf von Strom zu sprechen... Signale werden auf Spannung ausgewertet. Und am Prinzip hat sich nichts geändert. Ob Transistor oder hochintegrierter Chip.

    Halbleiter Bauteile können es nicht ab, wenn plötzlich z. B. an der Endstufe ein "normaler" Gleichstrom anliegt.Das führt zu Effekten wie z. B. Rückkoppelung.Diese ist oft erwünscht -z. B. bei Rundfunksendern oder Audion Schaltungen, die mit einer Röhre bzw. einem Transistor auskommen, um Fernempfang zu bekommen. In diesen Fällen ist die Rückkoppelung natürlich erwünscht, aber sie wird geregelt.

    bitte was? Solche Schutzbeschaltung sind auf dem Board selbst. Die wird niemand rauslöten.

    Wenn jemand meint, der Endstufe seines Hauptsteuergeräts permanent Gleichstrom zu kommen zulassen, so ist es durchaus möglich, dass Rückkoppelungen erscheinen. Da diese nicht geregelt sind wird die Endstufe immer mehr belastet. Die Schaltung "schaukelt" sich auf.Irgendwann wird es dem Halbleiter zu heiss und er sollte abschalten.
    BMW verbaut hauptsächlich Steuergeräte von Bosch und Siemens. Eigentlich eine gute Wahl, da diese zig Schutzfunktionen verbaut haben und irgendwann abschalten.


    Was willst du damit sagen?

    "Leider hat das bei meinem Bekannten nicht geklappt. Vermutlich hat dieses OBD Tuning schon einige Schutzfunktionen "ausgeschaltet". Und dann kam der Tag an dem die Endstufe quasi starb.
    Anstelle von Rückkoppelungen können auch Gegenkoppelungen auftreten. Aber das glaube ich nicht."


    wildeste Theorien ohne jeden Gegenstand.

    Für mich ist es schon unglaublich wieviele Daten über den Datenbus sauber fliessen. Analog zur Modellbahntechnik und analog zur PC- Technik.

    das ist noch gar nichts...

    Gemeinsam ist Allen, dass jede Menge Kabel gespart werden, dass jedes Gerät eine einzigartige Adresse hat und dass ein Betriebssystem die Voraussetzung ist.

    Kabel sparen ja... aber jetzt im Ernst... du brauchst ein Betriebssystem für einen CAN BUS... jetzt hör bitte auf. Das ist wie das meiste andere auch, schlichtweg falsch!

    Was hat es eigentlich mit dem im Ursprungspost erwähnten Brückengleichrichter auf sich? Der ist plötzlich verschwunden. Ich weiß noch immer nicht, aus welcher Wechselspannung der Gleichspannung generieren sollte? Und was er mit dem Defekt zu tun hat.

    Es tut mir wirklich leid, aber mit solchen Halbwissen um sich zu werfen ist echt unglaublich. Und das schlimme am Halbwissen ist, dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird.
     
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