Unfall auf der Autobahn

Diskutiere Unfall auf der Autobahn im BMW M135i / M235i / M140i / M240i Forum im Bereich Informationen zum 1er und 2er F-Modell ab 2011; Hallo, wollte meine Leidensgeschichte mal hier teilen… Ich bin bis Freitag einen 120d Schalter gefahren. Hatte seit Monaten einen M135i gesucht...

  1. Crino

    Crino 1er-Fahrer(in)

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    Hallo,

    wollte meine Leidensgeschichte mal hier teilen…


    Ich bin bis Freitag einen 120d Schalter gefahren. Hatte seit Monaten einen M135i gesucht und Letzen Endes einen passenden gefunden. Diesen konnte ich am Freitag anmelden. Ist ein Automat und Hecktriebler.

    Am Samstag bin ich auf der Autobahn gewesen. Es war gut am Regnen, aber ich habe schon weitaus stärkeren Regen erlebt. Die Bahn war dreispurig, keine Geschwindigkeitsbegrenzung und auch keine 80 bei Nässe. Ich war auf der linken Spur unterwegs. Mit Tempomat auf 130 km/h eingestellt. Habe es mit dem Beschleunigen davor nie übertrieben, einfach ganz gemächlich gefahren.

    Plötzlich ist mir der Wagen ausgebrochen. Warum genau weiß ich nicht, ich vermute mal da war irgendwo eine Pfütze. Eventuell habe ich beim Bremsen versucht mit dem linken Fuß die Kupplung zu treten und voll die Bremse getroffen. Ich glaub‘s nicht, aber kann mich so genau nicht daran erinnern. Kurze Zeit stand ich fast quer mit der Front nach rechts, dann schaute der Wagen wieder nach vorn, nur die Bewegungsrichtung ging nach rechts in Richtung Schutzplanke. In diese ging es dann auch leider mit der rechten Fahrzeugseite rein. War ein Ordentlicher Schlag. Ca. 30m später kam der Wagen dann auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Motor lief noch.

    Schutzplanke hatte eine beachtliche Krümmung. Das Auto sah dementsprechend aus… Die hintere Hälfte des Autos sieht eine ganze Ecke schlimmer aus als die Vordere. Front- und Heckstoßstange haben an der rechten Seite tiefe Abschürfungen bis auf die Grundierung, Tür und der Teil dahinter sind stark verformt. Ist übrigens ein Dreitürer.

    Ich war mit einer Beifahrerin im Wagen, beide Gott sei Dank unverletzt bis auf Abschürfungen von den Gurten und dass Sie sehr aufgelöst war. Airbags haben nicht ausgelöst.

    Wie ich es geschafft habe, bei eigentlich gut befahrener Autobahn über zwei Spuren zu fliegen ohne jemand anderen abzuräumen weiß ich auch nicht, war aber am Ende zumindest darüber etwas erleichtert. Also ein Alleinunfall.

    Reifenprofil rundum ca. 5mm. Originalbereifung auf Originalfelgen.
    Das Auto war noch fahrbereit. Spur verzieht nicht. Kein sichtbaren Schleifen.

    Also, etwas mehr als 24h den Wagen gehabt und schon sowas. Später habe ich dann ein wenig im Internet gesurft und gelesen, dass von Tempomateinsatz bei Regen auf manchen Internetseiten abgeraten wird. Bei einer Pfütze sollen wohl die Vorderräder langsamer werden, hinten will beschleunigen und der Wagen bricht aus. Hatte ich bis dato nie was von gehört.

    Unfall wurde natürlich von der Polizei aufgenommen. Ordnungswidrigkeitenverfahren, da nicht angepasste Geschwindigkeit an die Wetterverhältnisse mit Unfallfolge. Auf der Unfallmitteilung steht zwar eine falsche Tatbestandsnummer, da ich kein Kraftomnibus gefahren bin, aber das dürfe mir auch nicht besonders helfen. Wenn‘s so durchgeht, werden es mit Gebühren ca. 170 Euro und ein Punkt. Natürlich nicht schön, aber da ärgert mich deutlich mehr, dass es ein Unfallwagen sein wird bzw. ist.

    War dann auch später etwas erleichtert, als mir gesagt wurde, dass die Vollkasko alles zahlt. Hätte ja sein können, dass sie sich etwas quer stellt wegen den Wetterverhältnissen.

    Als wir auf die Polizei gewartet haben (hinter der Schutzplanke), habe ich auf die Geschwindigkeiten der anderen Autos geachtet. Kann ich natürlich nicht perfekt schätzen, aber ich würde sagen, dass viele mindestens genauso schnell waren wir ich. Ich hatte mich vor dem Wegrutschen nie unsicher gefühlt und hatte auch nicht das Gefühl, dass ich zu schnell gewesen wäre.

    Vielleicht könnt ihr mir ja sagen, was mehr oder weniger genau ich falsch gemacht habe. War ich wirklich ein ganzes Stück zu schnell oder hatte ich einfach nur großes Pech? Vielleicht habe ich auch beim ersten ausbrechen falsch reagiert, aber ich kann nicht sagen wohin der Wagen wollte, wohin ich das Lenkrad gedreht habe und was genau meine Füße gemacht haben.


    Danke für das Lesen.
     
  2. #2 BMWPeter, 26.06.2016
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    So ein Pech! Tut mir leid für Dich. Aber gut, dass Euch nichts passiert ist.
     
  3. #3 Sixpack66, 26.06.2016
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    Das der linke Fuss wie gewohnt die Kupplung treten will ist nicht ungewöhnlich.
    Das ist mir zum Glück nur einmal beim Rangieren während der Probefahrt passiert.
    Nach 30Jahren Schaltgetriebe steckt das einfach zu tief drin.
    Hauptsache niemand ist verletzt!
    Und dank Vollkasko kannst du wohl bald wieder unterwegs sein.
     
  4. Gunnar

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    Das ist natürlich super ärgerlich, den gerade in Empfang genommenen Wagen "wegzuwerfen"...! Wichtig ist erstmal, dass euch nix passiert ist! Du hattest es ja selbst schon erkannt, bei sowas auf der AB kann ganz schnell mehr passieren als so ein Rempler an die Planke[emoji15]

    Ich würde mal davon ausgehen, dass der Grund schlicht Aquaplaning ist/war. Da kann gut eine nicht sichtbar tiefere Stelle mit viel Wasser sein und dann passiert das schnell. Der Grund weshalb ein Wagen ausbricht ist übrigens nicht der Tranktionsverlust an der VA, sondern an der HA! Denn die HA ist die Spur gebende/führende Achse und wenn dor der Grip abreist, steht das Fahrzeug quer.

    Hoffentlich bekommen sie dein Auto wieder flott, doch wenn du fahren konntest, ist es hoffentlich nur Blech außen rum[emoji106]


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  5. #5 Bender82, 26.06.2016
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    Manchmal ist die Straße stellenweise sehr rutschig. Mir ist gestern auch das Heck komplett weg gegangen im 3. Gang bei mittlerer Drehzahl und etwas mehr Gas. Musste trotz DSC gut gegenlenken. Wenn es lange nicht geregnet hat und dann Nass ist muss man etwas aufpassen.

    Ärgerlich das sowas direkt nach dem Kauf passiert. Aber verlier nicht das Vertrauen ins Auto. Normal ist er nicht so zickig.


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    EasyRida gefällt das.
  6. #6 Bender82, 26.06.2016
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    Schau mal ab 2:35... Richtig schnell fahren würde ich bei Nässe damit nicht. Aber das trifft in deinem Fall ja nicht zu.


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  7. #7 Teddybearx25xe, 26.06.2016
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    Nimmt echt irgendwer dieses Video ernst? Kann ich kaum glauben! Und welche Erkenntnis gibt das wieder? Ein Fronttriebler läßt sich bei Aquaplaning geradeaus besser wieder einfangen als ein Hecktriebler, das ist ja mal ein wirklich neue Erkenntnis!!! Selten so gelacht!

    Sorry, aber J.C. kann sonst im wildesten Drift mit leistungsstarken Hecktrieblern bei jedem Wetter fahren und hier geht das alles nicht, wenn mal einer nicht neutral in seiner Beurteilung ist, dann der!!

    So, zurück zum Thema, Sorry für den Themenersteller, hoffentlich läßt sich das alles mit vertretbarem Aufwand reparieren. Ich fahre selber 6 Gang- Schalter und habe eben überlegt, ob ich bei Regen den Tempomat benutze und ich meine nein! Eben genau weil mir das Regeln des Tempomats im Regen nicht feinfühlig genug ist, allerdings hatte ich das auch schon bei meinem letzten Fahrzeug (frontgetrieben mit Quaiffe Sperre), auch dort bin ich im Regen lieber "selber" gefahren.

    Grüße

    Norman
     
  8. Szymi

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    Hmm,

    hab ich noch nicht gehört.

    Wenn man z.B. im Sport + (mit eingeschränkten helferlein) ist und man den Tempomat "Betriebsbereit" macht, geht der Wagen sofort auf Sport zurück.
    Denke um genau so etwas zu verhindern.
     
  9. #9 CeterumCenseo, 26.06.2016
    Zuletzt bearbeitet: 26.06.2016
    CeterumCenseo

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    Tja... shit happens, nur gut, dass es keinen Personenschaden gab! Kopf hoch, das wird alles schon wieder!

    Über die Ursache diskutieren/streiten braucht man hier wohl nicht, 5mm Profil und ca.130 km/h bei Regen sind halt eine grundsätzlich schlechte Kombination und wenn der Bodenkontakt erst mal weg ist, dann bringen auch die ganzen modernen elektronischen Helferlein oft nur noch kaum was bis nichts mehr. Auch wenn die VK übernimmt, ist das schon ein recht teures Lehrgeld und btw. Leitplanken sind nicht billig...
     
  10. #10 Bender82, 26.06.2016
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    Bei 5mm und 130 km/h sollte es eigentlich keine Probleme geben.


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  11. #11 Partybaer89, 26.06.2016
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    Zum Glück ist euch nichts passiert. Das Blech kann man ersetzen lassen zum Glück.

    Hatte bei meinem Fahrzeug, allerdings ein M235i, schon ähnliche Erlebnisse. Schon bei Tempo Hundert, bei stärkerem Regen, bin ich mit Tempomat unterwegs gewesen und der Wagen hat sich teilweise apprupt nach rechts weggedreht. Ähnlich extrem wie auf einer Schleuderplatte bei einem Fahrsicherheitstraining. Einige Tage später kamen Schleifgeräusche hinzu von hinten rechts. Beschädigung hab ich erst keine gesehen, war vom Geräusch wie ein Steinchen zwischen Belag und Bremsscheibe.
    Bei meinem Fahrzeug ist bei 25.000 km eine Schraube abgerissen am Querlenker hinten rechts. Dieser ist dann auf die Antreibswelle gefallen und hat diese ebenfalls beschädigt/abgeschliffen. Vielleicht ist dir dies in diesem Moment ebenfalls passiert.
     
  12. #12 zonk_1989, 26.06.2016
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    Gegen den Bußgeldbescheid kannst du dann innerhalb von 14 Tagen ab Zustellung Einspruch einlegen. Der richtige Tatbestand dafür ist 103602.

    "Sie fuhren in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnisse mit nicht angepasster Geschwindigkeit. Es kam zum Unfall."

    Macht dann 145,00 Euro plus 28,50 Euro Gebühr - wenn keine Voreintragungen im FAER. Hier in Duisburg sind es pro vorhandenem Punkt 10% Aufschlag auf den Regelsatz.

    Was steht denn in der Unfallmitteilung? Steht da irgendwas von überhöhter Geschwindigkeit? Vielleicht hast du aber auch Glück und der Sachbearbeiter auf der Bußgeldstelle erkennt anhand der OWi-Anzeige und der Unfallfotos, dass du keinen Bus gefahren bist. Und wenn nur die Leitplanke beschädigt ist, bietet man dir möglicherweise ein Verwarngeld mit dem Gummitatbestand 101118 an. Da bist du dann mit 35 Euro dabei.
     
  13. #13 Reiki San, 26.06.2016
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    Tut mir sehr leid für dich! Das ist ja grauenhaft, nur so kurz Freude an seinem Fahrzeug haben zu dürfen.

    Allerdings kannst nur du dir alleine beantworten, was wohl der Grund war. Keiner kann pauschal den technischen Fahrzeugzustand, die Geschwindigkeit, dein Verhalten, die Fahrbahn und die Regensituation sinnvoll einschätzen. Das wäre doch nur ein muteres Gedankenspiel (das die Polizei leider zu deinen Ungunsten durchdacht hat).

    Ich würde das ganze abhaken und versuchen daraus zu lernen. Immerhin bist du in der guten Situation, das niemand zu Schaden gekommen ist und du ja versichert bist. Überleg dir, ob du den Wagen behalten willst, oder ihn ungerichtet verkaufst.

    Die einzige Lehre besteht warscheinlich darin, dass du in Zukunft bei dieser Witterung etwas langsamer fahren solltest, als es dir im Auto sicher vorkommt. Ich denke, es bringt nichts, das Fahrzeug, die Reifen, den Tempomaten oder ähnliches in den Mittelpunkt zu rücken. Am Ende ist der relevanteste Faktor die Geschwindigkeit.
     
  14. Crino

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    Auf jeden Fall danke an alle, die mir ihr "Mitgefühl" ausgesprochen haben :)

    Das die Kombination schlecht ist, weiss ich jetzt. Hätte ich vorher nicht so heftig eingeschätzt. Ist vielleicht nicht sonderlich schlau gewesen, aber ich war mit dem 120d auch schon etwas schneller bei leicht stärkerem Regen unterwegs, ob der Tempomat da an war weiss ich nicht. Da war dann auch kurz Traktionsverlust aber der Wagen hatte sich sofort wieder gefangen. Natürlich gabs einen kurzen Schrecken, aber da ist nicht im Ansatz so etwas passiert. Daher habe ich mich bei den 130 km/h einfach gar nicht unsicher gefühlt. Jetzt weiss ich es auf jeden Fall besser.
    Leitplanken kosten zwar viel, aber dafür gibt es ja auch wiederum die Haftpflichtversicherung. Alles natürlich total ärgerlich, aber zumindest stürzt es mich aufgrund der Versicherung nicht direkt in den finanziellen Ruin.

    Danke dafür, hatte ich aber natürlich auch schon nachgeschaut ;)
    Auf der Unfallmitteilung steht, dass ich mit 130 km/h und Tempomat unterwegs war und ich plötzlich ins Schleudern geraten bin. Also objektiv wie ich es auch eben geschildert hatte. Steht nichtmal was vom Wetter, aber mal sehen. Montag spricht ein Bekannter mit der Anwaltsabteilung der Firma, ob ein Widerspruch überhaupt Sinn machen würde. Wenn er sagt, da wird eh nichts draus, dann kann ich mir das auch sparen.

    Ich habe ehrlich gesagt noch gar nicht dran gedacht, den Wagen so zu verkaufen und dann fiktiv abzurechnen. Die Ausstattung ist ziemlich genau so wie ich sie gern hätte. Erstmal sehen, was die Werkstatt sagt, aber ich gehe davon aus, wenn es kein Totalschaden wird, werde ich den Wagen reparieren lassen.
    In Zukunft werde ich auf jeden Fall ein ganzes Stück langsamer fahren bei vergleichbarem Wetter!
     
  15. #15 CeterumCenseo, 26.06.2016
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    Sollte... :roll:

    Wann Aquaplaning auftritt kann man so genau leider nicht vorhersehen, denn es hängt von ja von mehreren Faktoren ab, die gute alte Regel ab 80 km/h ist auch heute noch sicher so falsch nicht und man sollte ja auch immer ein wenig Reserve einplanen. Der öffentliche Straßenverkehr ist bekanntlich keine Rennstrecke und leider geht das auch ziemlich ohne Vorwarnung mit dem Aquaplaning los, da kann ich (von der Rennstrecke her) mit meinem MR2 ein Lied von singen, wobei ich da nie so abgeflogen bin wie J.C., ich hab aber auch keinen Grund für´s Schlechtreden von meinem MR2 gesucht... :wink:

    Jupp! Dafür hat man die Versicherung ja auch aber leider blecht man dann doch ganz ordentlich, weil man in den SF entsprechend hoch gestuft wird. :roll:
     
  16. 740i

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    Sollte es hier vielleicht ein Kommunikationsproblem zwischen DSC, Automatik und Tempomat geben? Hab es mal früher mit einem E-Klasse Firmenwagen bisschen schnell (70km/h?) mit Tempomat in einen größeren Kreisverkehr rollen lassen. ESP hat den Wagen runtergebremst und gleichzeitig hat der Automat runtergeschaltet. Als es nach der Kreisverkehrausfahrt wieder gerade aus ging hat der Wagen mit aufheulendem Motor wieder auf die Ausgangsgeschwindigkeit beschleunigt.
    Gruß Peter
     
  17. newnk

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    Hallo,
    hatte ich mit meinem Vorgänger (F20 vFL 120d) leider auch genau so eine Situation. Auch 130 und dann abgeflogen. Der Tempomat geht normal immer raus, sobald das DSC regelt. Ich hatte die Situation falsch eingeschätzt damals, es hat kaum geregnet, jedoch war anscheinend kurz davor sehr starker Regen - sprich, auf der Strecke war extrem viel Wasser! Die Hinterachse ist aufgrund der breiteren Reifen und einer i.d.R. geringeren Profiltiefe natürlich deutlich anfällig für Aquaplaning. Seit dem bin ich immer sehr langsam bei viel Nässe - andere Fahrzeuge sind da deutlich unempfindlicher.

    VG
     
  18. #18 BMWPeter, 26.06.2016
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    Der xDrive sollte aber weniger problematisch sein oder sehe ich das falsch?
     
  19. newnk

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    Der xDrive hat die selben Probleme - sprich Aquaplaning. Allrad macht nur beim Beschleunigen einen Unterschied.

    VG
     
  20. #20 Sixpack66, 26.06.2016
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    Jein, auch bei gleichbleibender Geschwindigkeit müssen die Räder eine Kraft übertragen.
    Ist beispielsweise am rechten Fahrbahnrand eine etwas tiefere Pfütze und die rechten Räder schwimmen auf, ist es schon von Vorteil wenn das linke Vorderrad "zugeschaltet" wird.
    Ist aber ohne einen direkten Vergleich unter gleichen Bedingungen schwer nachzuvollziehen.
     
Thema: Unfall auf der Autobahn
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