Turboverzögerung beim Schalten

Dieses Thema im Forum "BMW 135i" wurde erstellt von BMWPeter, 17.12.2009.

  1. #1 BMWPeter, 17.12.2009
    BMWPeter

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    Wie ist das mit der Turboverzögerung nach dem Schalten? Ist sie gleich lang wir beim Beschleunigen aus konstantem Tempo oder hat der Lader vom Hochbeschleunigen im kleineren Gang noch soviel "Schwung", dass keine oder fast keine Verzögerung auftritt?

    Mich interessiert, ob der Zeitverlust beim Schalten beim Turbo viel grösser ist als beim Sauger. Rein gefühlsmässig glaube ich, dass da kein spürbarer Unterschied ist.

    Es ist ja auch so, dass der Motor nach dem Hochdrehen noch "Schwung" hat, den er beim Schalten in den nächsten Gang "mitnehmen" kann.
     
  2. AdMan

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  3. #2 Catahecassa, 17.12.2009
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    kannst du so nicht vergleichen ... wichtig ist mit dem Serienkennfeld, bei ca. 6.200u/min zu schalten, da ist meiner zumindest am schnellsten als Handschalter durchgezogen. Jetzt gehe ich knapp an den roten Bereich ohne einer Verschnaufpause.
     
  4. #3 BMWPeter, 17.12.2009
    BMWPeter

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    Das ist nicht die Antwort auf meine Frage. Ich will wissen ob nach dem Schalten die Turboberzögerung von rund 0.5 Sekunden auch auftritt.

    Gefühlsmässig ist die Verzögerung deutlich geringer, aber vielleicht täuscht das Gefühl, da durch das Schalten die Wahrnehmung gestört wird.
     
  5. bic

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    wenn du ohne last gerade ausrollst und nur das tempo hältst, wirst du ohne turbo fahren. wenn du dann vollgas gibst, muss sich der druck erst aufbauen. je tiefer die touren, desto länger gehts. wenn du allerdings die gänge voll durchbeschleunigst, braucht sich der druck nach dem schalten nicht erst wieder von 0 aufbauen. ergo ist der turbo lag viel kleiner.

    ist dir nie aufgefallen, dass wenn du den 2ten unter volllast über 6000 touren drückst, schnell schaltest, dass man fast das gefühl hat (kaum ist der 3te drin) dass die karre nen "sprung" nach vorne macht? das ist weil der turbodruck sofort da ist!

    trifft das deine frage?
     
  6. #5 BMWPeter, 17.12.2009
    Zuletzt bearbeitet: 17.12.2009
    BMWPeter

    BMWPeter 1er-Fan

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    Ja genau, das hat mich interessiert.

    Fällt der Ladedruck beim Auskuppeln nicht sofort zurück und muss nach dem Schalten wieder neu aufgebaut werden?

    Hat zufälligerweise jemand Aufzeichnungen mit der Driftbox, die das bestätigen? Interessant wären die Zeiten von 100 bis 120 kmh (Schaltvorgang 2./3. Gang)
     
  7. #6 Delete12, 17.12.2009
    Delete12

    Delete12 Guest

    Wenn die Drehzahl auf 5,5 oder 6k rpm zurückfällt, ist der Abgasdruck ausreichend groß, so dass du den kurzen Moment, in dem der Ladedruck (wieder) aufgebaut wird, nicht merkst. :wink: Nur bei Rally-Cars wird/wurde zeitweise Kraftstoff eingespritzt, um bei Zug die Turbo-Drehzahl, durch das so zusätzlich erzeugte Abgas konstant zu halten.
    Denke aber nicht, dass das ein 135i nötig hat. :grins:

    Mfg

    Honkie2
     
  8. #7 Catahecassa, 17.12.2009
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    Ok, beantwortet es halt nicht. Du hast nach der Theorie des Schwungs gefragt, ich habe mit Fakten geantwortet. Drehe in den Begrenzer & schalte dort, es wird eine Verzögerung geben. Drehe bis 5.000 & schalte dann, es wird eine Verzögerung geben. Drehe bis ca. 6.200 & schalte und es wird weitergehen ohne Unterbrechung. Und das hat nuicht unbedingt was mit dem Schwung oder Ladedrucj zu tun, sondern einfach mit der Justage des Serienkennfelds.
     
  9. bic

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    Ja und nein. ausser wenn du flatshiftest :) fällt der ladedruck natürlich wieder ab. aber nicht wie bei einem lichtschalter im sinne von ein oder aus. turbolader drehen soweit ich weiss über 100'000 touren... lässt du das gas los, werden die nicht auf 0 abgebremst. will heissen, dass noch turbodruck vorhanden ist und sich dieser linear oder allenfalls degressiv verringert. je schneller du schaltest und wieder am gas hängst, je schneller hast du wieder druck.



    @catha:

    verstehe das im detail nicht (fehlendes wissen) mit den kennfeldern.... was mir aber beim bewussten fahren auffällt, ist, dass über 6000 touren die "power" merklich nachlässt (wahrscheinlich sind es effektiv die 6200, die du angibst). meines wissens liegt es an den kleinen turbos, die für tiefe drehzahlen ausgelegt sind und oben rum nicht mehr richtig schaufeln können. hätten wir grössere lader drin, hätten wir unten deutlich weniger drehmoment, mehr lag... und oben rum dafür power bis in den begrenzer. richtig? im alltag ist unsere konfig wohl die sinnvollere.



    dennoch frage: ich nehme an, dass bei der getriebeübersetzung die motorpower berücksichtigt wurde und sinnvolle anschlüsse zwischen den gängen definiert wurden. mir leuchtet ein, dass wenn man nur bis 5000 touren dreht, der optimale anschluss nicht gewährt werden kann für den nächsten gang und es die von dir erwähnte verzögerung gibt. weshalb aber trifft dies auch zu, wenn man bis kurz vor den begrenzer bei 7000 dreht? vielleicht habe ich mir weiter oben mit der grösse der turbos bereits selbst die antwort gegeben!?

    wären allenfalls serielle turbos die Lösung?

    danke für aufklärung :)
     
  10. #9 Catahecassa, 18.12.2009
    Zuletzt bearbeitet: 18.12.2009
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    Es ist so, dass du mit dem Serienkennfeld zum einen weniger ladedruck ab ca. 6.000u/min hast und wenn du weiterdrehst, der Komponentenschutz greift => beides in Summe führt zu einem verzögerten Ansprechverhalten beim Schaltvorgang. Mit der Anpassung wird der LD oben rum erhöht und der Komponentenschutz ein paar hundert u/min nach oben verschoben => somit mit Tuning das Verhalten bei 7.000u/min wie bei Serie auf 6.200u/min ;)
    Die Turbos passen & die Übersetzung auch. Deshlab habe ich meinen NM Peak höher gesetzt, damit ich beim Schaltvorgang dann gleich wieder mehr Kraft habe. Und drehe eigentlich immer bis kurz vor den Begrenzer, wenn ich voll durchlade. Im Normalmodus schalte ich auch mal faul bei 6.000u/min ;)
     
  11. #10 BMWPeter, 18.12.2009
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    Mein Normalmodus liegt zwischen 1000 und 3000 Umin:nod:

    Nur wenns mal Spass machen soll gehts richtig zur Sache, aber normalerweise brauche ich meinen 135i vorallem für meinen Arbeitsweg.

    Das tolle am Motor ist für mich gerade die erstaunliche Kraft bereits ab 1000 Umin. und der saubere 6-Zylinder-Lauf.
     
  12. #11 redflash, 18.12.2009
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  13. TomDe

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    Wenn das Auto nachm Schalten einen Sprung macht, dann liegt das meiner Meinung nach daran, dass du falsch kuppelst -> erst einkuppeln, dann Gasgeben, die Kupplung wirds auf Dauer danken :)

    Ansonsten: Sobald man vom Gas geht (was man beim Schalten eigentlich tut?) produziert der Turbo Überdruck, der abgebaut werden muss (BlowOff)-Ventil.
    Bis der Druck der beim nächsten Gasgeben an der Motorausgangsseite produziert wird, wieder an der Motoreingangsseite anliegt vergeht natürlich Zeit.

    Spekulation: Die Laderturbine muss so unglaubliche Drehzahlen abkönnen, daher verdammt leicht sein -> Unabhängig von der aktuellen Drehzahl: sobald die geringste Last ansteht, ohne dass die Turbine angetrieben wird sackt die Drehzahl sofort in den Keller.
     
  14. #13 BMWPeter, 18.12.2009
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    Und Deiner Meinung nach gleich viel wie beim Beschleunigen aus gleichmässiger Fahrt?
     
  15. AdMan

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  16. TomDe

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    Die Frage kann man nicht generell beantworten:
    Fährst du konstant 80 läuft der Motor fast auf standgas niveau. Wenn du nun vollgas gibst muss ein erheblich größerer Ladedruck aufgebaut werden, als wenn du konstant 200 fährst, der Motor schon im 1/2 oder 2/3 Lastbereich ist und die Lader schon gescheit arbeiten.
     
  17. #15 Stuntdriver, 18.12.2009
    Stuntdriver

    Stuntdriver Guest

    In jedem Fall gibt es ohne modifiziertes CDV eine riesen Verzögerung beim schnellen Schalten - unabhängig ob Sauger oder Benziner.
     
Thema: Turboverzögerung beim Schalten
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