Roy's Selbsthilfegruppe

Diskutiere Roy's Selbsthilfegruppe im Laberecke Forum im Bereich ... und was gibt's sonst noch ?; Hallo Leute, ihr wisst, dass ich gerne schreibe. Schreiben hilft. Und die letzten Wochen haben mir außerordentlich geholfen, über mein Jahr 2018,...

  1. Roy

    Roy Freiberuflicher Testfahrer
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    Hallo Leute,

    ihr wisst, dass ich gerne schreibe. Schreiben hilft. Und die letzten Wochen haben mir außerordentlich geholfen, über mein Jahr 2018, aber auch die Zeit davor, zu reflektieren. Geschrieben habe ich aber noch nichts darüber, obwohl ich so viele interessante Dinge in meinem Kopf gefunden hatte, zu denen ich tatsächlich gerne schreiben würde. Vielleicht kann der eine oder andere sich ja auch wieder finden. Im wesentlichen gehts natürlich um Autos. Aber auch um die Welt drum herum. Um den Nürburgring, um Youtube und Instagram, um sogenannte Freunde und solche, die es wirklich sind.

    Vielleicht fragt sich der eine oder andere zu diesem Zeitpunkt, warum ich das eigentlich alles in dieses Forum hier schreibe. Die Antwort ist relativ einfach: Sowohl die Community als auch einzelne Angehörige begleiten mich jetzt schon über Jahre. Viele sind Freunde geworden. Das ist mir sehr viel wert und daher auch der richtige Rahmen, um mal ein wenig zu reflektieren.

    Fangen wir mal an und beginnen bei den Autos. Schon, als ich ein kleines Kind war, träumte ich davon. Es gab im Wesentlichen aber drei Leidenschaften, die mich immer begleitet haben: zu den Autos kamen Fahrräder und Motorräder. Ich träumte immer davon. Zunächst erfüllte ich mir die Träume vom Fahrrad. Meine Waden danken es mir noch heute... Dann ging es mit 16 um das Mopped und mit 18 dann um Autos. Heute ist das noch immer alles so. Wenn mich jemand fragt, was mich interessiert, würde ich die drei Kategorien nennen und auch das Dilemma mit der Freizeit und den damit verbundenen Möglichkeiten, sich um das jeweilige Hobbygerät zu kümmern. Schließlich wollte ich auch noch immer beruflich erfolgreich sein. 2014 dann lernte ich zum ersten Mal in meinem Leben auch eine Frau kennen, die mich bis dato zum ersten Mal richtig begeistern konnte und die die jahrelang in mir gewachsenen Prioritäten langsam in Frage stellte. Mit 32 konnte man auch langsam mal begreifen, dass es mehr als die Faszination für Autos, Motorräder und Fahrräder geben konnte. Haltet mich für einen Idioten, aber damit konnte ich gar nicht umgehen. Ich habe also versucht, alles miteinander zu verbinden. Im Endeffekt keine gute Idee. Meine Freundin hatte das Gefühl, ich würde mich immer nur ums Auto kümmern, mich darüber definieren und ich war eigentlich nur für mich genommen der festen Überzeugung, mich komplett anders auszurichten. Was ich dabei total verschlafen hatte: ich setzte mich einem Zwang aus, nämlich alles miteinander verbinden zu müssen. Ich wollte allem gerecht werden, nichts aufgeben und auch nichts weiter in Frage stellen. Warum sollte man auch als Auto-Enthusiast seine Leidenschaft aufgeben? Sowas kann ja nicht glücklich machen.

    Es ging also immer weiter. Die Geschichten kennt ihr... Ich fuhr RS3, um nur ein Auto für alles zu haben. Ich wollte kurzzeitig aufs Budget schauen und Focus RS fahren, ich kaufte einen M2 und einen 116d für den Alltag. Und schließlich kaufte ich einen M3CS, das vielleicht geilste Auto meines Lebens. Heute weiß ich, warum ich mir das alles immer wieder gekauft habe und warum ich das auch nicht ablegen konnte: ich habe mich tatsächlich, wie meine Ex-Freundin richtig analysiert hatte, über Autos definiert. Nicht unbedingt vor der Eisdiele. Aber in dem Moment, wo ich die Garage öffnete, überkam mich dieses Gefühl von Wertschätzung für mich selbst. Das war der Grund für alles. Auf Instagram hatte mir das vergangenen Winter auch jemand geschrieben, der es gut meinte: er schrieb, dass er sich gar nicht vorstellen könnte, dass ich mal kein wertvolles Auto besitzen könne, wo mich diese doch ausmachen würden. Ich habe die Nachricht nicht mehr, aber ich bin diesem Menschen heute unendlich dankbar. Es hat mich tief erschüttert und plötzlich erinnerte ich mich an die Worte meine Ex-Freundin, die mir immer wieder erklären wollte, dass ich viel mehr sei, als einfach nur jemand, der irgendein Auto fährt.

    Sich selbst zu verabscheuen ist natürlich kein Zustand, mit dem man glücklich werden kann. Aber ich wusste fortan, dass irgendwas bei mir nicht stimmte. An dieser Stelle muss ich sagen, dass das letzte Jahr unglaublich geholfen hat, alles richtig einzuordnen. Zunächst einmal ging meine Beziehung kaputt. Ich habe diese einfach nicht genügend wertgeschätzt. Dann hatten wir die Tour unseres Lebens mit den M2's in Südtirol, welche dann mit dem Unfall endete. Hier kamen dann die Freunde ins Spiel, die ich nie wieder aus meinem Herzen streichen werde. In den kommenden Monaten kratzte ich dann all mein Geld für den M3CS zusammen. Auch hier endete alles in einem Unfall. Was bleibt: die Erkenntnis, dass ein 120k EUR Auto bei einem nicht verschuldeten Unfall verdammt viel Geld verliert. Was aber nach allem bleibt: Freunde sind wichtig, vielleicht am wichtigsten überhaupt. Persönliches Glück sollte aus persönlichem Frieden kommen und ein plötzliches Ableben von einem Auto sollte nie zu Sorgen führen.

    Freunde - darüber habe ich auch einiges gelernt. Und hier möchte ich das Thema Social Media ansprechen. Instagram hat mich in den letzten Jahren intensiv mit neuen Menschen verbunden und bot mir für meine ganzen Bilder eine Art Forum. Unterm Strich muss ich sagen: wenig Licht und viel Schatten. Freunde wohl eher kaum - Fotografie nur sehr oberflächlich. Die Like4Like Fraktion möchte ich mal außen vor lassen. Viel enttäuschender sind solche, die sich mit dir "anfreunden", um dir vielleicht etwas zu verkaufen oder was auch immer. Eine solche Erfahrung musste ich mit einem Tuner machen, den ich hier nicht erwähnen möchte. Es zeigt aber, warum ich mittlerweile sehr skeptisch gegenüber dieser "Szene" bin. Wenn ich jedoch eines weiß: alles, was hier im Forum passiert, ist wirklich gesund und macht auch in der Community zu 99% Spaß. Vielleicht auch der Grund, warum ich hier hinein schreibe. Instagram mag ich dennoch sehr. Es ist wie Twitter für Analphabeten, sehr schnell und man erreicht beinahe so viele Menschen, wie über Youtube... Letzteres wird auch immer professioneller. Man kann heute jeden und alles mitnehmen. Bei allem, was man tut. Ich weiß nicht, wie es euch geht, ich mag das. Aber es wird mit mittlerweile auch zuviel. Die Kanäle sind überlaufen. Jeder Betreiber sucht danach, Fame zu sein. Auch ich habe das stellenweise getan. Heute frage ich mich, warum? Selbstbestätigung? Selbstverwirklichung? Ich denke schon. Aber leider total sinnlos. Vor allen Dingen dann, wenn die Leute Agenturen und Bot-Netze nutzen, um ihre Accounts zu pushen - aus welchen Gründen auch immer. Ich persönlich habe engen Kontakt zu einem Amerikaner und einem Kanadier (@shadowm4 und @da.green.machine), die aufgrund herausragender Fotos in 2018 von BMW zur DTM auf dem Nürburgring eingeladen wurden. Sowas ist natürlich mega. Aber hier reden wir auch von herausragend guten Fotografen und Grafikern. Aber auch die beiden stellen sich die Frage, wo die überlaufene Community sich hin bewegt... Vieles verliert sehr schnell seinen Reiz. Ich habe darüber vor ein paar Tagen einem anderen Kanadier (@dubsesd) geschrieben, dem es vollkommen bewusst ist, dass sein Channel nur interessant bleibt, wenn er jedes Jahr neue HRE's auf sein Auto schnallt. Aber er kann es sich auch leisten...

    Heute in 2019 nutze ich das Portal Instagram nur noch für die Fotos, die das zeigen, was mich gerade bewegt. Und für den Kontakt zu den Menschen, die über die Jahre zu tatsächlichen Freunden geworden sind. Übrigens merke ich, dass es letzteren komplett egal ist, wie man mit ihnen Infos austauscht. Hauptsache, man tut es. Großes ABER: persönlicher Kontakt ist durch Nichts zu ersetzen. Egal wie und egal wo.

    Was für mich bleibt: Zwänge ablegen. Durch die beiden Unfälle und die übrigen Ereignisse ist mir erstmal klar geworden, in welchen Zwängen ich mich eigentlich bewege. Zum Glück ist mir das alles aufgefallen. Als ich die Entscheidung getroffen hatte, den M3 zu verkaufen und nicht noch 3 Jahre einen Unfallwagen abzubezahlen, fielen mir 1000 Steine von den Schultern. Weitere 10000 Steine fielen ab, weil ich gefühlt alle Zwänge beiseite wischte und endlich wieder klar auf das eine oder andere blickte. Und auch auf mich selbst.

    In so fern bleibt mir hier zum Schluss nur ein großes Dankeschön an die Community. Danke, dass ihr mich in den letzten Jahren mit dem ganzen Hin und Her ertragen habt. Es hatte ja auch viele viele gute Seiten. Immerhin konnte ich die eine oder andere Erfahrung machen und diese dann auch hier weiter geben. Das wird auch in Zukunft so sein.

    Feuer frei - ich habe ja einiges angerissen... :nod:
     
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  2. Admin

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    Der irrsinnig lange text schreckt mich erst mal ab da ich am film gucken bin, morgen hab ich aber zeit;)
     
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  4. #4 Dexter Morgan, 05.01.2019
    Dexter Morgan

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    Nach dem Titel und dem ersten Satz war ich mir nicht sicher, ob Du das ernst meinst oder nicht. Hat sich schnell geklärt.

    Kurz zu Frauen (bzw. Liebespartner jeder Couleur):
    Man ist einfach nicht mehr alleine. Verhält man sich nicht entsprechend, ist man vermutlich bald doch wieder alleine. Aber auch hier gilt, jede/r ist anders. Und ich meine damit auch nicht die totale Selbstaufgabe. Aber wenn mir einer meiner besten Freunde Tipps geben will, weil ich nicht mehr mit nach Düsseldorf zum Saufen fahre, er aber in meiner fast 15-jährigen Beziehung 2 oder 3, sehr kurzzeitige, hatte, lächle ich einfach drüber und bin auch ohne Düsseldorf glücklich.
     
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  5. Admin

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    der Text ist nicht lang :eusa_snooty:

    der ist eher kurz, bin da anderes von ihm gewöhnt :baehhh:
     
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  6. Roy

    Roy Freiberuflicher Testfahrer
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    Ich dachte zunächst an ein Skript und ein Inhaltsverzeichnis.
    Habe mich dann aber doch für das Schreiben nach "Gut-Dünken" entschieden... ;)
     
  7. Roy

    Roy Freiberuflicher Testfahrer
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    Natürlich geht das in eine komplett andere Richtung, wie bei mir, aber man kann es wirklich auf alles übertragen, was wichtig ist. Auch mein Eindruck ist, dass man sich schnell in beruflichen oder privaten Zwängen verheddern kann und dann sein Gegenüber nicht mehr genügend wertschätzt. Rückblickend muss ich das beispielsweise auch über meine Ex-Freundin sagen, die mich über Jahre sehr gerne zur Seite geschoben hatte, das aber selbst gar nicht wahrnehmen wollte bzw. daraus mir wieder einen Vorwurf gemacht hatte, ich würde zu viel Aufmerksamkeit benötigen. Im Endeffekt war es jedoch nur ein Hilferuf von mir... Aber da man ja "erwachsen" ist und noch so viel anderes am Hut hat, macht man kein großes Thema draus. Ich denke am wichtigsten ist es, Probleme zu erkennen. Wenn man aber schon so verbohrt ist, dass man seine Probleme nicht mehr sieht, braucht man eben mal ein kleines Erdbeben. So war das bei mir.
     
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  8. #8 Dexter Morgan, 05.01.2019
    Dexter Morgan

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    Wie bei vielem wird es ein Mittelmaß werden. Wo das genau liegt, muss man rausfinden. Und natürlich müssen sich beide bewegen.

    Für die Autos gilt das auch, man ist nicht mehr alleine. Außer es geht um den Zweit- oder Drittwagen.

    Und die gemachten Erfahrungen, die eigenen und aus dem Umfeld, Eltern, Freundeskreis, prägen ja auch.

    Und NATÜRLICH ist alles, was du bei der letzten falsch gemacht hast und bei der nächsten Frau änderst dann genau das richtige und du bist gerade wieder alleine... Life sucks :mrgreen:
     
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  9. #9 gotcha43, 05.01.2019
    gotcha43

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    Danke Chris für das Teilen deiner Gedanken.
    Das meiste davon kann ich so unterschreiben.
    Vor allem sollte man sich regelmäßig kritisch selbst reflektieren mit seinen teilweise blöden Angewohnheiten.
    Vor allem beim Social Media Part gehe ich mit dir d‘Accord.
    Man kann und soll es nicht jedem recht machen.
    Hauptsache man hat Spaß daran, sich da rein zu hängen, um „Fame“ zu werden ist Quatsch, dafür ist das eh zu überlaufen und das Thema Auto ist eh viel zu individuell für riesige Kreise, da man dort doch sehr auf bestimmte Marken eingegrenzt ist. Da haben‘s die Mädels mit ihrem Schmink und Klamottenkram besser.

    Man sollte sich immer mal wieder „Gesundschrumpfen“, um nicht den Boden aus den Augen zu verlieren. Auch das Thema Geld spiel irgendwo immer eine Rolle.
    Die Frage ist: wieviel braucht man wirklich, um glücklich zu sein?
     
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  10. Roy

    Roy Freiberuflicher Testfahrer
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    Life is sometimes a bitch ;) @Dexter Morgan
     
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  11. Roy

    Roy Freiberuflicher Testfahrer
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    Sehe ich alles absolut genauso!
    Es gibt ein paar Größen im Bereich Autos und Social Media. Shmee sei da genannt.
    Aber er war nun einmal auch beinahe der erste, macht seinen YT Channel in lupenreinem British English und hat es auch irgendwo als Pionier verdient.

    Thema Geld - auch hier bin ich bei dir.
    Tatsache ist: mein 116d bringt mich super genial von A nach B und sieht nebenbei auch toll aus.
    Er kostet mir dabei aber kaum Geld (in meinem Rahmen).
    Ich denke, genauso sollte es eigentlich sein bzw. mit allen anderen Dingen auch.
    Für mich bedeutet die Wanderung zu einem schönen Foto-Spot unendlich viel.
    Und das kostet eben nun mal rein gar nichts - außer ein wenig Leidenschaft.
     
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  12. #12 gotcha43, 05.01.2019
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    Ganz genau, tu das, was dir gut tut. Du hast es ja nicht nötig, jemandem etwas zu beweisen.

    Lass dir Zeit, wird sich alles ergeben. Nichts erzwingen.
     
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  13. #13 1erRider, 05.01.2019
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    Das Thema Auto kann ich ein Stück weit nachvollziehen. Ist stamme aus einer Familie, in der Autos reine Fortbewegungsmittel sind und bin der einzige mit dieser Leidenschaft. Ab meinem 18. Lebensjahr habe ich immer viel Geld in Autos investiert. Zu Studentenzeiten in den Erhalt der Billigschlurren. Später dann konnte ich mir dann anständigere Autos leisten. Jedes für sich hätte ich bis heute fahren können. Aber sobald ich mal was angespart hatte, begann die Suche nach einem Upgrade. Und dann war das Sparbuch wieder leer. Verstanden hat das niemand in meinem Umkreis und auch mein Freundeskreis ist bis auf ein, zwei Ausnahmen nicht autoaffin.
    Aber - und das kann ich deutlich sagen, weil ich mein Umfeld ja nie beeindrucken konnte; eher immGegenteil - ich habe diese Autos immer nur für mich gekauft, weil ich sie genieße. Sie waren auch nie getunt, dafür ist mir das Geld dann doch zu schade (fahre aber auch nicht auf dem Track oder so). Das mit dem Genießen habe ich meinen Eltern mal so zu vermitteln versucht: „Ihr fahrt 3 Mal im Jahr teuer in den Urlaub. Mir reicht ein mal. Aber jedes Mal, wenn ich nach Feierabend eine Runde mit dem Auto drehe, ist das für mich wie ein kleiner Urlaub. Und unterm Strich kostet es das Selbe.“
    Ich glaube, dieses Gefühl, vor dem Auto zu stehen, hast du schon gut beschrieben.

    Jetzt bin ich aber an einem Punkt, an dem ich sage, dass diese Spirale so nicht mehr weiter geht. Immer wieder das Sparbuch für ein noch schnelleres Auto räumen. Diese Erkenntnis kam bei mir aber nicht von außen, sondern mit dem 140 habe ich gemerkt, das schneller zwar geht, aber für mich keinen Sinn macht. Mit dem Ding kann ich außerhalb des Tracks oder der Autobahn keine 10s durchreißen, ohne mich außerhalb des von mir selbst gesteckten Toleranzrahmens der STVO zu bewegen. Dazu passen für mich die sonstigen Begleitumstände des Autos, so dass ich eine Zukunft sehe. Und er macht mir nach über 2 Jahren immer noch richtig Spaß (da hatte ich sonst schon ein neues Auto und habe mich schon wieder umgeschaut).
    Ganz ohne das Hobby geht es aber nicht. Ich habe es probiert und mir einen zuverlässigen „Daily“ ohne große Unterhaltskosten zugelegt, bei dem auch Macken nicht stören. Aber da hat mir dann soviel gefehlt, dass ich innerlich unruhig und äußerlich ätzend wurde.
    Insofern hoffe ich auf eine lange Zukunft mit dem 1er als für mich guten Kompromiss zwischen Leidenschaft und Vernunft.
     
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  14. #14 ThomasBMW, 05.01.2019
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    Roy (bzw. Chris), ich glaube die Selbsthilfe hast du eigentlich gar nicht nötig, denn du hast deine Situation ja schon trefflich analysiert.

    Das ist schon ein Schritt weiter als so mancher.

    Autos sind etwas schönes, aber halt doch nicht alles im Leben. Ist halt wie mit Frauen: sie können dir viel geben aber auch Leid bereiten :mrgreen:

    Das „schlimme“ an den sozialen Medien ist eigentlich, dass einem eine Art Freundschaft vermittelt wird, die im realen Leben dann ganz anders aussieht.

    Letztendlich bleibt nur eins zu sagen:
    Irgendwie geht es immer wieder weiter.
    Leben in die Hand nehmen und weiter kämpfen :daumen:
     
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  15. #15 Mischbereifung, 05.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 05.01.2019
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    Hi,
    hast den Nagel auf den K getroffen
    Im Alter von Whatsapp etc ist die Hemmschwelle niedriger wie bei SMS-Deshalb mache ich da nicht mt-da wird einem eine Menge was vorgegaugelt!
     
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  16. #16 ThomasBMW, 05.01.2019
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    Dann danke ich dir, mein Freund :mrgreen:
     
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  17. #17 Mischbereifung, 05.01.2019
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    Du wirst wohl dann leider nie meinen Mineral Grauen F20 hier im Netz sehen,
    Da must du schon zu einem Treffen kommen!! Und leider mit vielen neuen Optionen wieder nach Hause fahren!
    Mineral Grey ist die Farbe!!Insbesondere mit 5 Türen und ++++
     
  18. #18 ThomasBMW, 05.01.2019
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    Ach, mit dem Programm kann ich dir aushelfen... :mrgreen:
     
  19. #19 Mischbereifung, 05.01.2019
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    Das will ich sehen!!
    Wird Zeit für ein DO_
    Bonn; Taunus oder Nähe?
     
  20. #20 ThomasBMW, 05.01.2019
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    Nach Nordrhein-Vandalen zieht mich nix... :mrgreen:

    Aber das von dir beschriebene Auto steht 35 Meter von meiner Couch entfernt :mrgreen:
     
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