[E8x] Reinigung der Einlaßventile eines BMW 335i mittels Strahlgerät aufgrund von Verkokung

Dieses Thema im Forum "BMW 135i" wurde erstellt von Alpina_B3_Lux, 21.04.2012.

  1. #1 Alpina_B3_Lux, 21.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 22.04.2012
    Alpina_B3_Lux

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    Reinigung der Einlaßventile eines BMW 335i mittels Strahlgerät aufgrund von Verkokung - Bericht

    1. Warum?
    Moderne Motoren arbeiten heutzutage sehr oft mit direkter Benzineinspritzung, da sich bei diesem Verfahren ein Verbrauchsvorteil gegenüber konventioneller Benzineinspritzung ergibt sowie die Leistung in Relation zur Größe des Hubraums steigt. Der ursprünglich im BMW 335i eingesetzte Reihensechszylinder mit der Kennung N54 ist ebenfalls ein Direkteinspritzer; dies bedeutet vor allem, daß der Kraftstoff direkt in den Brennraum eingespritzt wird und nicht in das Saugrohr. Dies hat zur Folge, daß sich das Einspritzventil nicht mehr vor dem Einlaßventil befindet, sondern direkt im Zylinder.

    Nachteil hiervon ist, daß die bei Motoren mit konventioneller Einspritzung regelmäßige Umspülung der Einlaßventile mit Kraftstoff und damit deren Reinigung nicht mehr stattfindet. Vielmehr werden die Einlaßventile nur noch durch Lumft umströmt, und darin befinden sich sog. Blowby-Gase aus der Kurbelgehäuse-Entlüftung, in denen Benzin und Öl enthalten ist. Dieses Gemisch lagert sich langfristig in den Einlaßkanälen und an den Einlaßventilen ab; man spricht dann von einer Verkokung. Für den Motor ist das zwar nicht unmittelbar schädlich, beeinträchtigt aber die optimale Funktionsweise der Einlaßkanäle (da dort ungewünschte Verwirbelungen entstehen) sowie der Einlaßventile. Wenn Letztere stark verkokt sind, schließen sie nicht mehr richtig und es kommt zu einer Reihe von Symptomen wie Ruckeln, schwankendem Leerlauf und Vibrationen.

    Da diese Verkokung bei Direkteinspritzern konstruktionsbedingt ist, kann man sie nicht verhindern. Die Benutzung von Additiven im Benzin bringt hierbei überhaupt nichts, da wie beschrieben der Kraftstoff die Einlaßkanäle / -ventile überhaupt nicht erreicht; die Benutzung von Wasser-/Methanol-Einspritzunganlagen kann die Verkokung aufgrund der Reinigungswirkung des Methanols gegebenenfalls verlangsamen, aber auch nicht verhindern. Zeitweise wurde auch über eine Reinigung durch Einspritzung von Reinigungsmittel direkt ins Laderohr (z.B. mit Seafoam) diskutiert, jedoch ist auch diese Methode nur wenig effizient, da die Verkokungen fast immer derart hartnäckig sind, daß sie damit nicht zu entfernen sind.

    2. Was tun?
    Es gibt prinzipiell zwei Methoden zur Reinigung der Einlaßventile und -kanäle. Die sehr aufwendige Methode besteht in der kompletten Demontage des Zylinderkopfes, Einlegen der Ventile in eine sehr agressive Reinigungslösung für mindestens 48 Stunden und manuellem Nachreinigen. BMW Saarbrücken hatte mir dafür einen Kostenvoranschlag von 3500 EUR gemacht. :wacko:

    Eine abgewandelte (und wesentlich weniger aufwendige) Variante dieser Methode ist, die Reinigung mittels Flüssigkeit durchzuführen, ohne den Zylinderkopf zu demontieren. Das hat allerdings den Nachteil, daß man in der Regel nur einen Einlaßkanal / -ventil auf einmal reinigen kann, da zur Vermeidung von Flüssigkeitseintritt in den Zylinder das Ventil dicht geschlossen werden muß, und in der Regel nur ein Ventil von sechs gleichzeitig geschlossen ist. Da man je nach Zustand der Verkokung das Ventil bzw. den Kanal 48 Stunden einwirken lassen muß, dauert das entsprechend lange. Darüber hinaus muß man auch bei Verwendung sehr agressiver Chemikalien noch intensiv nachreinigen, da die Verkokungen in der Regel sehr hartnäckig sind.

    Die von mir gewählte und hier beschriebene Methode ist die Reinigung von Einlaßkanal und Einlaßventil mittels eines Strahlgerätes. Dieses ist mittels Druckluft unter Druck gesetzt (6-8bar) und spritzt feines Nußschalen-Granulat in den Einlaßkanal. Die feinen Körner des Granulats entfernen damit die Verkokung rückstandslos, sind aber gleichzeitig so weich (daher darf auch kein anderes Granulat verwendet werden), daß sie den Einlaßkanal bzw. die Ventile selbst nicht angreifen. Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand: Einerseits ist eine aufwendige Demontage des Zylinderkopfes nicht notwendig, andererseits ist diese Methode sehr schnell (nur einige Sekunden pro Kanal sind notwendig) und effizient.

    3. Wo bzw. womit macht man so etwas?
    Da in den US-Foren diese sog. "walnut shell blasting"-Methode offensichtlich recht verbreitet ist und dort neben reinen BMW-Werkstätten auch freie Werkstätten einen solchen Service anbieten, war ich davon ausgegangen, daß dies auch in Deutschland und Umgebung so sei. Aber: Fehlanzeige! In meinem Umkreis bot lediglich die Luxemburger BMW-Vertretung (Kontz) dies an, allerdings zu einem prohibitiven Preis von 1000-1500 EUR. Da ich wußte, daß das von BMW verwendete Strahlgerät selbst nur 650 EUR kostete, kam das für mich nicht in Frage.

    Ich habe mir daher die BMW-Teile-Nr. dieses sog. "Strahlmittelgerätes" besorgt (81 29 2 208 034) und es bei einem Teile-Versand bestellt (da BMW dieses scheinbar nicht direkt verkauft). Grundsätzlich kann man wohl auch jedes andere Strahlgerät verwenden, aber ich entschied mich für das von BMW, da man da (i) nichts falsch machen konnte und (ii) praktische Adapter gleich mitgeliefert werden sollten.

    Auch wenn das Gerät eine BMW-Teile-Nr. besitzt, wird es dennoch nicht von BMW hergestellt, sondern von einer deutschen Firma namens TKR Group (Website TKR Group); dort nennt sich das Gerät "Granulat-Punktstrahlgerät PG 5-8".

    Das Granulat habe ich über die Firma ESSKA gekauft; dort kostet ein 25 Liter-Sack Granulat (Körnung 0.45 bis 1mm) 65,45 EUR inkl. MwSt und Lieferung.

    Da ich selbst über keinerlei KFZ-technische Erfahrung oder Geschick verfüge, habe ich die gesamte Operation zwei Freunden von mir überlassen, von denen einer auch ein ausgebildeter KFZ-Mechaniker ist. Neben dem o.g. Strahlgerät benötigt man außerdem noch (i) einen Druckluft-Kompressor für 6-8bar (am besten mit relativ großer Kapazität) und einen kräftigen Industrie-Staubsauger, der das eingespritzte Granulat während des Reinigungsvorgangs und danach wieder absaugt.

    4. Wie funktioniert das jetzt genau?
    Zunächst wird mit dem Strahlgerät natürlich auch eine ausführliche Bedienungsanleitung geliefert. Wer darauf schonmal einen Blick werfen möchte, hier ist ein Link zur englischen Fassung davon: BMW Strahlgerät - Anleitung (engl.)

    Ein erstes Problem zeigte sich beim Auspacken des Kartons, in dem das Strahlgerät verschickt worden war: Der oben erwähnte BMW-spezifische Adapter, mit dem das Strahlgerät auf den jeweiligen Einlaßkanal aufgesetzt wird und der verhindert, daß aus dem Kanal beim Reinigungsvorgang Granulat in den Motorraum austreten kann, war nicht dabei. :cursing: :thumbdown: Ich habe das natürlich reklamiert und mir den Adapter noch nachbestellt (BMW Teile-Nr. 81 29 2 208 037; kostet etwa 30 EUR), aber zu dem Zeitpunkt war es dann schon zu spät. Also: Improvisation! Letztlich haben wir einen Gummi-Schlauch genommen, ein winziges Loch hineingeschnitten, in welches die Strahl-Pistole eingeführt wurde, und welcher am oberen Ende mit dem Ansaug-Schlauch des Staubsaugers verbunden wurde. Auf der anderen Seite wurde der Schlauch mit Klebeband am Einlaßkanal befestigt, so daß möglichst kein Strahlmittel auftreten konnte. Funktionierte gut! (auch wenn es mit dem Adapter deutlich einfacher wäre) Aber der Reihe nach.

    a) Demontage Ansaug-Krümmer
    Zunächst muß der Ansaug-Krümmer demontiert werden, damit die sechs Einlaßkanäle freigelegt werden. Dazu muß die Motor-Abdeckung entfernt werden und eine Reihe von Ansaug-Rohren (bei mir: der Cold Air Intake) teilweise demontiert werden, da man ansonsten nicht genügend Platz hat, um den Krümmer abzuziehen. So sieht das aus:

    Demontierte Motor-Abdeckung
    [​IMG]

    Blick auf den Krümmer und bereits demontierte Ansauganlage
    [​IMG]

    Blick auf die Einlaßkanäle nach Demontage des Krümmers
    [​IMG]

    Direkter Blick auf die freigelegten Einlaßkanäle
    [​IMG]


    b) Inspizierung des Grades der Verkokung der Ventile
    Nachdem der Krümmer abmontiert ist, kann man ungehindert einen Einblick in die Einlaßkanäle mit den Einlaßventilen werfen. Diese sahen angesichts der Fahrleistung meines Fahrzeuges (77.000km) eigentlich noch verhältnismäßig gut aus, auch wenn man schon eine beträchtliche Menge an Ablagerungen erkennen kann. Das Fahrzeug eines meiner Freunde mit wesentlich geringerer Laufleistung sah nochmal deutlich schlechter aus. Zur Illustration wieder ein paar Fotos:

    Blick auf den Einlaßkanal des ersten Zylinders (1)
    [​IMG]

    Blick auf den Einlaßkanal des ersten Zylinders (2)
    [​IMG]

    Blick auf den Einlaßkanal des zweiten Zylinders (1)
    [​IMG]

    Blick auf den Einlaßkanal des zweiten Zylinders (2)
    [​IMG]


    c) Abdecken des Motorraums und der Einlaßkanäle
    Da wir ja den leider nicht mitgelieferten Adapter improvisieren mußten, haben wir zur Sicherheit den Motorraum mit einer Plastikfolie abgedeckt und die übrigen Einlaßkanäle mit Klebeband abgedeckt. Ich gehe zwar davon aus, daß selbst wenn etwas von dem Granulat in den Zylinder geraten wäre, dies aufgrund der Weichheit des Granulats keinerlei Konsequenzen gehabt hätte; aber um jedem Risiko aus dem Weg zu gehen und nicht soviel Dreck zu machen, haben wir alles schön abgedeckt; ebenso die Stutzen der Ansauganlage. Hier ein paar Bilder:

    Abgedeckte Einlaßkanäle
    [​IMG]

    Abdeckung des Motorraums durch Plastikfolie
    [​IMG]

    d) Benutzung des Strahlgerätes
    Zunächst ein Foto des Strahlgerätes, damit man sich darunter etwas vorstellen kann:

    [​IMG]

    Und das hier wäre der Adapter gewesen, wenn er denn mitgeliefert worden wäre:
    [​IMG]

    Die Arbeitsschritte zur Benutzung des Strahlgerätes sind eigentlich recht einfach. In Stichworten:
    • Anschließen des Strahlgerätes an die Druckluftleitung
    • Granulat einfüllen (der Behälter im Gerät faßt etwa 5 Liter)
    • (improvisierten) Adapter mit Einlaßkanal verbinden
    • Strahlgerät unter Druck setzen und Staubsauger starten
    • ca. 5-8 Sekunden den Einlaßkanal reinigen
    • Ausblasen des Kanals mit Druckluft, Absaugen von Granulat-Resten
    • Strahlgerät abstellen, Staubsauger abstellen, Befüllung Granulat-Behälter prüfen
    • Auswischen der Einlaßkanäle mit Bremsenreiniger
    • über den Anlasser den Motor einmal weiter rotieren lassen, so daß das nächste Ventil geschlossen ist
    • alles wiederholen, bis alle 6 Einlaßkanäle + Ventile gereinigt sind

    Und so sehen die Einlaßkanäle und Ventile nach dem Reinigungsvorgang aus:

    Gereinigter Einlaßkanal und Ventil (1)
    [​IMG]

    Gereinigter Einlaßkanal und Ventil (2)
    [​IMG]

    Gereinigter Einlaßkanal und Ventil (3)
    [​IMG]

    Ich denke, die Fotos sprechen für sich - alles sieht blitzeblank aus, wie neu. Wir waren sehr positiv von dem Reinigungs-Effekt überrascht und hätten uns nicht vorgestellt, daß lediglich einige Sekunden dieses Reinigungsprozesses eine derart durchschlagende Wirkung haben könnten. Wirklich perfekt!

    Der Verbrauch an Granulat ist vergleichsweise hoch, was an dem hohen Druck liegt, mit dem es in den Einlaßkanal gespritzt wird. Mit dem Strahlgerät wurde ein kleiner Sack mit 5 Litern Granulat geliefert; der reicht aber höchstens für die Reinigung von zwei der sechs Einlaßkanäle. Insgesamt haben wir diesen und etwa ein Drittel eines 25 Liter-Sacks verbraucht, etwa 12 Liter insgesamt würde ich sagen.

    5. Und wie geht's weiter? Wie lange dauert das alles?
    Nach der Reinigungs-Prozedur muß natürlich wieder alles zusammengebaut werden, in umgekehrter Reihenfolge. Dazu brauche ich wohl nichts weiter zu schreiben.

    Alles in allem hat die gesamte Prozedur inkl. Demontage und Montage des Krümmers gut drei Stunden gedauert. Dabei haben wir allerdings zu zweit gearbeitet; alleine würde es wohl ein wenig länger dauern. Hätten wir auf der anderen Seite den richtigen Adapter bereits gehabt, wäre es sicherlich nochmal schneller gegangen.


    6. Merkt man etwas davon?
    Das ist sicherlich die Frage, die Euch (und auch mich!) am meisten interessierte. Um es vorwegzunehmen: Ja! Man merkt einen Unterschied. Es ist - zumindest in meinem Fall - nicht wie Tag und Nacht; aber das Fahrzeug nimmt spürbar besser Gas an, nahezu verzögerungsfrei, und der Leerlauf ist jetzt wieder so ruhig wie zu dem Zeitpunkt, als ich den Wagen neu gekauft hatte. Exzellent! :thumbsup: Genau das, was ich mir hiervon erwartet hatte. Ob das jetzt auch leistungsmäßig einen Unterschied macht, kann ich nicht sagen - vielleicht schon, aber bei einem Fahrzeug mit über 300 PS wird man das wahrscheinlich nicht merken.

    Ich würde das für jedes Fahrzeug wärmstens empfehlen, welches eine Laufleistung von 50.000 - 70.000 km hat; eigentlich sollte das meiner Meinung nach eine ganz normale Wartungsleistung seitens BMW sein. Die stellen sich allerdings auf den Standpunkt, daß das nur gemacht werden muß, wenn Fehlermeldungen oder handfeste Probleme auftreten. Ich bin der Ansicht, daß man solange gar nicht erst warten sollte, zumal der Aufwand mit dem richtigen Gerät nun wirklich nicht sehr hoch ist.


    7. Kann ich das auch machen lassen?
    Als ich mir das Strahlgerät zugelegt habe, war eine meiner Überlegungen, daß ich dieses für mich selbst nach der Reinigung ja vermutlich für einen längeren Zeitraum nicht brauchen würde. Um es nicht ungenutzt bei mir im Keller stehen zu lassen und meine Investition darin zu amortisieren, habe ich mir daher überlegt, diese Reinigung bei Interesse auch anderen Leuten mit einem 335i, 135i oder 1M bzw. Alpina B3 (S) Biturbo anzubieten (andere Motoren bzw. Fahrzeuge zunächst eher nicht, da ansonsten zusätzliche Schwierigkeiten auftreten können, die wir nicht einschätzen können). Dabei würde ich das (natürlich) nicht selbst durchführen, sondern mein Bekannter als KFZ-Mechaniker würde das machen, dem ich dafür das Gerät zur Verfügung stellen würde. Verschicken möchte ich das Gerät nicht (ist auch recht schwer), daher müßten Interessierte schon nach Luxemburg kommen.

    Ich gehe mal davon aus, daß das vor allem für Leute aus meiner Umgebung (Luxemburg) in Frage kommt. Durchgeführt werden könnte das nach Terminabsprache an Wochenenden, oder ggf. auch abends, je nach Verfügbarkeit.

    Da ich das ja nicht kommerziell mache (und auch nicht machen möchte), sondern lediglich anderen Auto-Enthusiasten einen praktischen Service vermitteln möchte, bitte ich bei Interesse um PN an mich, v.a. für Preisanfragen. Ihr könnt aber davon ausgehen, daß das weit weniger als die von mir anfangs genannten BMW-Preise kosten wird. :)

    So, ich hoffe dieser Bericht war informativ und hilft allen weiter, die an einer solchen Reinigung interessiert sind - auch und vor allem denjenigen, die weiter weg von mir wohnen und vielleicht daran interessiert sind, so etwas selbst durchzuführen.

    Alpina_B3_Lux
     
  2. AdMan

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  3. Benito

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    zum Glück hab ich erst vor 3000 km einen neuen Motor bekommen. Da brauch ich mir noch keine Gedanken machen :)
    Aber echt klasse Schilderung :eusa_clap:
    So wie man Ihn eben kennt unseren Aplina :wink:

    Grüße, Andy
     
  4. Cris

    Cris 1er-Fan

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    saubere arbeit! im wahrsten sinne des wortes :daumen:
     
  5. #4 Isoklinker, 21.04.2012
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    Toller Bericht :daumen:
     
  6. #5 Mysterikum, 21.04.2012
    Mysterikum

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  7. Benito

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    ja aber Marcel hat doch oben geschrieben das diese Zusätze so gut wie nichts bringen oder!??
     
  8. TomDe

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    Ich denke den 1M kannst du bedenkenlos auch in deine Liste aufnehmen ;)

    Ansonsten sehr schöner und interessanter Bericht.
     
  9. joe266

    joe266 Guest

    :daumen:
     
  10. #9 Sven135i, 22.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 22.04.2012
    Sven135i

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    Sehr schön:daumen:

    Ne dumme Frage

    Wird das Granalut unmittelbar nachdem es reingeschossen wurde wieder abgesaugt oder passiert das erst danach?
    und verbleiben keine Reste im Zylinder?

    Welche Fahrweise würde das verkoken einigermaßen unterbinden oder zumindest länger aufschieben?
    Nur Langstrecken, Spritqualität oder kein Niedertouriges Fahren?
     
  11. TomDe

    TomDe 1er-Fanatiker(in)

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    Erst danach, bzw. vermutlich mehrmals reinblasen absaugen, reinblasen absaugen, ...

    Nein, das Ventil ist ja zu.

    Da das verkoken durch Hitze entsteht dürfte Kurzstrecke helfen ;)
     
  12. Cris

    Cris 1er-Fan

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    eine "oil catch can" hilft da auch etwas die verkokung geringer zu halten
     
  13. #12 Die_Allianz, 22.04.2012
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    Ist zwar sehr ausführlich, aber es bleiben doch die wichtigsten Fragen unbeantwortet

    - was kann man kaputt machen?
    - wohin verteilt sich das Granulat und wohin sollte es nicht? Wie bekommt man es wieder raus?
    - Wenn das zu reinigende Ventil gerade schließt wie soll dann dort die Dicht-Fläche gereinigt werden? Gar nicht, oder?
    - Kompletter Zeitaufwand? Schaut mindestens nach einem halben Tag aus, so aus der Ferne beurteilt
     
  14. #13 Alpina_B3_Lux, 22.04.2012
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    Ja, absolut. Ich hatte das zunächst nur nicht gemacht, weil der ja noch so neu ist, daß es kaum Fahrzeuge mit den Fahrleistungen geben wird, bei denen das Reinigen der Einlaßventile notwendig wird.
    Das passiert gleichzeitig. Wie beschrieben, wird das Strahlgerät mittels Adapter (improvisiert oder nicht) mit dem Einlaßkanal verbunden, d.h. der Adapter verschließt bündig den Einlaßkanal und die Sonde des Strahlgerätes wird in den Einlaßkanal eingeführt und verspritzt dort das Granulat; da der Adapter auch mit dem Staubsauger verbunden ist, der gleichzeitig läuft, wird das Granulat beim Sprühvorgang auch automatisch wieder abgesaugt.
    Im Zylinder ohnehin nicht, da wie ja der Kollege bereits geschrieben hat (und ich ebenfalls im Bericht) der Zugang zum Zylinder (= das Einlaßventil) während des Reinigungsvorgangs geschlossen ist.
    Langfristig wird man das überhaupt nicht verhindern können. Es macht ja keinen Sinn, seine Fahrweise deswegen zu ändern, das Auto ist schließlich ein Gebrauchsgegenstand (so sehe ich das jedenfalls).
    Das ist schade, denn ich hatte mir eigentlich Mühe gegeben, diese gerade nicht offenzulassen.
    Wenn es sorgfältig gemacht wird - wie in meinem Fall (was ja auch nicht besonders schwierig ist), kann nichts kaputtgehen. Wie in meinem Bericht erwähnt, ist das Nußschalen-Granulat so weich, daß es weder den Einlaßschacht noch das Ventil beschädigen kann. Meiner Auffassung nach (wie bereits im Bericht erwähnt) würde auch ein Eindringen von etwas Granulat in den Brennraum keine Auswirkungen haben, da dieses dann einfach verbrannt würde. Wenn man anderes Granulat verwenden würde (z.B. Sand oder Glasperlen), wäre das sicherlich ganz anders.
    Das hatte ich im Bericht eigentlich auch schon erwähnt...:eusa_doh: Das Granulat "umspült" den gesamten Einlaßkanal und das (geschlossene) Ventil und wird über den gleichzeitig angeschlossenen Staubsauger abgesaugt. Nach dem Reinigungsvorgang ist dann nicht viel im Einlaßkanal übrig, und was sich dort noch befindet wird (i) zunächst direkt mit dem Staubsauger abgesaugt, dann (ii) nochmal durch Ausblasen mit Druckluft entfernt und schließlich (iii) durch Auswischen die letzten Rückstände entfernt.
    Es kann natürlich nur die Oberfläche des geschlossenen Ventils gereinigt werden, ich dachte eigentlich das wäre schon sehr klar aus meiner Beschreibung hervorgegangen. Wenn auch die Unterseite des Ventils gereinigt werden soll, muß der Zylinderkopf komplett abgebaut werden. Das ist meines Erachtens nach nicht sinnvoll, da dann Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis mehr stehen. Man muß außerdem berücksichtigen - wie eingangs meines Berichtes erwähnt - daß der Brennraum an sich sowie die Unterseite des Ventils mit Kraftstoff umspült werden, da dieser ja direkt in den Brennraum eingespritzt wird; dort sollte daher die Wahrscheinlichkeit einer Verkokung geringer sein.
    Auch das war in meinem Bericht bereits erwähnt. Es wäre ganz gut, wenn Du den vielleicht erstmal komplett lesen würdest, bevor Du ihn als unvollständig bezeichnest...:thumbsdown: Aber nochmal nur für Dich: Die ganze Prozedur hat inkl. Abmontieren des Krümmers und Wieder-Anmontieren desselben gut 3 Stunden gedauert. Hätten wir den richtigen Adapter gehabt, wäre es etwas schneller gegangen; wäre nicht zu zweit gearbeitet worden, hätte es wiederum etwas länger gedauert.

    Alpina_B3_Lux
     
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  16. #14 Die_Allianz, 22.04.2012
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    ich wollte in keiner weise deine Leistung schmälern. Ich hatte nur ein paar offene Fragen gestellt, was der sinn eines Diskussionsforums ist. Zur Sebstdarstellung alleine ist ein Blog ohne Kommentarfunktion besser geeignet

    Zurück zur Sachlichkeit:
    Die schwarzen Ablagerungen machen optisch einen sehr gleichmäßigen Eindruck. Ich bezweifle ein wenig das gerade im Einlassbereich vor den Ventilen dadurch in irgendeiner Weise die Strömungsführung beeinflusst wird.
    Wie hoch ist eigentlich so ein Ventilhub? Die Frage mit der Reinigung bezog sich nicht auf die Ventilunterseite, sonder auf die Fläche die dichtet, also im offenen Zustand den engsten Punkt darstellt. Genau dort würde ich den größten Einfluss von Ablagerungen vermuten, und genau diese lassen sich mit dieser Methode nicht reinigen.

    Wohin führt diese 'Stange' oben am Ventil? Fliegt da nicht das ganze Granulat-Zeug rauf? Mir wäre da irgendwie einfach total unwohl dabei irrsinnig viele Partikel in den Motor zu schießen, nicht umsonst ist da ein Luftfilter im Ansaugkanal
     
  17. #15 BMWlover, 22.04.2012
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    Vielleicht werede ich im August/September mal vorbeischauen. Klingt auf jeden Fall sehr vernünftig das ganze :)
     
Thema: Reinigung der Einlaßventile eines BMW 335i mittels Strahlgerät aufgrund von Verkokung
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