Recirculation Valve

Dieses Thema im Forum "BMW 135i" wurde erstellt von Geronimo, 08.10.2009.

  1. #1 Geronimo, 08.10.2009
    Geronimo

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  3. flexx

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    Das sind einfach zwei Blow-Off Ventile. Bei serienmässigem Ladedruck bringen die nicht viel, bei einer Erhöhung schon etwas mehr…
     
  4. #3 Geronimo, 08.10.2009
    Geronimo

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    thx ok blow off bin ich im sinne von understatement nicht interessiert ... danke für die schnelle antwort ...
     
  5. Vegas

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    Rezirkulationsventile sind KEINE Blow-Off-Ventile.

    Ein RZV bläst die Luft wieder in den Ansaugtrakt - und das relativ lautlos.
    Blow-Offs hingegen entlassen die Luft mit einem schönen Zischen oder Quietschen in die Freiheit.

    Laut Beschreibung sind das RZV's die für höhere Ladedrücke ausgelegt sind. Also nix mit lauten Abgeblase.
     
  6. #5 Catahecassa, 08.10.2009
    Catahecassa

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    Verbesserung des Serienzustands für mehr Leistung, keine grundsätzliche Änderung des Funktionsprinzips des Motor-/Turbo-Systems.
     
  7. #6 kniftenberg, 08.10.2009
    kniftenberg

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    Hmm, dachte immer das es sowohl offene als auch geschlossene Blow-Off Syseme gibt. So wie ich das verstehe gibt 2 Aufgabenstellungen:

    1) Umluftventil, um die beim Gaswegnehmen (Drosselklappe schließt) überschüssige Luft nicht wieder zurück zum Verdichter des Turbos zu schicken. Wird die Luft einfach abgelassen, dann ist es ein offenes System. Wird sie wieder in den Ansaugtrakt geleitet, dann geschlossen. Englisch aber beide: BlowOff

    2) Überdruckventil, um den maximalen Ladedruck zu begrenzen, da sonst der Ladedruck mit zunehmender Turbinendrehzahl immer weiter (und im oberen Drehzahbereich über das gewünschte Maß) steigt. Englische Bezeichnung kenn ich nicht.

    Das Fast&Furious-mässige "Zischen" kommt von einem (offenen?) BlowOff-Ventil in Membran-Bauweise (hier geht es eh um ein Kolben-Ventil)..

    So, und jetzt bin ich gespannt auf die "echten" Fachleute, die meine laienhaftes Bild bestätigen oder zurechtrücken :oops:

    EDIT: Das Ventil für Funktion 2) sollte das Wastegate sein
     
  8. #7 Catahecassa, 08.10.2009
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    Wikipedia weiß folgendes dazu (Wikipedia - Turbolader)
    Wirkungsweise ohne Umluftventil
    Wenn die Drosselklappe bei Benzinmotoren geschlossen wird, stößt die in Bewegung befindliche Luftsäule auf die Klappe. Die Luftsäule (Drucksäule) kehrt um, läuft vor das sich drehende Verdichterrad des Turboladers und bremst dieses stark ab, was bei hohem Ladedruck auf Dauer zur Zerstörung des Turboladers führen kann (ohne oder bei einem defekten Umluftventil). Außerdem sind starke Strömungsgeräusche hörbar, hierbei wird der Verdichter ins Pumpen gedrückt.

    Wirkungsweise mit Umluftventil
    Um dieses uneffektive Abbremsen zu verhindern, wird die Luftsäule mittels des Umluftventils abgelassen. So kann sich der Lader frei weiterdrehen, ein erneuter Druckaufbau wird verkürzt und ein schnelleres Beschleunigen des Turboladers, zugunsten eines besseren Ansprechverhaltens nach dem Schaltvorgang, erzielt.

    Universelle (meist als offene Systeme vorgesehen) aus dem Zubehörmarkt lassen sich fast immer in einem festgelegten Bereich auf das Ansprechen bei einer bestimmten Druckschwelle einstellen, werksseitige verfügen seltener über diese Möglichkeit, um unsachgemäße Veränderungen der Werkseinstellung zu verhindern.

    Umluftventile sind heutzutage in fast allen Turboladermotoren eingebaut und werden auch bei amerikanischen Indy 500-Rennfahrzeugen eingesetzt.

    Offene/Geschlossene Systeme
    Beim offenen System wird die überschüssige Luft nicht zurück in den Ansaugkanal (geschlossenes Umluftventil/System), sondern nach außen abgeleitet. Systeme mit einem Ventil sind üblich. Teilweise werden auch Systeme mit zwei integrierten Ventilen verwendet, die einen feinfühligeren Überdruckablass ermöglichen. Der Anbau an einen Motor mit Luftmassenmesser kann problematisch sein, da die Luft, die ins Freie statt in den Ansaugtrakt gelangt, bereits vom Motorsteuergerät erfasst wurde und die Kraftstoffmenge zur richtigen Gemischbildung darauf angepasst wird. Als Folge der fehlenden Luft kommt es zu einer Überfettung des Gemisches, die Motorleistung sinkt, der Motor kann stottern, die Lambdasonde und der Katalysator können durch in den Auspuff gelangendes Benzin, welches sich entzündet, zerstört werden. Daher ist von einem Umbau auf ein offenes System (ohne Neuprogrammierung des Motorsteuergerätes) dringend abzuraten. Außerdem erlischt die „Allgemeine Betriebserlaubnis“ (ABE) des Fahrzeuges, da ungefilterte, ölhaltige Abgase (durch die Ölschmierung des Turboladers und der eventuell Kurbelgehäuseentlüftung, die in das Ansaugsystem führt) in die Umwelt abgelassen werden.

    Ventilarten
    Beim Umluftventil sind zwei Ventilarten gängig, Membran oder Kolben. Der Kolben spricht feinfühliger an und schließt schneller, jedoch besteht die Gefahr eines Kolbenklemmers und damit einer Fehlfunktion (bleibt offen oder öffnet nicht).

    Eine Sonderform stellen die elektronisch gesteuerten (sonst rein druckgesteuerten) Ventile dar. Über ein Steuergerät oder eine einfache elektrische Schaltung wird das elektrische Ventil geöffnet oder geschlossen und kann damit auch unabhängig vom Druck beliebig gesteuert werden. Dabei ist auch die Nutzung in einem Dieselmotor möglich, dort hat es jedoch keinen technischen Sinn, da ohne Drosselklappe, und dient lediglich dem Showeffekt durch das je nach Ladedruck laute Abblasgeräusch bei einem offenen System.

    Das charakteristische Geräusch bei Membranventilen ist ein hell pfeifendes Zischen, wogegen Kolbenventile bei hohem Ladedruck nur laut zischen und bei niedrigem Ladedruck die Eigenschaft haben zu „flattern“. Jedoch variieren die Ablassgeräusche auch stark je nach Bauart und Hersteller dieser Ventile.

    Technisch nicht ganz korrekt ist, dass die elektronisch gesteuerten Ventile (technisch gesehen überflüssige Ventile bei Dieselmotoren) ebenfalls als Blow-Off-Ventile bzw. Pop-Off-Ventile bezeichnet werden, da die Blow-Off-Ventile im eigentlichen Sinne stets druckgesteuert sind.

    Gängige Bezeichnungen
    Englischsprachige Bezeichnungen für Abblasventil, Ablassventil oder (Schub-)Umluftventil, die auch häufig verwendet werden: Blow-Off-Valve (BOV), Pop-Off-Valve (POV) (wobei diese Bezeichnung falsch ist, da es sich dabei um ein Überdruckventil handelt, das den Motor vor zu hohen Ladedrücken schützen soll (siehe Ladedruckregelung), es also nichts mit dem Abbremsen der Turbine zu tun hat).

    Recirculation = Abgasrückführung => http://www.motorlexikon.de/?I=191

    Blow-off Control => http://www.e90post.com/forums/showthread.php?t=38856
     
  9. #8 kniftenberg, 08.10.2009
    kniftenberg

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    Cool, die Seite kannte ich noch gar nicht :twisted:

    Also wenn ich da so 1 + 1 zusammenzähle, dann dürfte das Bauteil kein pubertäres Show-Zischen absondern, da Kolben (statt Membran) und ersatz für das (geschlossene) original-System ist...
     
  10. flexx

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    Ein Blow-Off Ventil kann sowohl offen wie auch geschlossen sein – und ich habe weder behauptet das es offen oder geschlossen ist. Ein Blow-Off Ventil ist natürlich nicht sofort ein offenes… Und das diese Ventile nur sinnvoll sind, wenn höhere Ladedrücke vorhanden sind, habe ich geschrieben.

    Edit: Der Wikipedia Artikel ist übrigens nicht komplett richtig – der ist ja auch nur von irgendwem geschrieben und nicht aus einem Lexikon kopiert…
     
  11. #10 Catahecassa, 08.10.2009
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    Tip: Anmelden, editieren, besser machen. 8)
     
  12. #11 kniftenberg, 08.10.2009
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    Daher auch meine Frage an die Experten, was es daran richtigzustellen gibt :)
     
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  14. flexx

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    Ich hab doch schon so fast keine Zeit :cry:
     
  15. #13 Catahecassa, 08.10.2009
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    Beileid ... dann stelle es doch hier im Forum klar, damit wir alle Bescheid wissen 8)
     
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