Rechtsfrage / Beerdigungskosten

Diskutiere Rechtsfrage / Beerdigungskosten im Allgemeines Forum im Bereich ... und was gibt's sonst noch ?; Hallo! Ich habe mal wieder eine Frage die total Offtopic ist und auch nicht jeden Tag daher kommt. Thema heute: Beerdigungskosten eines...

  1. Thomas

    Thomas 1er-Süchtling
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    Hallo!

    Ich habe mal wieder eine Frage die total Offtopic ist und auch nicht jeden Tag daher kommt. Thema heute: Beerdigungskosten eines unbekannten Verwandten. Hier nun der komplette Sachverhalt.

    Im April 2007 bekamen meine Mutter, meine zwei Brüder und ich sowie mein Onkel und sein Sohn, Post vom Amtsgericht München. Uns wurde mitgeteilt, das wir eine Verwandte hatten (Tante meiner Mutter, väterlicher seits) welche verstorben war und wir sollten schriftlich mitteilen ob wir einen eventuellen Nachlass antreten oder ausschlagen wollen. Alle angeschriebenen Personen haben entweder ausgeschlagen oder garnicht geantwortet. Im Grunde war für uns die Sache damit erledigt, zumal sich auch erst nichts mehr tat.

    Im Laufe der vergangen Jahre erhielten dann aber meine Mutter und mein Onkel gelegentlich "Updates", das immernoch nach weiterer Verwandtschaft gesucht würde und die Beerdigungskosten offen seien. Das letzte Schreiben erreichte beide letztes Jahr im August, worauf hin mein Onkel damals seine Arbeitslosenbescheinigung hin schickte, und meine Mutter nichts tat, da ja auch keine bestimmte Aktion gefordert wurde.

    Heute erhielt nunmehr nur noch meine Mutter ein neues Schreiben. In diesem fordert die zuständige Behörte von meiner Mutter die Beerdigungskosten in Höhe von 2447,50€, und zwar binnen 2 Wochen! Ansonsten drohte man mit Pfändung, da vorhergehenden Zahlungsaufforderungen nicht nachgekommen wurde. Es gab nur nie eine konkrete Forderung, oder gar auch nur eine Zahl.

    Jetzt ist meine Mutter allerdings weder gewillt noch in der Lage mal eben 2500€ zu verschenken, für etwas mit dem sie nichts zu tun hat, hatte oder jemals haben will oder wollte.

    Fakten am Rande:
    - die Tote war die Schwester meines Opas, der laut eigener Aussage zu Lebzeiten immer ein Einzelkind war.
    - besagte Unbekannte starb am 14.2.07 - ironischer Weise das selbe Datum wie mein Opa selbst, nur 15 Jahre später
    - sie wurde lt. erstem Anschreiben
    - sie ist lt. erstem Anschreiben in einem Pflegeheim bei München gestorben, wo sie zuletzt gelebt hat
    - eine Todesursache kennen wir nicht, auch sonst bekamen wir keinerlei Informationen über die Tote, außer ihren Namen, der durch Heirat etc natürlich schon ein anderer war als der meines Opas
    - direkte lebende Angehörige oder Nachkommen gebe es nicht oder seien nicht auffindbar

    Meine Frage nun: Wie sieht die Rechtslage aus? Wie kommt man da raus?

    MfG
    Thomas

    PS: eine allgemeine Rechtsschutzversicherung ist nicht vorhanden, außer die fürs KFZ deckt das mit ;).
     
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  3. TomZ

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    also meine Laienmeinung, nach 2 kleinere Rechtskurse an der Uni ist, dass man doch beim Erbrecht das Erbe (können auch Schulden sein) ausschlagen kann... und auch nicht dazu gezwungen werden kann das anzunehmen..

    auf jeden Fall würde ich Einspruch erheben, somit können die nicht einfach pfänden sondern müssen das erstmal bearbeiten..
     
  4. #3 Hermchen_ME, 15.01.2010
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    Ich kann mir nicht vorstellen das deine Mutter das zahlen muß, zumal sie auch das Erbe abgelehnt hat....
    Hat deine Mutter eine Rechtschutzversicherung?
    Ansonsten würde ich es mal über nen Internetanwalt versuchen um im Groben abzuschätzen wer im Recht ist oder nicht. Kostet nicht so viel und wenn der Internetanwalt sagt dass die Forderung nicht rechtens ist, n richtigen Anwalt einschalten.

    Hier n Link zu nem Online-Anwalts- Test der Stiftung Warentest
    Online-Rechtsberatung - Nur vier Anwälte lagen richtig - Testbericht - Stiftung Warentest - test.de
    Da kannste dich schlau machen welche Internet-Rechtsberatung wat taugt.

    Ich hoffe das alles klärt sich!
     
  5. #4 BMWlover, 15.01.2010
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    Soweit ich weiß müsste man nur aufkommen, wenn eine Verwandschaft in gerader Linie besteht, wie z.B. Opa --> Mutter --> Sohn. Sonst nicht.
     
  6. #5 Hermchen_ME, 15.01.2010
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    Ich glaub nicht mal da! Ganz sicher bin ich mir nicht.
    Ich könnte mal meine Cousine fragen, die hat n Bestattungsinstitut.... Aber wir ham grad Streit! :?
     
  7. Cl25

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    Der/die rechtmässige(n) Erbe(n) (Testament oder Erbfolge) muss/müssen die Beerdigung übernehmen. Wenn alle Erben das Erbe ausschlagen innerhalb der Frist gibt es eine Bestattung im Mindestrahmen die das Sozialamt in Auftrag gibt und sich dann vom nächsten Angehörigen wiederholen darf auch wenn dieser das Erbe ausgeschlagen hat.
    Grund: Der Staat will nicht auf den Beerdigungskosten von Millionen mittellosen hängen bleiben.
    Wenn der Erbe jedoch nachweist, dass er selbst die Mindestbeerdigungskosten nicht tragen kann, dann übernimmt das Sozialamt und der Staat löhnt somit doch.
     
  8. #7 TomZ, 15.01.2010
    Zuletzt bearbeitet: 15.01.2010
    TomZ

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    Hm... scheint wohl als wenn ihr da drinhängen würdet...

    ich finde allerdings die Bestattungskosten etwas hoch... im Internet findet man Komplettangebote ab 1300.- ohne weitere Kosten (Einäscherung, Friedhof usw.)

    hier hab ich noch bisschen was gefunden als Lektüre
     
  9. #8 Hermchen_ME, 15.01.2010
    Zuletzt bearbeitet: 15.01.2010
    Hermchen_ME

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    Nee, das ist noch relativ günstig!
    Diese Komplettangebote die du da meinst haben versteckte Kosten!

    Edith: Meine damit jetzt ne normale Erdbestattung, kein Anonymes Grab, Beisetzung im Familiengrab ect.
     
  10. Cjris

    Cjris Guest

    auf jeden fall anwalt wenn ihr ne rechtsschutzversicherung habt....
    .....wie is das denn damit dass dein Opa gesagt hat das der keine Schwester hat????

    klingt nicht unbedingt alles seriös

    gruß
     
  11. TomZ

    TomZ 1er-Fanatiker(in)

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    Das Komplettpreisangebot hat aber keine versteckten Kosten, steht sogar extra dabei...

    Ehrlich gesagt, find eich ist es die Pflicht des Amtes oder wer auch immer das dann letztlich in Auftrag gibt den allergünstigesten Anbieter zu nehmen. Wenn sich ohnehin niemand für den Menschen interessiert kann man dann nicht verlangen noch für irgendeinen Schnick-Schnack zu bezahlen (gilt ja auch wenn der Staat bzw. der Steuerzahler das Grab bezahlt)
     
  12. #11 Hermchen_ME, 15.01.2010
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    Tom, schick mir mal bitte den Link von dieser Seite die du da meinst.
     
  13. Thomas

    Thomas 1er-Süchtling
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    @All: Also wie eigentlich schon oben geschrieben: es besteht nur eine KFZ-Rechtsschutz, also Nix für hier. Was ich vergessen habe, die Gute wurde ca. 2 Wochen nach ihrem Ableben eingeäschert. Also keine normale beerdigung, und vermutlich auch ein anonymes Grab. Macht für mich die Summe nicht gerade plausibler.

    @Cjris: Meine Mutter und mein Onkel wussten nichts von einer Tante und mein Opa hat nie eine Schwester erwähnt. Fragen geht halt schlecht, er ist ja schon 1992 gestorben... Oma nochmal 10 Jahre davor, da gabs mich noch nichtmal.
     
  14. #13 TomZ, 15.01.2010
    Zuletzt bearbeitet: 15.01.2010
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    müsste die hier sein,.. finde die Originalseite nicht mehr

    @thomas118d: das Amt soll mal genau die Verwandtschaftsverhältnisse darlegen... also deren Beweise, dass sie verwandt mit euch ist...
     
  15. #14 Hermchen_ME, 15.01.2010
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    Klingt für miich nicht sehr seriös.
    Alleine die Friedhofstkosten betragen schon mindestens 1000€, der billigste Sarg kostet 400€..... Na ja....

    Hat deine Mutter eine Kostenaufstellung der Beerdigung bekommen? Diese auf jeden Fall auch Prüfen lassen!
     
  16. TomZ

    TomZ 1er-Fanatiker(in)

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    man kann alles günstiger machen... steht ja Friedhof nach deren Wahl... so ein bisschen Asche braucht ja keinen Platz und das Grab an sich ist auch anonym.. also da ist ja kein Aufwand dahinter.

    Man darf das nicht mit einer normalen Bestattung vergleichen... hier gehts wirklich nur um - brutal gesagt - die ordnungsgemäße Endlagerung eines Körpers
     
  17. #16 Hermchen_ME, 16.01.2010
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    Ich sprach ja auch von dem Erdbestattungsbeispiel dieses Anbieters füer knapp 1400€!
    Aber MIR brauchst du nicht erklären wo man was günstiger machen kann. Wir haben ein Beerdigungsinstitut das seit über 100 Jahren von meiner Familie betrieben wird! :mrgreen: Und deswegen weiß ich das da irgendwo n Haken ist!


    Jedenfalls ist der Betrag für die Beisetzung seiner Tante nicht zu hoch, schließlich setzt sich dieser mindestens zu 1/4 nur aus Gebühren zusammen. Hätte auch teurer werden können!
     
  18. Thomas

    Thomas 1er-Süchtling
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    Ich werd mal meine Mutter darauf ansetzen, die Verwandtschaft nachweisen zu lassen, das sie Widerspruch einlegt hat sie eh selbst gleich gesagt.

    @Hermchen: Sie ist die Tante meiner Mutter, als meine.. Großtante..!? Also wenn sie es denn ist.. :D
     
  19. #18 Hermchen_ME, 16.01.2010
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    Ja, sorry, meine ich ja! :mrgreen:
    Na, die müssen doch n Stammbuch oder ähnliches von deiner "Verwandten" haben, dat brauch man ja um die Sterbeurkunde zu erhalten.
     
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  21. #19 einfachbodo, 17.01.2010
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    Bestattungspflicht
    Da jede menschliche Leiche bestattet werden muss besteht ein gesetzlicher Bestattungszwang. Grundsätzlich trifft diese Pflicht die nächsten Angehörigen, sind diese jedoch unbekannt, übernimmt dies die jeweilige Gemeinde bzw. Stadt.


    Wer muss die Beerdigung bezahlen?
    Zunächst hat der Erbe die Kosten einer standesgemäßen Beerdigung zu zahlen. Diese Kosten werden dem Nachlaß entnommen.

    Standesgemäß sind Beerdigungen, die dem sozialen Status des Verstorbenen entsprechen, der Üblichkeit in den Kreisen des Verstorbenen, dem örtlichen Brauch, den Verhältnissen, der Leistungsfähigkeit des Nachlasses und der Erben. Es gibt dabei keinen Brauch, dass diese Kosten nicht höher als der Nachlaß sein dürfen!

    Hat ein Totenfürsorgeberechtigter der nicht Erbe ist die standesgemäßen Beerdigungskosten bezahlt, kann er diese vom Erben zurückverlangen. Ist der Erbe nicht solvent oder hat z.B. ausgeschlagen müssen die Kosten von den gesetzlich Unterhaltsverpflichteten übernommen werden, also Ehegatte oder Eltern oder Kinder des Verstorbenen.

    In der Praxis werden die Kosten zunächst von der Stadt oder Gemeinde übernommen, die sich dann an die Angehörigen wendet. Diese müssen aber nur dann die Beerdigung zahlen, wenn dies für sie nicht grob unbillig ist, insbesondere wenn der Nachlaß des Verstorbenen nicht ausreicht und sie selbst mittellos sind. In diesem Fall haben Angehörige sogar ein Recht darauf, dass die Kosten vom Sozialhilfeträger (Landkreise/kreisfreie Städte) übernommen werden. Sind die Angehörigen aber selbst vermögend, müssen sei auch bei einem verschuldeten Nachlaß die Kosten der Beerdigung übernehmen.

    Wenn der Sozialhilfeträger die Kosten übernimmt, bleibt die Durchführung der Beerdigung, die Totenfürsorge Sache der Angehörigen. Aber aufgepasst: Der Sozialhilfeträger übernimmt nur die Kosten einer ortsüblichen Beerdigung. Hierzu zählen in der Regel:
    Leichenschau, Leichenbeförderung, Leichengebühren, Waschen, Kleiden und Einsargen der Leiche, Sargträger, Totengräber, Erwerb des Grabplatzes, einfaches Grabkreuz, Urne, Benutzung des Leichenhauses, Sarg, Grabeinfassung, Erstbepflanzung des Grabes, ortsüblicher Grabschmuck und Verständigung der nächsten Angehörigen.

    Keine Kostenübernahme erfolgt dagegen in aller Regel für:
    Überführungskosten, Leichenschmaus, Exhumierung, Grabmal, Trauerkleidung der Angehörigen, Todesanzeigen, Reisekosten von Angehörigen, Kosten einer teureren Feuerbestattung gegenüber einer Erdbestattung.
     
  22. Thomas

    Thomas 1er-Süchtling
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    Gestern hat meine Mutter erstmal den Widerspruch eingelegt, schriftlich, per Einschreiben. Vorher hat sie dort angerufen und nachgefragt, wie man zu dieser Forderung kommen. Die unfreundliche Dame am anderen Ende gab dann nur widersprüchliche Angaben zum Besten (erst keine anderen Verwandten außer meiner Mutter/Onkel, dann 5 mit den beiden, dann wieder nur die beiden) und meinte, das sei ja schließlich ihre Sache, herrauszufinden ob ihre Tante Geld hatte. HItnergrund dazu: Meine Mutter arbeitet in der Altenpflege und in alle bisherigen Heime wurden Leute ohne Verwandtschaft nur aufgenommen, wenn Kapital X auf einem Konto liegt, was nicht angefasst werden darf. Also entweder gab es da Geld, was a) keiner weiß oder b) schon weg ist, oder in München werden andere Praktiken durchgeführt. Auf jeden Fall drohte man gestern am Telefon auch gleich wieder mit Lohnpfändung und Co. und die laufenden Verbindlichkeiten interessierten auch keinen.

    Rechtsberatung wird folgen, die bekommen nichts.
     
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Rechtsfrage / Beerdigungskosten

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