Nachteile Frontantrieb

Diskutiere Nachteile Frontantrieb im Allgemeines Forum im Bereich ... und was gibt's sonst noch ?; Jaja, lacht mich ruhig alle aus :narr::lol: In vielen Posts zu Fremdfahrzeugen sagen viele User "Frontantrieb geht gar nicht" oder so was in...

  1. #1 newBMW1er, 12.06.2011
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    Jaja, lacht mich ruhig alle aus :narr::lol:

    In vielen Posts zu Fremdfahrzeugen sagen viele User "Frontantrieb geht gar nicht" oder so was in der Art.

    Was sind denn die Nachteile eines Frontantriebs bzw. die Vorteile eines Heckantriebs

    (Fahre bisher nur Frontler und habe ne Probefahrt mit nem 116i gemacht und keinen Unterschied festgestellt)

    Also was ist so schlecht am Frontantrieb???
     
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  3. ERaOG

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    Vernünftig gesehen hat der Fronttriebler fast nur Vorteile (bei Frontmotor natürlich):
    * Weniger Teile im Antriebstrang und damit weniger Gewicht und weniger Teile die brechen können.
    * Das einfachere Handling beim "Power-understeer" (schieben über die VA).
    * Die Traktion im Schnee.
    * Mehr Platz im Kofferaum weil kein Hinterachsdifferential.

    Für den Hinterradantrieb steht:
    * Mehr Lenkeinschlag.
    * Keine Antriebskräfte im Lenkrad.
    * Der Spaßfaktor.
     
  4. #3 BMWlover, 12.06.2011
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    -Bei starkem Beschleunigen geht der Schwerpunkt nach hinten und die Vorderachse wird leicht, d.h. die Reifen können nicht viel Grip übertragen. Wenn da jetzt der Antrieb ist, hast du durchdrehende Reifen. Beim Heckantrieb nicht.

    - Driften kannste mit nem Frontkratzer auch nicht

    - Es entlastet den Reifen wenn er nur Seitenführungskräfte oder den Antrieb übernehmen muss

    Wenn du in der Stadt dahingleitest merkst du das sicherlich nicht, aber für nen sportlich ambitionierten Fahrer ist halt nicht so dolle...
     
  5. #4 newBMW1er, 12.06.2011
    newBMW1er

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    Wieso Spaßfaktor ??? kannste das genauer erläutern?
     
  6. #5 BMWlover, 12.06.2011
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    Das von mir erwähnte Driften = Quer fahren.
     
  7. #6 HavannaClub3.0, 12.06.2011
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    die Traktion im Schnee kommt nicht vom Frontantrieb sondern der eigentlich extrem schlechten Gewichtsverteilung (die NUR im Schnee eben diesen einen Vorteil hat) - ansonsten gehen solche Autos extrem unwillig in die Kurve und verlassen diese auch gern mal nach aussen, von wegen Handling, ist das überhaupt Handling? Antriebswellen sind beim HA nicht sonderlich gefährdet, beim VA aufgrund der lenkbaren/beweglichen Räder deutlich mehr.
     
  8. #7 novesori, 12.06.2011
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    Das mit dem Schnee stimmt allerdings auch nicht. Denn WENN man mit einem Frontkratzer im Schnee die Kontrolle verliert, hat man keine Chance mehr als Otto-Normal-Fahrer die Karre wieder zu fangen.

    Beim Heck kann man wenigstens durch gegenlenken und sanftes Gasgeben die Kontrolle wiederelangen. Da muss man auch kein Rennfahrer sein..
     
  9. Fux96

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    Probier mal nen Hecktriebler einzufangen der auf Schnee/Eis anfängt zu untersteuern... Geht nicht!


    Getapasquarkt
     
  10. shay

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  11. #10 munzi70, 13.06.2011
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    Gar nix! Guter Grip bei Schnee. Bisserl Kurvenschlittern (mitm Heck) kann man mitm FA auch mit Handbremse oder Lastwechsel, und hat dafür in der Kurve auch noch "Zug"...

    Der fahrbare Unterschied zwischen einem fahrwerkstechnisch normal eingestelltem 1er und nem Fronttriebler in ner Kurve ist nicht groß: schieben beide über die VA. :wink:

    Also nicht verrückt machen lassen, über manche Äusserungen hier.

    Diejenigen, die die Driftkünste des 1ers so betonen, möchte ich gerne mal live sehen... (nicht aufm Großparkplatz) :winkewinke:
     
  12. #11 newBMW1er, 13.06.2011
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    und wieso betonen dann sehr viele hier , dass der Frontantrieb der "falsche Antrieb" ist ??? oder dass die "falsche Achse" angetrieben wird? wenns sowieso nur Nachteile gibt durch den HA ...?
     
  13. #12 ERaOG, 13.06.2011
    Zuletzt bearbeitet: 13.06.2011
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    Weil die Personen, die ein (Automobil)-Forum besuchen eine größere Identifikaton mit ihrem Produkt pflegen und so auch weniger zugeben wollen gar was falsch gemacht zu haben.

    Andererseits muss man die Meinungen der anderen aktzeptieren - sich aber der vielen Wahrheiten im Forum unbedingt bewusst sein.

    EDIT:
    P.S. bzgl. Schneegrip glaub ich, dass der Vorderrad im NEUSCHNEE den Vorteil hat auf den geschobenen Keil auflaufen zu wollen und diesen nicht wie beim Heckantrieb immerwährend vorausschiebt. Ich meine, dass der Heckantrieb so an der Vorderachse einen größeren Keil vor sich herschiebt. Das würde auch die Aussagen erklären, warum man rückwärts manchmal die besseren Chancen hat.
     
  14. silek

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    Ich persönlich bevorzuge den HA-Antrieb.
    Konnte beides ausprobieren und empfinde den VA-Antrieb nicht so toll.Wenn im Winter der Fronttriebler ausbricht kann man eigentlich nur noch zuschauen und abwarten was alles passiert.Beim Heckantrieb gehe ich einfach vom gas und habe auch den eindruck in der gleichen Situation "etwas" machen zu können(im Sinne von gegensteuern,ect...).Und für das Gewicht brauche ich doch nur zb. 2 Sandsäcke in den Kofferraum legen ;-)
    Beim Berg anfahren sind manchmal beim VA die Reifen durchgedreht(beim normalen anfahren),beim HA noch nie.
    Und Außerdem:
    Welcher Hersteller produziert den noch Autos mit Heckantrieb?Außer Mercedes und BMW ist mir kaum einer bekannt.Und macht das die Sache nicht irgendwie "Premium"?
     
  15. ck008

    ck008 1er-Guru

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    Ich finde Antriebseinflüsse in der Lenkung einen riesengroßen Nachteil.
    Auch ein Schieben über die Vorderräder ist nichts, was die Sicherheit erhöht.

    Jedoch schiebt der 1er auch über die Vorderräder, aber bei weitem nicht so extrem wie es ein Frontantrieb tut.
     
  16. #15 holger2811, 13.06.2011
    Zuletzt bearbeitet: 13.06.2011
    holger2811

    holger2811 1er-Liebhaber(in)

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    der wesentliche Vorteil vom Hinterradantrieb ist dass man mehr Traktion hat - wenn beim Frontantrieb die Räder durchdrehen und man auf der Stelle steht ist man mit dem Hecktriebler schon längst angefahren, liegt einfach daran dass das Auto beim Beschleunigen auf die Hinterachse gedrückt wird und die Vorderachse abhebt. Also um die Frage zu beantworten: "Bei Frontantrieb weniger Traktion". Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn über 150PS an der Vorderachse zu haben, entweder Hinterrad oder Allradantrieb. Unter 150PS ist das eher egal, aber der Hecktriebler lässt sich trotzdem angenehmer fahren. Ich habe vorher ein Auto mit 100PS und Vorderradantrieb gefahren, da war es wirklich manchmal schwer bei schmieriger Fahrbahn zu verhindern dass beim zügigen Anfahren die Räder kurz durchdrehen, beim Hinterradantrieb ist mir das noch nie unbeabsichtigt passiert...

    Man hat beim Gas geben beim Frontantrieb ein nerviges Ziehen am Lenkrad und darf ständig korrigieren, den Nachteil hat der Hinterradantrieb nicht.

    Der einzige Vorteil vom Frontantrieb hat man an etwa 2-5% der Tage im Jahr in denen die Straße ein wenig eisig ist, warum soll man dann den an 95% der Tage den schlechteren Vorderradantrieb wählen ;) Auch wenn mich dafür einige sicher jagen werden - durch die elektronischen Fahrhilfen ist es für niemanden ein größeres Problem im Winter ein Auto mit Hinterradantrieb zu fahren - und für mehr Spaß gibts den Spaßknopf ;)
     
  17. _bm_

    _bm_ 1er-Liebhaber(in)

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    -Bei normalem Wetter ganz klar die traktion durch die dynamische achslastverteilung.
    -lenken mit dem Gaspedal

    Im Schnee fahren kann ich nicht als Nachteil erkennen. Hier hat der heckantrieb zwar schwächen, aber der frontantrieb mindestens genauso große!

    Sent from my Desire HD using Tapatalk
     
  18. #17 fosaq, 13.06.2011
    Zuletzt bearbeitet: 13.06.2011
    fosaq

    fosaq 1er-Liebhaber(in)

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    Beim Frontantrieb muss die Vorderachse halt alles machten, antreiben und lenken, die Hinterachse rollt dann nur so mit.

    Das man durch den Heckantrieb jetzt eine Gewichtsersparniss hat weil man kein Differential braucht an der VA würd ich nicht ganz so im Raum stehen lassen. Ich weiß nicht wie Fronttriebler gebaut werden - aber die Hinterräder müssen beim Fronttriebler ja eh nicht verbunden sein... dieses Differntial kann man sich dann auch sparen (was sicher auch gemacht wird?). Hier sitzt das Differential dann einfach an der anderen Achse.

    Dadurch, dass die Vorderachse beim Hecktriebler nicht angetrieben wird ist für gewöhnlich ein größerer Einschlag und damit ein geringerer Wendekreis möglich. Die Unterschiede sind jetzt aber nicht riesig und wirken sich eh nur in der Stadt und/oder beim Parken aus. Im Normalbetrieb lenkst du beide Antriebskonzepte ja nicht auf Vollanschlag.

    Die Gewichtsverteilung ist beim Fronttriebler potentiell frontlastiger (also mehr Gewicht vorne) weil halt Differential und die Antriebsachsen vorne sind. Bei Fahrzeugen mit Frontmotor ist aber eine 50:50 Gewichtsverteilung eh schwierig zu realisieren. Dazu muss der Motor dann schon recht weit hinten liegen. Das der 1er eine 50:50 Verteilung erreicht glaube ich auch nicht. Maximal die 4-Zylinder Benziner vielleicht weil es die leichtesten Motoren sind.

    Dafür hat der Fronttriebler aber den Motor auf der Antriebsachse und kann dort mehr Grip aufbauen.

    Ob ein Auto eher untersteuert oder übersteuert und wie sehr das Heck mitlenkt hängt viel stärker von der Fahrwerkseinstellung ab als vom Antriebskonzept. Es gibt Hecktriebler die derart untersteuerd agieren das selbst ein Profi sie nur mit Mühe zum driften bewegen kann (erlebt beim Drifttraing mit einer E46 320i Limousine, Serienfahrwerk) und es gibt auch Fronttriebler die sich auch zum Kurvenräubern durch das mitlenkende Heck sehr gut eignen. Mir fällt spontan nur der Civic TypeR ein aber da gibs sicher noch andere.

    Letzlich bleibt es Geschmacksache und hängt von den persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab.

    Ein ganz klarer und auch sehr gut spürbarer Vorteil des Heckantriebs ist, dass es keine Antriebseinflüsse auf die Lenkung gibt. Bei nem 60 PS Corsa fällt das jetzt nicht großartig auf (mangels Leistung) aber bei nem A3 z.b. habe ich das ganz deutlich gemerkt. Wenn du da beim lenken Gas gibst kann das schon ordentlich am Lenkrad rupfen und das stört mich persönlich schon arg.

    Weiterhin kann man mit nem Hecktriebler natürlich besser driften. Vorausgesetzt das EPS lässt sich wirklich deaktivieren was bei BMW ja der Fall ist. Bei Audi z.b. nur bei den R und RS Modellen. Bei Mercedes ist es etwas diffus, selbst bei manchen AMGs lässt sich das nicht komplett deaktivieren, bei anderen aber schon.

    Der Punkt ist aber: ein deaktiviertes ESP und ein Auto in Standardbauweise (Motor vorne, Antrieb hinten) ist noch kein Garant für eine Driftmaschine. Es sind nur die Grundvoraussetzungen richtig driften zu können. Hier spielt die Fahrwerkseinstellung wieder eine ganz entscheidende Rolle (wie eigentlich überall) und auch so Dinge wie ein Sperrdifferential z.B.

    Mit "richtig" driften meine ich, den Drift wirklich kontrollieren zu können mit dem Gaspedal. Es gibt natürlich auch Fronttriebler die sich driften lassen - aber da muss man halt mit nem Lastwechsel oder der Handbremse das Heck zum ausbrechen bringen und das dann so ausfahren - man kann mit dem Gaspedal den Driftwinkel dann ja nicht mehr verändern (ja gut, man kann ihn verkleinern bzw. den Drift abbrechen :D ). Alles eine Sache des richtigen Fahrwerks.

    Speziell zum 1er: es ist keine Driftmaschine. Die Kiste driftet sich ziemlich zickig und auch nicht mit großen Driftwinkeln. Zum driften ist ein großer Radstand von Vorteil und der 1er hat eher einen kurzen.
    Im Winter auf Schnee ist das trotzdem irre spaßig, da geht es eh am besten. Da kann man mit sehr niedriger Geschwindigkeit schon ein paar lustige Sachen machen. Das größte Problem dabei ist einfach die fehlende Differentialsperre. Die drei größten Modelle haben zwar eine elektronische (123d, 130i, 135i) aber das ist halt keine echte, die funktioniert einfach nicht mechanisch sondern irgendwann macht der Sensor einfach eine HA Bremse zu. Das verschleißt die Bremse unnötig und passiert halt auch eher ruckartig.

    Ich fahre ein 120i Coupé, ohne Sperre eben. Bei Nässe fahr ich damit ganz gern mal quer hier durch nen großen Kreisverkehr und üb ein bisschen (wenn grad sonst keiner rumfährt natürlich). Ab einem gewissen Driftwinkel fährt sich das wie ein driftfreudiger Fronttriebler weil mangels Sperre einfach keine Kraft mehr auf die Straße kommt. Die Räder drehen einfach immer weiter durch aber man kann jetzt den Driftwinkel nicht mehr verändern - und auch nicht wirklich halten. Man muss den Drift dann schon fast wieder abbrechen und von vorne anfangen weil erst dann die HA wieder Grip hat. Zudem verliert man dabei auch Geschwindigkeit weil die HA einfach keine Kraft mehr überträgt. Im trockenen brauchts dann mehr als nen 20i aber dafür sind mir die Reifen eh auch zu Schade.


    Fazit:
    Das Antriebskonzept alleine sagt noch nicht viel über das Fahrverhalten aus. Das Fahrwerk und die Reifen sind und bleiben die entscheidenden Faktoren (ausser die Antriebseinflüsse, die wird der Fronttriebler immer haben). In der Praxis sieht es so aus, dass die Frontriebler überwiegend sehr untersteuernd und eben nicht kurvengierig ausgelegt sind und die Hecktriebler da schon sportlicher agieren - es gibt aber auch immer Ausnahmen.

    Natürlich gibt es weitere Unterschiede - das sind dann aber Details im Fahrverhalten die eher auf die Rennstrecke gehören (z.B. kann man mit einem Fronttriebler potentiell später auf die Bremse, beim Kurvenausgang aber auch später erst wieder aufs Gas).

    Ich hoffe deine Frage(n) sind damit hinreichend beantwortet :)
     
  19. #18 Motorsound-Genießer, 15.06.2011
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    denke diese 3 Bilder erklären ausgiebig und erschöpfend die Nachteile des Frontantriebs :lach_flash:

    "That's why we don't have front wheel drives"

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    ein übriger Kommentar erübrigt sich doch, oder?
     
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  21. #19 oVerboost, 15.06.2011
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  22. #20 DaveK, 15.06.2011
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    Also ich hatte bisher 3 Fahrzeuge mit Fronttrieb. Die größte Maschine davon hatte 160 PS bei 2.3 Litern und einen E36 320i mit Heckantrieb.

    Ohne wissenschaftlich groß zu fundieren ist mein persönlicher Eindruck dass Heckantrieb bei trockener Fahrbahn besser ist. Bei Regen, Schnee und Eis ist es egal. Vorraussetzung ist natürlich hochwertige Reifen aufgezogen zu haben. Einen schlechten Reifen verzeiht ein Fronttriebler eher als ein Hecktriebler, bei allen Wetterlagen. Wer also Befürworter von Allwetterreifen ist, und im Sommer wie im Winter vergleichsweise schlechte Fahreigenschaften in Kauf nimmt, sollte sich eine ziehende und keine schiebende Karosse zulegen.

    Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung. Hab meinen Vater mal zum Reifenjogi geschickt um neue Schlappen aufziehen zu lassen und der hat ihm tatskraft die Ganzjahresdinger aufgequatscht. War der schäbigste Autofahrwinter mit Hecktrieb überhaupt. Selbst auf der Geraden mit niedriger Geschwindigkeit wollte die Sau bei Frost ausbrechen. Als ich dann ne Premiummarke Winterreifen draufzog war das überhaupt kein Thema mehr. Fuhr wie ne Eins.

    Und die Moral von der Geschicht, schick Deinen Vater zum Reifen holen nicht :mrgreen:
     
Thema: Nachteile Frontantrieb
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