min. Drehzahl

Dieses Thema im Forum "BMW 130i" wurde erstellt von X909, 24.03.2007.

  1. X909

    X909 1er-Fahrer(in)

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    Moin,

    nach nun einem halben Jahr 130i wird man ja etwas ruhiger ;) Soll heißen, man fährt auch mal ganz geschmeidig mit niedriger Drehzahl dahin.

    Nun hab ichs bisher so gehalten, nicht unter die 2.000 Umdrehungen/min zu kommen. Das Vorfahrzeug war nur ein 316ti, da war alles andere eh Theorie und den 130i wollte ich natürlich nicht in den ersten 10TKm untertourig fahren.

    Fest steht aber, der geniale Motor macht auch bei 1500 Umdrehungen keine Mucken, man könnte sogar locker hochbeschleunigen.

    Nur, sowas ist ja nicht gesund. Wo sind euerer Meinung nach die Grenzen?

    1500 Umdrehungen mit max. 1/4 Gas und ab 2000 Umdrehungen dann Vollgas-Freigabe? Oder kann man auch noch mit 1000 Upm dahingleiten?

    Was genau ist so schädlich an der niedrigen Drehzahl. Reißt der Ölfilm? Verrußen die Ventile? Drehmoment zu hoch/ungleichmäßig?

    Vielleicht kennt sich ja jemand richtig mit sowas aus :)
     
  2. AdMan

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  3. #2 HavannaClub3.0, 24.03.2007
    HavannaClub3.0

    HavannaClub3.0 1er-Guru

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    Öldruck?
     
  4. X909

    X909 1er-Fahrer(in)

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    Also Öldruck zu niedrig? Dann müsste die Maschine im Leerlauf nach kurzer Zeit ungeschmiert laufen...

    Hat die Ölpumpe kein variables Getriebe, läuft also immer im gleichen Verhältnis zur Motordrehzahl?
     
  5. #4 Deichsteher, 24.03.2007
    Deichsteher

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    keine Sorge!
    solange nichts ruckelt ist alles ok.
    Dieser Motor kann einfach alles!! 8)
    Bummeln oder jubeln--nur Spaß!!
    Gruß
    Stephan
     
  6. myild

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    Was hast den für einen Verbrauch gehabt 9 Liter ? :shock: :wink:
     
  7. ToGue

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    Hallo!

    Ich habe mich gerade mit diesem Thema ziemlich ausführlich beschäftigt, einfach weil es mich sowohl von der Praxis (Spritspareffekt UND Motorhaltbarkeit) als auch von der Theorie (bin Physiker) interessiert hat.
    Ergebnis grob zusammengefast: Solange man sich im Bereich des Maximaldrehmoments befindet (als "Bereich des Maximaldrehmoments" würde ich beim 130i den Bereich zwischen 2300 U/min bis 5000 U/min ansehen, denn da liegen 90% - 95% oder mehr der maximalen 315 Nm an), kann ÜBERHAUPT(!) nichts schiefgehen. Weder beim Beschleunigen mit Volllast, noch im Teillastbereich, egal unter welchen Fahrbahn - oder Umweltbedingungen.
    Für die Haltbarkeit des Motors ist das optimal!

    Will ich nun wirklich sparsam fahren, ohne den Motor übermäßig(!) zu belasten, würde ich ca. 1800 - 1900/min als minimale Drehzahl ansehen bei der ich noch beschleunigen würde, dann allerdings schon nicht mehr mit dem Pedal am Bodenblech,sondern eher vielleicht mit Halbgas. Auf der anderen Seite würde ich dann (ich spreche immer noch über den Willen zum Spritsparen) nicht über 4000/min drehen, sondern spätestens dann hochschalten. Ich weiß, dass das nicht 130 - like ist :twisted: , aber zum Spritsparen taugt es eben. Übrigens: Lieber kurz und kräftig beschleunigen (vielleicht mit 3/4 - Gas und dann trotzdem bei 4000/min hochschalten) als langsam Gas geben und "ewig" in selben Gang bleiben).
    Mit der Fahrweise habe ich einen 330i Touring über 300 km mal auf 8,9 l/100 km bekommen, obwohl auch eine 8 km lange Autobahnetappe mit 200 km/h und sogar ein kleiner viertelstündiger Stau mit "Stop an Go" dabei war.

    Alles bisher Gesagte gilt für das Fahren unter Last, also wenn Beschleunigung gefragt ist. Geht es nur um das "Dahinrollen", auf ebener Strecke wo höchstens die Geschwindigkeit gehalten werden soll oder sogar um das Rollen bergab, ist es (fast) völlig egal wie weit die Drehzahl absinkt. Sie sollte nur nicht unterhalb der Leerlaufdrehzahl liegen, das wäre auch nicht so gut. Aber ansonsten, gerade beim bergabrollen, Fuß vom Gas und höchsten Gang rein --> Maximaler Spritspar - und Motorschonungseffekt.

    Zum Schluss: Ab und an sollte man gerade einen Benziner auch mal drehen lassen. Muss ja nicht unbedingt 150 km lang Vollgas nachts um 3 Uhr auf der vierspurigen Autobahn sein (dann sind alle Spritspareffekte der letzten 10000 km im Eimer und von Motorschonung kann bei andauernden 7000/min auch keine Rede mehr sein). Aber vielleicht mal kurz beim Hochbeschleunigen wirklich bis knapp an die Drehzahlgrenze (nicht bis zur automatischen Schubabschaltung!). Das schadet sicher nicht, gerade bei einem Motor wie dem 3 Liter Reihensechser. Aber eben: Ab und an!

    Bevor jetzt jemand kommt und meint, dass das alles nicht zum 130i passen würde: Leute, jeder kann fahren wie er will (solange es seine Brieftasche und sein Punktekonto in Flensburg erlauben 8) . Es ging hier nur darum, wie fahre ich
    a.) mit minimaler Motorbelastung (dann hält ein solcher Sixpack auch einige hundertausend Kilometer)
    b.) mit möglichst wenig Sprit und
    c.) trotzdem flott (wobei man mit einem 130i sowieso sicher nicht zum Verkehrshindernis wird)
     
  8. X909

    X909 1er-Fahrer(in)

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    Na das klingt doch gut.

    Ich fahre mit 10,5l im Schnitt. Der kleine bekommt schon täglich sein Feuer, keine Sorge.

    Aber wenn ich eh in der Kolonne fahre oder mit ca. 60 km/h durch eine lange Ortschaft, kann ich die unbefriedigende Situation ja wenigstens nutzen, um den Verbrauchsschnitt zu senken ;)

    Mir hat gestern in Kfz-Mechaniker gesagt, dass man auf die Art keinen Motor kaputt bekommt, weil sich die Elektrinik darauf einstellt. Ich weiß jetzt nicht wie BMW die Valvetronic programmiert aber die Probleme mit Gemischverwirbelung und Einströmgeschwindigkeit lássen sich sicher durch verringerten Ventilhub im Niedrigdrehzahlbereich lösen.
     
  9. nexus6

    nexus6 Gesperrt!

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    Software

    Ich habe es schon so oft gelesen und von gehoert "Intelligenter Software" soll heissen die Elektronik passt sich der Fahrweise an sprich...wer staendig untertourig faehrt muss mit Leistungseinbussen bzw...Traegheit rechen?? Alles Unsinn oder???
    Wie verhaelt sich das mit dem E Gas...speichert es auch das Fahrverhalten??
     
  10. #9 nightperson, 25.03.2007
    nightperson

    nightperson 1er-Guru

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    Das mit der intelligenten, adaptiven Motorsteuerung habe ich auch schon des öfteren gehört. Ich habe subjektiv den Eindruck, das sich mein 130er relativ träge verhält, wenn er einige Zeit auf Kurzstrecken im unteren Drehzahlbereich bewegt wird. Nach längeren, schnellen Autobahnetappen bzw. zügig gefahrenen Landstrassen mit hoher Drehzahl, fühlt sich der Kleine wie von der Leine gelassen an :D

    Gruss,
    Andreas
     
  11. AdMan

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  12. #10 the sunny boy, 27.03.2007
    the sunny boy

    the sunny boy 1er-Fahrer(in)

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    Ich kann dir nur zustimmen. Diesen Eindruck habe ich auch. Fahre ich nur in der Stadt herum, wird echt träge. Bin ich dann etwa flotter auf der Bundestrasse untrewegs, mit vielen Beschleunigungen, wird er wieder sehr agil.

    Da kommt bei mir schon der Eindruck auf, dass hier die Elektronik mitspielt.

    Grüße

    tsb 8)
     
  13. #11 spiti01, 27.03.2007
    spiti01

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    Hi X909,

    dein Mechaniker hat 100% recht! Normalerweise kannst Du den Motor nicht "kaputtquälen", dafür sorgt schon die Elektronik.

    Ein geringer Öldruck bei niedrigen Drehzahlen ist ebenfalls nicht relevant, da der Schmierfilm nicht über den hydraulischen Druck entsteht, sondern durch hydrodynamisches Aufschwimmen. Der Öldruck sorgt lediglich für den Ölnachschub an den Lagerstellen.

    Bei einem Saugmotor ist der Spitzendruck quasi "natürlich" begrenzt. Bedeutet, dass durch die geringe Füllung der Brennräume mit Gemisch bei niedrigen Drehzahlen auch ein geringer Verbrennungsdruck entsteht, der die Lager nicht schädigen kann (beim "künstlich beatmeten" aufgeladenen Motor sieht das jedoch komplett anders aus....)

    Du kannst also ohne Beeinträchtigung der Motorlebensdauer stundenlang nach belieben bei 1000 1/min 'rumgurken, beschleunigen usw. da passiert nix!

    Grüßli und immer guten Öldruck....spiti
     
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