Leasing Rückgabe --> Frage

Dieses Thema im Forum "Finanzielles & Absicherung" wurde erstellt von JackRussel, 15.11.2011.

  1. #1 JackRussel, 15.11.2011
    JackRussel

    JackRussel 1er-Interessent(in)

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    Hallo Jungs,

    so es geht mal nicht um meinen 1er sondern um den Mini meiner Freundin. Der wagen wurde heute bei der Niederlassung abgegeben. Der "nette" Dekra Prüfer hatte starke Probleme an dem fast neuwertigen Mini etwas zu finden. Nun zieht er sich an einem 3-4mm langen Kratzer an der Heckklappe hoch, welche laut seiner Aussage komplett lackiert werden müsse für 500 - 600euro!!!

    Das Auto ist nun 2 Jahre alt und hat 17tkm gelaufen, wie gesagt sonst konnte er rein gar nichts finden da der Wagen immer in der Garage stand und nur gelegentlich gefahren wurde....

    Es handelt sich auch um KM Leasing, soll ich das einfach so hin nehmen? Finde es schon unerhört, immerhin ist es kein Neuwagen... Gegengutachten machen? Oder wo anders instandsetzen? Gibt mir bitte mal Tips.

    Danke Norman
     
  2. AdMan

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  3. #2 BMWlover, 15.11.2011
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    Ich hätte vorher versucht den mit Schleifpolitur möglichst abzuschwächen!

    Ja, das die Dekra relativ üppige Kosten fürs Lackieren berechnet war bei meinem alten auch so, allerdings hat mir der Händler dann die Summe halbiert! Fand ich sehr fair und das obwohl ich keinen neuen bei denen genommen habe.

    Red also am besten mit deinem Händler.
     
  4. #3 Ben 120dA LCI, 15.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 15.11.2011
    Ben 120dA LCI

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    Hey,

    also ich habe den gleichen Job und manchmal sind da echt ärgerliche Geschichten bei. Wenn man nun mal einen Kratzer mitten auf einer Fläche hat der bis zur Grundierung geht kann man manchmal nichts anderes machen als komplett zu lackieren. Soll ja sach- und fachgerecht instandgesetzt werden. Allerdings bei 3-4mm könnte man das eventuell auch als Gebrauchsspur einstufen oder den Kratzer nur auslegen und polieren. Aber wie gesagt manchmal ist es sehr ärgerlich. Das wird dann ja ''nur'' Anteilig gerechnet. Aber wie BMWlover schon sagte ich hätte den Kratzer auch versucht zu polieren. Damit kann man immer noch eine Menge retten. Und zur Verteidigung der Sachverständigen. Die handeln nur nach Leasingkreterien des Autohauses. Und wenn BMW/Mini sagt, bei einem Kratzer der durch polieren nicht zu beseitigen ist, muss fachgerecht instandgesetzt werden, müssen die das so aufnehmen. Und zu den Lackierkosten; sie nehmen auch nur die Stundenverrechnungssätze des Autohauses. (Wenn Lackiererei vorhanden, sonst die Ortsüblichen) Ich weiß das das manchmal sehr unfair erscheint.

    Schöne Grüße,

    Ben
     
  5. #4 m5_proppi, 16.12.2011
    m5_proppi

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    Ich hätte ehrlich gesagt den Wagen, bevor ich ihn zurück gebe, selbst genau angesehen.
    So habe ich es getan als ich meinen Z4 zurückgegeben habe.
    Wenn du dann in ne Lackiererei deines Vertrauens gegangen wärst hätte dich der Spass halb soviel gekostet.

    Und wenn du bei Leasingrückläufern nicht gerade nen kulanten erwischst, muss es jedem klar sein das die sehr pingelig sind und jeden Witz suchen.
    Wenn du das Auto dann als Gebrauchten kaufen möchtest, kommen sie mit dem Argument der "normalen Gebrauchsspuren eines x Jahre alten Autos" ,-)
     
  6. #5 bluemax, 20.12.2011
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    Das ist nicht nur unfair sondern auch nichts rechtens. Es sind nicht irgendwelche horrenden Instandsetzungskosten in Rechnung zu stellen, sondern der sich durch den Schaden ergebene Wertverlust. Ein AH versucht es natürlich zu erst immer anders, da der Wertverlust im Normalfall um einiges niedriger ist.
     
  7. #6 Ben 120dA LCI, 20.12.2011
    Ben 120dA LCI

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    Verstehe deine Aussage nicht so ganz. Was ist daran nicht rechtens? Das ist Vertragsrecht und wenn BMW-Leasing zum Beispiel sagt, dass Winterreifen mit 4 mm Profiltiefe ein nicht akzeptierter Zustand ist, muss man die berechnen. Und wenn nun mal ein Kratzer mitten auf der Fläche ist, der technisch nur durch eine lackirung auszugleichen ist, dann muss man das eben berechnen. Wobei dies auch meistens nur anteilig berechnet wird. Also der Kunde garnicht die vollen Lackierkosten tragen muss. Und es werden keine ''horrenden Instandsetzungskosten'' berechnet. Es wird genau kalkuliert mit den Stundenverrechnungssätzen des Autohauses. Und ganz klar muss man auch sagen das die Sachverständigen nicht im Sinne des Autohauses handen, sondern ausschließlich nach dem Leasingvertrag.
     
  8. ck008

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    Blodsinn, die Sachverständigen handeln schön in enger Kooperation mit dem Autohaus, unabhängig sind die nur sehr selten.
    Wenn ich zurückdenke, wie mein Leasingablauf war und dann der meiner Mutter, in zwei verschiedenen NL dann war das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die BMW NL in Berlin suchte jeden Kleinscheiss und versuchte auf Biegen und Brechen Kosten zu produzieren. Bei mir gab es ähnliche Mängel und das interessierte keine Sau.

    Und es gibt einige Verkäufer, die nicht mehr nach Berlin zu den Händlern wollen, weil bei den Leasingrücknahmen ihr Geschäft nachhaltig versaut wird.
     
  9. #8 Ben 120dA LCI, 20.12.2011
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    Vielleicht hatten die bei deiner Rücknahme ja keinen neutralen Dienstleister. Ich kann dir nur sagen was ich ganz sicher weiß, weil ich das eben jeden Tag mache und auch in vielen verschiedenen Autohäusern bin und ich handel definitiv nicht in enger kooperation mit dem Autohaus. Man hat sich streng an die Leasingkreterien zu halten. Außerdem was haben die Verkäufer davon wenn viele Mängel berechnet werden, wenn die danach den Ärger mit dem Kunden haben und ihn dann verlieren?
     
  10. ck008

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    Das frage ich mich auch. Ich hab mich privat mit einigen Verkäufern in Berlin unterhalten, die ihre NL wechselten, weil ihnen das Geschäftsgebaren ihrer Niederlassung gegen den Strich ging und ihnen das Folgegeschäft versaute.

    Und meine Erfahrungen bestätigen das nur...
     
  11. #10 Ben 120dA LCI, 20.12.2011
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    Okay einigen wir uns darauf dass es, wie bei fast allem, solche und solche gibt. Ich möchte mein Job jedenfalls so machen das ich ein ruhiges Gewissen haben kann. Und die die es richtig machen sind speziell geschult und handeln unparteiisch.
     
  12. #11 bluemax, 20.12.2011
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    Ich zahle beim Leasing eine Abnutzung und damit die Wertminderung durch Nutzung. Nicht die Wiederherstellung eines "Neu"wagenzustandes nach Ende des Leasings.

    Ansonsten dürfte die Reparatur nur soweit durchgeführt werden, dass die eine Schramme die Größe des üblichen Verschleiß hat. Überspitzt gesagt.
     
  13. troy®

    troy® Guest

    Moin Ben,

    ich glaube die Unabhängigkeit des Gutachter genauso wie unserem Bundespräsidenten ... auch wenn ein Autohaus weit weniger bezahlt. Tatsache ist, dass es Gutachter zu Hauf gibt. Generiert dieser nicht genügend "Nachberechnung", könnte ab nächsten Monat halt ein Kollege kommen und die Leasingbegutachtungen vornehmen. Freier Wettbewerb.

    Es kann in meinen Augen nicht sein, dass ein Autohaus oder Leasingvertrag vorschreibt, bei einem kleinen Kratzer wäre das ganze Teil zu lackieren oder sonstige Reparaturverfahren. Diese Einschätzung (über die beste und kostengünstigste Reparaturmethode) muss dem Gutachter obliegen. Wenn der gleiche Gutachter von einer Kasko- oder Haftpflichtversicherung zur Schadensbeurteilung geschickt würde, dann hieße es SmartRepait/SpotRepair.

    Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass man die Preisschraube nicht bis ins unendliche drehen kann. Niemand würde derartige Kleinstschäden aufwendig reparieren lassen. SpotRepair wäre das höchste der Gefühle. Auch würde kein Händler deswegen die Haube lackieren lassen. Das Fahrzeug wird gewaschen, (mit Glück) als Standardverkaufsvorbereitung poliert und hingestellt. Beim Gebrauchtwagenkauf würde es, wenn es bei der Käuferbegutachtung auffallen würde unter "Gebrauchsspuren" fallen und (mit etwas Glück) mit einem 50Euro Tankgutschein weggebügelt. Sollte es hinterher auffallen, dann war es schon immer da und gekauft wie gesehen oder ist grad erst beim Kunden passiert. ;-)

    Es geht hier in vielen Fällen schon ganz gezielt darum, die günstige Leasingkalkulation am Vertragsende aufzustocken. Bei BMW ist das immer noch human, weil man statt Rückgabe auch ablösen kann. Aber frag mal bei den Franzosen, zumindest von zwei Marken weiß ich, dass deren Leasingverträge eine Übernahme durch den Leasingnehmer ausschließen. Selbst wenn der Leasingnehmer das Fahrzeug anschließend kaufen will, muss er zuerst die Leasingrücknahme machen mit allen Nachberechnungsansprüchen und darf anschließend, wenn er Glück hat, das Fahrzeug zu einem neu kalkulierten Gebrauchtpreis kaufen. Eine Erfahrung stammt von dem ehemaligen Wagen meiner Frau (das Fahrzeug sei angeblich schon anderweitig verkauft :lach_flash: ) und das andere war ein ein belauschtes Kundengespräch als ich warten musste. Diese Marken haben die Rückgabekosten voll mit in die Kalkulation eingerechnet ... warum wohl verkaufen sie die Fahrzeuge denn sonst nicht an den ehemaligen Leasingnehmer?

    Ich finde es allerdings löblich, wenn Du so neutral bist. :daumen: Sollten wir jemals wieder einen Leasingvertrag abschließen (sehr unwahrscheinlich), würde ich das Fahrzeug jedoch vorher zur Dekra zur allgemeinen Gebrauchtfahrzeugbewertung bringen. Sollte es dann bei der Rückgabebewertung Differenzen geben, wäre zumindest eine Diskussionsgrundlage geschaffen.

    Gruß, Troy
     
  14. #13 bluemax, 21.12.2011
    bluemax

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    Das ist in der Tat ein gerne gemachter Versuch. Speziell bei Peugeot war es so. Dann gab es zahlreiche Klagen und Peugeot ist dann mittlerweile umgeschwenkt von den Restwertveträgen hin zu den (Google mal zum Thema Peugeot und Leasing bemühen) Kilometerverträgen. Ansonsten hilft immer der Klageweg, wenn es strittig wird. Was ich bisher an Urteilen gesehen habe, ging eigentlich immer zu Gunsten der Kunden aus. Speziell die Benennung des "unabhängigen" Gutachters durch den Leasinggeber/Autohaus, ist schon von sich aus eine Benachteiligung des Kunden gegenüber dem Leasinggeber/Autohaus. Die Gründe dafür wurden hier schon klar benannt. Ein solcher Vertragsbestandteil dürfte im Klagefall schnell als ungültig bzw. streitwürdig erklärt werden. Wir kennen sicher alle den Spruch: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!".

    Bei BMW steht/stand übrigens auch in den Leasingverträgen das eine Übername nicht möglich ist (Stand 2008). Man kann es u.U. in den Vetrag mit aufnehmen lassen. Ansonsten geht der Weg so, dass der Händler das Auto von der BMW Bank übernehmen kann/muss oder darauf verzichtet. Wenn er darauf verzichtet, kann der Leasingnehmer es von der Bank übernehmen. Ansonsten muss das Geschäft über den BMW Händler laufen. Der verdient dann sicher noch ein zweitesmal an dem Fahrzeug. Ich habe es so gemacht und damit am Ende kostentechnisch mit dem Leasing über drei Jahre und dem späteren Barkauf dann in etwa auf dem Niveau einer typischen Finanzierung zu 3,9% gelegen. Nichts dickes aber auch ohne Restwertrisiko, wenn mir das Auto nach 3 Jahren nicht gefallen hätte.
     
  15. AdMan

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  16. #14 Ben 120dA LCI, 21.12.2011
    Ben 120dA LCI

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    Moin troy,

    danke für deine ausführlichen Beitrag. Ich stimme dir in vielen Sachen ohne Frage zu.

    ZITAT
    ich glaube die Unabhängigkeit des Gutachter genauso wie unserem Bundespräsidenten ... auch wenn ein Autohaus weit weniger bezahlt. Tatsache ist, dass es Gutachter zu Hauf gibt. Generiert dieser nicht genügend "Nachberechnung", könnte ab nächsten Monat halt ein Kollege kommen und die Leasingbegutachtungen vornehmen. Freier Wettbewerb.
    ZITAT


    Das kann ich allerdings nicht bestätigen. In den Häusern die mir bekannt sind, sind Vertäge über mehrere jahre abgeschlossen. Die Verkäufer berechnen längst nicht alle Mängel die wir festgestellt haben. Und Mängel die festgestellt wurden werden, wie schon gesagt, sehr oft nur Anteilig in Rechnung gestellt. Also bei einer Lackierung von ca. 400 Euro wird dann alters- und laufleistungsbezogen beispielsweise auf 250 Euro runtergerechnet. Smart Repair ist eine oft gebrauchte Methode die wir nach technischen Möglichkeiten selbstverständich auch vorgeben. Keine Frage. Mitten auf einer sichtbaren Fläche ist dies allerdings etwas schwierig. Man kann vieles bis zu einer Kante lackieren oder etwas im Radbereich auslaufen lassen und die Übergänge mit Beispritzlöser anpolieren und so weiter. Es sind keinerlei überzogene Preise im Spiel, sondern nur die Kosten für die sach- und fachgerechte Instandsetzung. Wie gesagt spreche hier nur von meinen Erfahrungen.

    ZITAT
    Es kann in meinen Augen nicht sein, dass ein Autohaus oder Leasingvertrag vorschreibt, bei einem kleinen Kratzer wäre das ganze Teil zu lackieren oder sonstige Reparaturverfahren. Diese Einschätzung (über die beste und kostengünstigste Reparaturmethode) muss dem Gutachter obliegen. Wenn der gleiche Gutachter von einer Kasko- oder Haftpflichtversicherung zur Schadensbeurteilung geschickt würde, dann hieße es SmartRepait/SpotRepair.
    ZITAT


    Die Reparaturvorgabe obliegt auch dem Gutachter. Aber nicht immer ist eine Spot-Lackierung möglich und sinnvoll. Und die Leasingkreterien sollte jeder Leasingnehmer kennen, denn dies ist die Vertragsgrundlage die er immerhin unterschieben hat.

    ZITAT
    Ich finde es allerdings löblich, wenn Du so neutral bist. :daumen: Sollten wir jemals wieder einen Leasingvertrag abschließen (sehr unwahrscheinlich), würde ich das Fahrzeug jedoch vorher zur Dekra zur allgemeinen Gebrauchtfahrzeugbewertung bringen. Sollte es dann bei der Rückgabebewertung Differenzen geben, wäre zumindest eine Diskussionsgrundlage geschaffen.

    Gruß, Troy[/QUOTE]
    ZIATAT


    Vielen Dank und sehr gute Idee. Kostet glaube ich irgendwie um die 70 Euro aber das haste ja vielleicht beim ersten Kratzer schon wieder raus. Aber wie gesagt man darf die Leasingbibel nicht vergessen. Dort steht alles genau drin z.b. wieviel Steinschläge auf 10 cm² bis zur Grundierung zulässig sind. Und wenn ich ein Leasingfahrzeug zurück geben müsste würde ich es auf jedenfall aufbereiten um eben kleinere Kratzer abzuschwächen oder zu beseitigen. Letztendlich gibt es bei jeder Bewertung, genau wie auch bei Schadengutachten oder Kostenvoranschlägen, diverse differenzen untereinander. Ich kann von einem Fall berichten da wurde vorab von einer Prüfstelle ein Zustandsbericht angefertigt wo sich die Schadenssumme auf ca. 200 Euro belief. Und bei der Rückgabe kam dann erheblich mehr bei raus weil die Prüfstelle diverse Lackbeschädigungen durch Blasenbildung / Rost nicht gesehen und dokumentiert hatte. Geht also auch andersrum. Streitfälle gibt es immer aber es sollte alles im Rahmen bleiben.

    Schöne Grüße,

    Ben

    P.S. das mit dem Zitaten hab ich noch nicht raus! ;)
     
  17. troy®

    troy® Guest

    Hm, naja, seit dem kleinen Franzosen mögen wir kein Leasing mehr. :motz: Aber den 1er wollte man uns anno 2008 doch sehr gerne als Leasing anbieten. Da war immer die Rede von Restwertgarantie und Vorkaufsrecht. Ich habe nicht das Kleingedruckte gelesen, aber da war auch die Rede davon, das ich zum Laufzeitende immer die Möglichkeit hätte den Restwert zu zahlen, um das Fahrzeug dann privat zu verkaufen oder wenn ich zu viele km gefahren oder Schäden am Fahrzeug verursacht hätte. Mir wurde auch angeboten dass die Bewertung 4 Wochen vor Rücknahme stattfindet, damit ich Schäden frei instandsetzen lassen könnte. Haben trotzdem nicht geleased. Meiiin Schatz!

    Aber wenn ich sehe dass nach 3 Jahren auf dem Inzahlungsnahmeangebot (Neukauf Z435i geplant) rund 3k€ weniger standen als 2008 als Garantierestwert genannt wurde ... dann hätte das sicherlich bei einer Rücknahme auch Stress gegeben.
     
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