[F2x] Kaufempfehlung 116i - 118i

Diskutiere Kaufempfehlung 116i - 118i im Kaufberatung Forum im Bereich Allgemeines zu den 1er BMW Modellen; Hallo zusammen, ich überlege mir in nächster Zeit ggf. ein neues Auto anzuschaffen und damit meinen aktuellen, doch relativ "leeren" 116i e81...

  1. #1 Leon.861, 14.06.2021
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    Hallo zusammen,

    ich überlege mir in nächster Zeit ggf. ein neues Auto anzuschaffen und damit meinen aktuellen, doch relativ "leeren" 116i e81 abzulösen. Im Kopf schwirrt mir der F20 bzw F21 als LCI, also schon der B Motorenreihe. Der 3zyl wäre mir relativ egal, muss nicht zwingend ein 4zyl oder 6zyl sein.

    Meine Situation: Ich fahre "relativ" viel Langstrecke, quasi nie Innerorts, daher bräuchte ich gerne ein Auto mit einer guten und Langstreckentauglichen Übersetzung. Da ist ja mein 116 absolut raus. Bei 100kmh schon 2800u/min ist lachhaft hoch.
    Ein Benziner solls trotzdem sein. Ich möchte möglichst dabei bleiben zwecks Zukunftsaussicht was die Spritpreisentwicklung und Versteuerung angeht. Sonst hätt ich nix gegen einen Diesel. Er ist aus meiner Sicht einfach in Zukunft nicht mehr Wirtschaftlich.

    Also, ich habe etwas recherchiert. Was ich gefunden habe hat der 116i als Schaltgetriebe eine längere Übersetzung als der 118i? Beide von den Getrieben Identisch aber von der Achsübersetzung jeweils 2,81:1 und 3,08:1?
    Kann das stimmen? Ich kenne das nur aus meiner Serie dass der 118i der längst-Übersetze ist.

    Und generell, hättet ihr noch weitere Vorschläge die Preislich in einem Ähnlichen Rahmen liegen? Ich möchte ungerne die pre-LCIs nehmen. Die gefallen mir optisch nicht und ich möchte keine PSA Motoren mit BMW Logo drauf. Da haben wir schon einen mitm Mini Logo von. Grottenhaft.
     
  2. #2 Der Jens, 14.06.2021
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    Die Achsübersetzung ist bei beiden 2,813:1 in Verbindung mit dem Schaltgetriebe.
    Der 118i mit Automatik ist 3,077:1 übersetzt, die Automatik gibt es aber nicht für den 116i.

    Eine lange Übersetzung bringt nichts, wenn der Motor nicht genug Kraft hat. 116i und 118i sind meines Erachtens klar zu lang übersetzt, der 116i erreicht seine Höchstgeschwindigkeit bereits im 4. von seinen 6 Gängen. Und da das 6-Gang Getriebe vergleichsweise eng abgestuft ist, sind auch die unteren Gänge zu lang übersetzt.
     
  3. #3 Leon.861, 14.06.2021
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    Alles klar, also sind beide gleich übersetzt. Danke dir schonmal für die Info.

    Bezüglich des "zu lang Übersetzt" ists wohl Ansichtssache. Mein aktueller kommt auch im 5. Gang auf die Höchstgeschwindigkeit (ca. 205 Tacho, im 6. bergab auch 220-225). Spielt doch aber auch wirklich nur beim schnell durchziehen bzw. Sportlich fahren eine Rolle. Bei normaler Fahrweise, also 130 Tempomat auf der Bahn kann der 6. Gang meinetwegen auch bis 300 reichen. Hauptsache ich fahre untertourig, der Motor da vorne brüllt mir nicht die Ohren weg und ist halbwegs sparsam.

    Sowieso, ein 116 oder 118 würde bei mir nicht lange ohne Softwareoptimierung aushalten. Das ding wird relativ zügig dann auf seine 150-170ps gechippt und gut ist.

    Würd mein jetziger länger übersetzt sein und hätte den verdammten 2.0er N43 würd ich wohl garnicht suchen.
     
  4. #4 SilberE87, 14.06.2021
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    Dann nimm doch besser den N13, da kannst Du mit KFO mehr für Dein Geld bekommen (den Motor kennst Du ja vom Mini). ;)
     
  5. #5 LebenDesB38, 14.06.2021
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    Ich habe meinen 118i mit dem B38 jetzt 90.000km bewegt und kann nichts schlechtes berichten, im Gegenteil. In der Wartung ist er BMW-typisch teuer (beim VH), aber außerhalb der Wartungsintervalle ist nichts angefallen bis auf ein Motor-Update (wegen des Wastegate-Rasselns) ganz am Anfang (2017), das auf Kulanz gemacht wurde.

    Ich habe das Schaltgetriebe, das grundsätzlich Spaß macht (ich mag auch das automatische Rev-Matching beim Runterschalten sehr, aber da scheiden sich die Geister) aber wirklich extrem lange übersetzt ist.
    Praktisch heißt das, man kann den vierten Gang problemlos von 50 km/h bis 190 km/h fahren, oder bei 150 km/h nochmal in den vierten schalten (automatisches Revmatching regelt das schon :aufgeregt:), um zu beschleunigen.

    Die Leistung ist wie sie ist - man weiß, worauf man sich einlässt und für eine alltägliche Nutzung inkl. Autobahn reicht sie vollkommen. Auch habe ich keine Leistungsabnahme (bei Scheckheft-Pflege) feststellen können, erst vor wenigen Tagen bin ich problemlos in den V-Max-Begrenzer gefahren.
     
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  6. #6 doesntmatter, 15.06.2021
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    Eng ist es und unten rum zu lang auch. Ab Ampel hat man erstmal die gleiche Übersetzung wie ein 140i, bei geringfügig anderem Drehmoment... Leider nehmen sich die nicht-Automatik LCIs in der Hinsicht wenig. Der 120i als Halbäugiger unter den Blinden ist im 1. auch nur 5% kürzer.

    Aber nach oben raus verkehrt sich das wegen der viel zu engen Abstufung ins Gegenteil. Dass der 118i seine Höchstgeschwindigkeit im 4. erreicht, liegt nur daran, dass er schon bei 210 (und dann 6100 U/min...) abgeregelt wird. Deutlich spürbar, wenigstens 30% Leistungsrückgang. Die Grenzen seiner Leistung würde er, ohne Begrenzer und mit genug Anlauf, vermutlich erst bei 250 und dann 5500 Touren im 5. erreichen. Also eine ganz normale Abstimmung mit Vmax im zweithöchsten Gang wie sie jeder Alltagswagen seit den 80ern hat. Das Problem beim 118i, aber auch allen anderen F2X-Benzinern*: Der 6. unterscheidet sich zu wenig (17%) vom 5., ist also viel zu kurz um als Overdrive zu funktionieren. Wenn man entspannt cruist, kann man schon Tempo 80 im 6. fahren und dann passt auch der Verbrauch (hatte mal 4,9 l/100 bei Schnitt >60 am Ende eines 60 km Trips auf der Uhr. Ohne OPF-Zuschlag wären es 4,0-4,5 gewesen). Aber schon bei Tempo 100 ist man über 2000 Touren und dann gilt zunehmend: Turbo läuft, Turbo säuft. Ein längerer letzter Gang wäre sehr wünschenswert. Leider hat BMW halt kein 6-, sondern ein 5-Gang-Getriebe verbaut: Zwischen 3 und 6. ist so wenig Abstand, dass es eigentlich nur eine Zwischenstufe gebraucht hätte (der 5. ist zu lang für die Stadt/Tempo 50 und ab 80 braucht man ihn nicht mehr zum Geschwindigkeit halten, runterschalten zum Beschleunigen tut man in den 4.)

    Und das ist übrigens keine rein subjektive Meinung. BMW denkt genauso, wie man an den Automatiken sehen kann: Obwohl 8-Gang-Getriebe ja eigentlich enger gestuft sein sollten, haben die alle einen stärker abgesetzten letzten Gang mit viel längerer Übersetzung insgesamt. Der 118i als Automat kommt zum Beispiel auf eine Gesamtübersetzung von 2,0:1, der 120i sogar auf 1,8:1. Die Schalter fahren dagegen mit 2,3:1 rum, sind also 15-20% kürzer. Betrachtet man nur die Spreizung, liegt beim 120i Automat Faktor 7,8 zwischen niedrigstem und höchstem Gang, beim 120i Schalter nur 6,0 und beim 118i sogar nur 5,5. Das fast so wenig wie zwischen 1. und 6. des Automatikgetriebes (5,0). Nur hat das halt noch einen 7. und 8.. Die beim gleichen "schwachen" Motor auch genutzt werden.


    *Ausnahme: 218i N13. Langes Differential wie später im 118i LCI plus langes Getriebe wie 120i LCI ermöglichen 130 bei 2050 U/min. Aber ich will nicht wissen, wie sich ein 1. fährt, der bei 11 km/h schon auf 1000 U/min runter ist....
     
  7. #7 Leon.861, 15.06.2021
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    Danke aber ich verzichte. Wie gesagt, Will ich nicht. Kauf ich nicht. Nur schlechte Erfahrungen. Insgesamt 3 PSA Motoren im Bekanntenkreis, alle samt haben irgendwelche akuten Probleme, sei es Lambdasonde, Vanos oder Steuerkette.

    Genau auf so eine Antwort habe ich gewartet. Danke :)
    Ne genau das ist mir wichtig. Hauptsache er ist im Alltag gut nutzbar. Das er "nur" 136ps hat ist mir klar. Da hab ich ja momentan nur 122... als sauger... mit sage und schreibe 160nm bei dem Schwergewicht.

    Generell hab ich tatsächlich nichts gegen Automaten. Können unfassbar bequem sein, vorallem bei viel Stop-and-Go. Das ist bei mir aber eben eher die Seltenheit. Das ZF-8 hab ich einmal in einem 530i testen können. Welten besser als selbst die 7 Gang Wandler im S212 Mopf von Mercedes.
    Wenn das "perfekte" Auto ein Automatik ist, ists wohl so und dann wirds auch einer.

    Fährt sich genau so wie du es geschrieben hast. Man möchte es nicht wissen. Gerade ausgekuppelt kannst du direkt in den 2. Schalten. Aber im 2. anfahren ist nicht. Dafür ist er zu lang.
     
  8. #8 doesntmatter, 15.06.2021
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    Die Automatik ist sowohl von der Übersetzung im niedrigsten als auch im höchsten Gang besser, aber wenn es dir vor allem um einen niedrigen Verbrauch geht, ist das Schaltgetriebe laut Spritmonitor noch im Vorteil. Liegt vielleicht nicht nur an der Reibung, sondern auch am letztlich genutzten Gang (das letzte Baujahr mit OPF und allgemein höherem Verbrauch hat einen halbierten Rückstand von Automatik auf Schalter => neue Software?), aber nur deswegen muss man den nicht wählen. Der perfekte 1er hätte halt ein weit gespreiztes (8-Gang-)Schaltgetriebe, aber den gibt es nicht.

    Bezüglich Alltag kann ich mich übrigens anschließen: 136 PS reichen für ein Auto dieser Größe aus. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Man kann damit keine Rennen gewinnen, aber wenn man will gehört man definitiv zu den flotteren Verkehrsteilnehmern und wenn es um Schwung halten geht hat man sowieso einen Vorteil gegenüber den ganzen Vorderladern und sogar gegen den dickeren 1ern, die mehr auch mehr Last auf der Vorderachse haben. Der einzige Mangel liegt im BMW-Motor als solchem: Verglichen mit z.B. einem gleich starken VW EA211 (oder gar 211evo) ist Turbo vom Bx8 einfach träge. Bei einem 140i stört das vermutlich wenig, aber beim B38 sind 1-2 Sekunden Wartezeit von Bodenblech bis Leistung eine ziemliche Umstellung, wenn man vorher nur Sauger gefahren ist.
     
  9. cb7777

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    Unsere Erfahrung mit verschiedenen B38 118i sowohl mit Automat als auch Schalter: Man könnte meinen es seien verschiedene Motoren, während der 118i mit der ZF spontan hoch dreht, derweil der Automat blitzschnell den passenden Gang sortiert, kommt der Schalter mit der von Dir treffend beschriebenen Trägheit nicht in die Puschen, da kannst Du im Getriebe die Gänge reißen wie Du willst. Fazit nach drei 118i F21: unbedingte Empfehlung mit Automatik, es ist das eindeutig lebendigere Fahrzeug, und im Verbrauch schenkten sie sich gar nichts.
     
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  10. #10 Leon.861, 15.06.2021
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    Ist der Turbo-Lag wirklich dermaßen schlimm? Ich fahre normalerweise keine Turbos, bin also eigentlich nur Sauger gewohnt. Ab und an auch mal ne fahrt mit nem 2.0TDI.
    Nur interessehalber, fühlt sich der b38 im Turbo-Lag ähnlich schnell oder definitiv träger und langsamer an als ein 116i wie ich ihn habe? Der geht unter 3500 garnicht. Um mit dem Verkehr mitfließen zu können bin ich quasi permanent Vollgas solange ich nicht über 2500 drehen will.

    Ich muss vielleicht einfach beide Probefahren. Aber den Automatik behalte ich mir definitiv im Kopf
     
  11. #11 LebenDesB38, 16.06.2021
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  12. #12 Der Jens, 16.06.2021
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    Es gibt bei einem Turbomotor immer eine gewisse zeitliche Verzögerung wenn man aus dem Schiebebetrieb heraus Gas gibt. Je nach Drehzahl beträgt diese Verzögerung ca. 0,5 bis 1 Sekunde.

    BMW ist sehr realistisch, was den Beginn des Drehmoment-Plateaus angeht. Bei meinem 120i sollte das maximale Drehmoment "erst" bei 1.500 U/min einsetzen, tatsächlich kam der Schub bereits ab 1.200 bis 1.300 U/min.
    Im VW Konzern ist das oft umgekehrt, da verspricht der Prospekt auch vollen Schub ab 1.500 U/min, tatsächlich geht es dann aber erst bei 1.700 bis 1.800 U/min los.

    Ein Turbo-Benziner ist im Turboloch auch nicht so komplett tot wie ein Turbo-Diesel. Der Durchzug eines 118i mit 3-Zylinder Turbo ist gegenüber Deinem 1,6 Liter Sauger auf jeden Fall deutlich besser (trotz der wesentlich längeren Übersetzung).
     
  13. #13 doesntmatter, 16.06.2021
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    Es ist kein Turbo-LOCH. Es ist ein Turbo-LAG. Im Gegensatz zum der 80er und frühen 90er hat der Motor auch und gerade unten rum viel mehr Dampf als jeder Sauger*, und zieht in jedem Drehzahlbereich ordentlich (für ein 100-kW-Motörchen versteht sich, ein 150-kW-Sauger käme vermutlich auch nah ran). Aber wenn man das Gaspedal durchtritt, dann vergehen bei einem Sauger zwei Kurbelwellenumdrehungen und er hat die Leistung, die bei der Drehzahl maximal möglich ist. Wenig, wenn er gerade langsam dreht, viel wenn er gerade schnell dreht - aber immer sofort. Beim B38 dauert es dagegen 1-2 Sekunden, bis der angeforderte Schub auch geliefert wird. Erst oberhalb von 3000 Touren bessert sich das deutlich - ich vermute einfach mal, dann ist einfach schon genug Druck im System und er muss nur kurz das Wastegate zumachen, wenn mehr Leistung angefordert wird. Aber aus niedrigen Drehzahlen dauert es nach Steigerung der Einspriztmenge einfach, bis die Turbine auf Touren gekommen ist und erst wenn die Druck im Ansaugtrakt aufbaut, dann steigt endlich auch die abgegebene Leistung und der Motor selbst kann hochdrehen/der Wagen beschleunigen. Bei geruhsamer Fahrweise kein Problem, aber dafür fahr ich eigentlich nicht Schalter. :) Besonders schlimm ist es aus dem Leerlauf (oder gar Start Stopp), da habe ich ihn anfangs sogar oft abgewürgt. Nicht weil ich das Gaspedal nicht weit genug durchtrete oder die Kupplung zur ruckartig hätte kommen lasse, sondern einfach weil ich normalerweise nach klar unter einer Sekunde den Gang drin habe, der Motor aber eben zwei Sekunden braucht, bis er statt Leerlauf- die der Gaspedalposition angemessen Leistung bringt. Jetzt gebe ich ihm eine Gedenksenkunde länger mit durchgetretener Kupplung und durchgetretenem Gaspedal


    *: Dadurch dass er auch viel weiter unten mit dem saufen anfängt, fährt man ich aber auch bei weit niedrigeren Drehzahlen. Ich kenne keine BMW-Sauger, aber bei VAG war ich bei ähnlichem Leistungsgewicht oft/wenn das Getriebe es zuließ bei 2500-3000 U/min am entspannt cruisen. Oder mit 3500 unterwegs, wenn das Getriebe für die Geschwindigkeit knapp war, ich aber noch halbwegs Effizient vorrankommen wollte. Beim B38 sind es jetzt eher 1500-2000 U/min respektive 2500 U/min. Wirklich sparsames fahren bedeutet <1500 U/min. Es ist halt ein Turbo-Direkteinspritzer. Von einem Diesel unterscheidet er sich eigentlich nur in der höhere Maximaldrehzahl. Aber im Alltag nutzt ich es wegen dem Verbrauch kaum aus, dass ich von 2500 U/min-Gleiten auf das Dreifache hochdrehen könnte, während einem 3500-U/min-Cruising-Sauger schon bei Faktor 2 die Luft ausgeht.
     
  14. #14 Leon.861, 22.06.2021
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    Alles klar vielen dank schonmal euch allen, das Thema muss aber leider aufgrund einiger Vorfälle etwas nach hinten geschoben werden.
    Hoffen wir mal das mein kleiner die nächste Zeit also keinen *weiteren* Steuerkettenschaden bekommt... *knock on wood*
    Sind ja immerhin schon 197tkm gesamt und 97tkm seit der Instandsetzung her.

    Sonst aber echt ein schönes Auto bis jetzt solange er keine Probleme macht... ABS, NOX, etc.
     
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