[F21] Gebrauchtkauf 118d (2012) mit 150.000km für 5000 Euro

Diskutiere Gebrauchtkauf 118d (2012) mit 150.000km für 5000 Euro im Kaufberatung Forum im Bereich Allgemeines zu den 1er BMW Modellen; Hallo liebes Forum, ein guter Freund von mir ist dem Radsport verfallen und möchte seinen 118d loswerden, will sich aber nicht die Zeit nehmen,...

  1. Hucks

    Hucks 1er-Interessent(in)

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    Hallo liebes Forum,

    ein guter Freund von mir ist dem Radsport verfallen und möchte seinen 118d loswerden, will sich aber nicht die Zeit nehmen, den auf normalen Wege zu veräußern. Da ich gerade noch bis mindestens Mitte nächsten Jahres auf meinen Kia Niro warte, kam die Idee auf, dass ich ihm seinen 1er einfach abnehme und dann selbst wieder verkaufe, wenn mein Kia ausgeliefert wird.

    Am Telefon haben wir dann direkt ein bisschen rumgegoogelt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns beide wohlfühlen, dass ich ihm 5000 Euro zahle und wir uns dann teilen, was beim Weiterverkauf in einem Jahr rumkommt. Sind es 6000 Euro, zahle ich ihm 500, sind es 4000 zahlt er mir 500 zurück. Grundsätzlich klingt das für mich nach nem guten, fairen Ansatz.

    Zum Wagen:

    - Erstzulassung 2012, ein Jahr später hat ihn mein Freund gekauft
    - 150.000km: viel Autobahn und im Alltag vorwiegend kurze 3km Weg zur Arbeit
    - letzter TÜV im November und eine Reparatur um 600 Euro, sonst nur kleine Reparaturen
    - 2000 Euro unter Vergleichspreisen damit gerechtfertigt, dass der Wagen schon den ein oder anderen Kratze und auch kleinere Macken hat

    Sorgen mache ich mir, weil meine Recherche in englischen Foren ergeben hat, dass die 1er, vor allem Diesel, bei höheren Laufleistungen teure Reparaturen mit sich bringen. Sollte ich mir da bei 10.000km im Jahr groß sorgen machen oder eher nicht?

    Für jede Einschätzung bin ich dankbar. Und zu guter Letzt bitte ich euch, nachsichtig zu sein: ich hatte noch nie ein Auto und bin über die Praktikabilität hinaus auch nicht interessiert an Autos.
     
  2. #2 mehrfreudeamfahren, 19.06.2022
    mehrfreudeamfahren

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    Ich finde den Deal fair. Bestimmt würde das Auto aktuell mehr als 5000 Euro wert sein und ihr teilt euch später den Gewinn.

    Dass er sogar bereit ist einen möglichen Verlust zu tragen … finde ich zwar gut, aber im Zuge der Freundschaft würde ich es nicht unbedingt empfehlen. Deine Karre - dein Risiko. Schaut wenigstens, dass ihr kurz über den Worst case redet (Kapitaler Motorschaden, Auto nur noch Schrottwert) und euch auch dort einig seid.
     
  3. #3 myway1980, 19.06.2022
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    es hat schon seinen Grund warum es das Sprichwort gibt :

    ´´Beim Geld hört die Freundschaft auf´´.....

    Ich würd das lassen... , kauf dir als Übergang nen billigen Franzosen , die sind zu hauf am Markt egal ob Diesel oder Benziner und da bekommst für kleines Geld dein Übergangsauto......
     
  4. #4 misteran, 19.06.2022
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    3km Kurzstrecke, ja dann würde ich einen großen Bogen im den Haufen machen.
     
  5. #5 SilberE87, 19.06.2022
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    Der Wagen scheint ja nur selten betriebswarm geworden zu sein, wenn man von der Arbeitsstrecke als Alltagsnutzung ausgeht. Wie steht es da wohl um den DPF (hat das Fahrzeug einen solchen?)? :-k
     
    Igor ua gefällt das.
  6. #6 doesntmatter, 19.06.2022
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    Bei den 3 km stellt sich die Frage, ob die täglich gefahren wurden? (Leute: Es gibt "Füße"!)
    Wenn er den nur gelegentlich (schlechtes Wetter, Einkaufen) für Kurzstrecke genommen hat, und die Laufleistung bei den Autobahnettappen zusammengekommen ist, braucht man sich (regelmäßige Ölwechsel vorausgesetzt) über den Motor keine großen Sorgen zu machen. Habe selbst genau so ein Profil und meinen letzten Wagen bei 220000 verkauft, ohne jemals was am Motor machen zu müssen und ohne dass es irgendwelche Anzeichen für Sorgen gab. Einzig der Auspuff rostet natürlich gern, wenn da immer wieder Kondenswasser drin stehen bleibt. Aber den kann man ja vorher einmal abklopfen und sich überlegen, ob der 1 Jahr/10000 km noch hält.

    Allgemein würde ich mir bei der geplanten Fahrleistung nicht viel Gedanken um den Wagen machen - klar kann bei einem 10 Jahre alten Wagen immer etwas kaputt gehen, aber der geplanter Weiterverkauf bei 160000 km ist noch deutlich vor dem Zeitraum, wo man davon ausgehen sollte, dass was kaputt gehen muss. Die Garantie auf Halbierung des Wertverlustes ist zudem Gold wert beim Blick auf den aktuellen Gebrauchtmarkt. Viel wichtiger als "was hält der Wagen" daher die Frage: Was hält die Freundschaft?
     
  7. Hucks

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    Danke für die vielen Meinungen bisher. Weiß die verschiedenen Perspektiven echt zu schätzen.

    Zu den 3km Arbeitswegen: die sind schon sehr verlässlich 7 Jahre der 9 Jahre Besitzdauer jeden Tag, auch am Wochenende, angefallen. Grob überschlagen, sollten so 15.000km zusammen gekommen sein, der Rest ist Autobahn.

    Bin ein bisschen überrascht, dass das so bedenklich ist. Mag mir das jemand vielleicht nochmal erklären? Hätte gedacht, dass 3km Arbeitsweg besser sind als 7km oder so. So mach dem Motto: Kurzstrecke in der Stadt doof, aber wenigstens auch wirklich kurz.
     
  8. #8 mehrfreudeamfahren, 19.06.2022
    mehrfreudeamfahren

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    Jedes Mal wenn du über eine Brücke fährst macht es davor KlongKlong und danach. Der Grund ist, dass es Fugen gibt, welche die Brücke zum ausdehnen braucht. Körper sind unterschiedlich groß wenn sie warum und kalt sind. Die Brücke ist im Hochsommer länger als im Winter.

    Das gleiche hast du bei einem Motor. Ein Motor muss sich erst ausdehnen bevor er so funktioniert wie er entworfen ist. Das passiert soweit man das liest ab ca 80 grad warmen Zylindern. Auch das Öl ist erst ab rund 80 Grad in einem Zustand bei dem die Schmierung auch unter hohen Anforderungen wie gedacht funktioniert.

    Was ich damit sagen will. Erst wenn ein Motor warm ist, redet man nicht mehr von Kurzstrecke. Dabei kann es egal sein, ob es nun 100m oder 10km sind. Diese Strecken sind vom Verschleiß höher zu Gewichten als, wie wenn ein Motor warm ist - vor allem wenn es richtig knackig kalt ist.

    Zugegeben - Motoren sind darauf ausgelegt viele Kaltstarts ohne Probleme weg zu stecken. Aber nach 10 Jahren kann auch bei wenigen Kilometern was kommen. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber es kann der Motor unangekündigt Hops gehen oder eine andere zig tausend Euro Reparatur fällig werden.
     
  9. #9 doesntmatter, 20.06.2022
    doesntmatter

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    Das der ganze Motor hops geht ist zwar unwahrscheinlich und wird auch nicht durch die Kaltstarts sonderlich verschlimmert, aber ich würde zumindest mal googeln, wann der Turbo bei normalgefahrenen 118d fällig wird. Der ist bei den meisten Motoren das Bauteil, dass als erstes regulär Zicken macht und das je nach Marke und Modell meist irgendwo zwischen 130000 und 250000. Wenn ein 150000er Auto also den Verschleiß von 170000-180000 "typisch" gefahrenen km aufweist, macht das schon einen Unterschied. (Zahlen aus dem Hut gegriffen. 2* 3 km Kurzstrecke am Tag ist definitiv besser als 2* 7 km. Aber möglichersweise sind beide schlimmer, als nach 100 km Autobahn noch mal 50 km entspannt weiter zu cruisen. In der Summer reißt dein Freund natürlich einiges damit wieder raus, dass er scheinbar wenig Mittelstrecke, Landstraßengepolter, ... gefahren ist. Es sei denn natürlich "Autobahn" heißt bei ihm "Hol aus dem Motörchen raus, wofür der 118d nie gedacht war".)
     
  10. Hucks

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    Ging dann doch schneller als ich dachte: Morgen schon hole ich den Wagen ab und freue mich schon sehr.

    Jetzt frage ich mich nur noch wie ich ihn am geschicktesten versichere. Wir haben einen Garagenstellplatz und dort wird er ja auch die meiste Zeit stehen. Lohnt sich da trotzdem eine Teilkasko? Unterschied sind so 300 Euro pro Jahr zur Haftpflicht. Da wir sehr ländlich wohnen sind Wildschäden nicht auszuschließen, allerdings werden wir vor allem Langstrecken fahren und nicht pendeln, und somit sollte das Risiko nicht allzu groß sein. Hat jemand von euch dazu Gedanken?
     
  11. #11 SilberE87, 22.06.2022
    SilberE87

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    Dem Wild ist Deine Versicherung egal und bei Sorgen um 300 Euro im Jahr definitiv das falsche Fahrzeug.
     
  12. Hucks

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    Das heißt deine Devise ist immer das teurere zu kaufen, weil besser, oder verstehe ich das falsch?
     
  13. #13 SilberE87, 22.06.2022
    SilberE87

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    Das habe ich nicht geschrieben. Wenn Du auf dieses Niveau Deiner Frage nun aus bist, dann klinke ich mich hier aus. Pass aber auf, dass nicht ein unerwarteter Reifenwechsel oder defekter Klimakondensator das Budget sprengen.
     
  14. Hucks

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    Magst du mir dann vielleicht erklären wie du es gemeint hast? Ich verstehe nicht ganz, warum ich nicht darüber nachdenken sollte, 300 Euro im Jahr zu sparen. Würdest du dasselbe Argument von Teilkasko auf Vollkasko auch machen? Da sind es ja schließlich auch wieder nur 300 Euro Differenz.
     
  15. #15 doesntmatter, 22.06.2022
    doesntmatter

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    Maximal mögliche Schadenssumme 5000 €, Tendenz abnehmend, 500 € Eigenanteil, 4500 € Extra-Versicherungskosten pro 15 Jahre...
    - Hast du alle 10 Jahre oder häufiger einen Totalschaden, den die Teilkasko tragen würde?
    - Hast du jetzt sowenig Geld auf dem Konto, dass plötzliche Ausgaben über 5000 € dich in die Privatinsolvenz treiben würden?
    - Hast du allgemein ein Problem damit, 5000 € einfach auf dem Konto liegen zu lassen, weil du dich nicht beherrschen kannst?
    - Hast du das dringende Bedürfniss, deiner Versicherung was gutes zu tun?

    Wenn die Antwort auf irgend eine dieser Fragen "Ja" lautet, dann würde ich eine Teilkasko für sinnvoll halten. Allgemein frage ich mich aber, was das für eine Versicherung ist? Meiner ist noch deutlich mehr Wert = die Hintertür finanzieller Totalschaden kommt für die Versicherung deutlich später und ich zahle für meine Vollkasko 290. SF sollte bei Teilkasko doch eigentlich keinen großen Unterschied machen, oder? (Habe eherlich gesagt schon lange keine Preise mehr verglichen.)
     
Thema:

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