für die edv-/lanfreaks, datensicherung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von R5980, 15.09.2009.

  1. R5980

    R5980 1er-Fahrer(in)

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    hallo ich muss hier in der firma die datensicherung aufm kundenserver verbessern und ich muss nun dem cheffchen mal meine idee zeigen:

    hier meine idee: http://donpollo.selfip.com/struktur_datensicherung_nas.pdf

    sein vorschlag: http://donpollo.selfip.com/struktur_datensicherung_ohne_nas.pdf

    variante mit nas: der server (win2003 sbs) sichert die daten auf den nas der dann unabhängig die daten auf eine externe usb hdd kopiert die jeden tag ausgetauscht wird. somit hab ich von jeder sicherung eine kopie auf beide hdds. habe diese variante zuhause, läuft schon seit 2 jahre so und hatte nicht 1 mal irgend ein problem damit.

    variante vom chef ohne nas: jede hdd wird benutzt für eine sicherung, der nachteil ist aber dass ich nur 1 kopie davon habe (ausser die tagessicherung). so viele hdds werden dann auch teuer und werden eigentlich nicht ausgenutzt. ein anderer vorteil ist dass der windows server keine usb-hdds mehr verwalten muss, diese funktion übernimmt der nas und der läuft auf linux-basis.

    (ps: der nas ist eine lan-hdd der über ein webbrowser angesteuert wird, ein teurer storageserver oder tape-laufwerk kommen nicht in frage)


    was meint ihr dazu?
     
  2. AdMan

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  3. #2 rockwilda, 15.09.2009
    rockwilda

    rockwilda 1er-Fan

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    Was für einen Art von Sicherung wollt ihr denn implementieren?
     
  4. Anti

    Anti Gesperrt!

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    Sicherungen auf hdds sind totaler Bullshit !

    Die NAS variante ist sehr edel, ham wir hier auch laufen und vor allem sehr flexibel. Empfehle eine Buffalo TerraStation (für den kleinen Geldbeutel) ;-).

    In Verbindung mit Symantec Backup Recovery 8.5 oder dem 12.5 lassen sich bequem jegliche Art von Servern in laufendem Betrieb sichern.
    Sehr chice Lösung übrigends wenn ihr VMs am laufen habt.
    Das geht auch on the fly und lässt sich auch super easy wieder rücksichern.

    nen fibre storage wäre aber natürlich noch ne nummer besser, aber das willst du ja nicht ^^

    ps.
    ich würd bandsicherung trotzdem noch machen und die bänder ortsgetrennt aufbewahren. sone lan nas lösung ist zusätzlich aber sehr schön. oder wenn du so willst ginge auch ne doppel nas sicherung an zwei versch. orten.

    grüße
     
  5. R5980

    R5980 1er-Fahrer(in)

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    nicht umbedingt... die müssen mobil sein und an zwei verschiedenen orten gelagert werden und da ist ne externe usb-hdd ideal wenns günstig sein muss...

    ich benutze synology zuhause, komme damit gut zurecht und werde so ein nas vermutlich auch für die firma einsetzen da ich gute erfahrungen gemacht hab...
     
  6. Anti

    Anti Gesperrt!

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    Du wolltest unsere Meinung, also nicht beschweren :P
     
  7. R5980

    R5980 1er-Fahrer(in)

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    ich motze ja nicht hehe
     
  8. #7 Catahecassa, 15.09.2009
    Catahecassa

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    Rechtlich musst du wohl eine Archiv-Lösung anbieten, die den gesetzlichen Archivierungsvorschriften (Steuerdaten, e-mails mit geschäftlicher Korrespondenz z.B.) entsprechen & da sind HDD nicht zu empfehlen. i.d.R. recihen da auch 100GB für den SBS, da dieser ja nicht all zu viele Datenmengden verwalten kann.

    Eine professionelle Backupstrategie sollte so aussehen:
    - Täglich mindesten inkrementell, wenn es geringe Datenmengen (unter 1TB) sind auch FULL
    - der Zwischenspeicher kann auf einem externen Server oder NAS erfolgen
    - für Fast-Recovery sind Wechseldatenträger gut, aber i.d.R. nicht immer ausreichend zuverlässig
    - Backup-Devices sollten an einer seperaten Stromversorgung vom Hauptsystem getrennt laufen

    Deine Idee mit den unterschiedlichen Intervallen ist löblich, aber nicht praktikabel umsetzbar, im besonderen bei Exchange- oder SQL-Servern. Ohne einem Recovery-Server macht das keinen Sinn. Single-Server sollten auch mindestens 1x wöchentlich ein Image-Backup haben. Die Fileserver-Struktur kannst du mit robocopy/File Migration Utility replizieren, dann brauchst du diese nur für Archivzwecke sichern.
     
  9. R5980

    R5980 1er-Fahrer(in)

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    also wegen der sicherungssoftware: ich benutze acronis true image server und jeden tag (bzw. nacht) wird ein image vom server gezogen. den server hab ich in dem fall von einer sicherung in 30 min wiederhergestellt.

    professionelle sicherungslösungen (also rechtliche sachen oder halt die hardcore-variante was die mittel anbelangt) können wir im moment nicht anbieten ausser dass die hdds die nicht benutzt werden in einem safe gelagert werden. im moment mir ist einfach wichtig dass die daten bis zu 1 jahr zurück von mehreren speichermedien wiederhergestellt werden können. woher die daten dann kommen (speichermedien) ist mir wurscht :P (ausser die tapes... ich hasse tapes)

    der grund wieso ich diesen thread geöffnet hab ist weil ich wissen wollte ob noch andere die variante mit dem nas benutzen... ich muss ja dem cheffli auch irgendwie sagen dass seine 542353 HDD-variante nicht gerade praktisch ist hehe
     
  10. #9 misteran, 15.09.2009
    misteran

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    Ich kenne eure Struktur jetzt nicht. Aber wenn die Datenmenge mal größer ist, würde ich USB Externe HDD vergessen. Nehmt lieber nen Nas System mit Hardware Raid Controller. Raid5 oder Raid1 bei 2 HDD's.

    Wenn möglich 2 NAS System an 2 verschiedenen Standorten, die sich replizieren. Windows über DFS oder Linux xtreemfs.

    Oder so vorgefertige NAS System von QNAP gibt es ja auch für den Buisness Bereich. Alles aber eine Frage der Kosten.
     
  11. AdMan

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  12. #10 Christoph, 17.09.2009
    Christoph

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    HDD Sicherungen sind quatsch, erst recht über langen Zeitraum.
    Zudem nicht als richtige Sicherung anerkannt, wenn es mal um rechtliches geht (gilt zumindest für den Bereich wo ich mich auskenne und rumtreibe).

    Würde ein Stand-Alone Tape Laufwerk auf SAS Basis nehmen + Symantec Backup Exec, da hat man relativ günstig ne performante, zukunftssichere und zuverlässige Lösung.
     
  13. #11 rockwilda, 17.09.2009
    rockwilda

    rockwilda 1er-Fan

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    Es ist doch sekundär welches Medium benutzt wird. Für eine bestimmte Art von Daten sind sowieso gesetzliche Bestimmungen vorgeschrieben. Meiner Meinung nach ist es viel wichtiger, egal welches Medium man benutzt, mehr Energie in die Überlegungen zur Datenwiederherstellung/Recovery ggf. auch Disaster Recovery zu legen und diese zu trainieren. Dafür muss man Vorgaben und Richtlinien ausarbeiten die auf die Infrastruktur, die Anwendungen und die Geschäftsprozess der Firma ausgelegt sind.

    Wenn du also euer Sicherungs Verfahren verbessern willst, denke ich wird dein Chef mehr davon begeißtert sein wenn du, einen auf eure Firma abgestimmten, Notfallplan ausarbeitest. Die Auswahl des Mediums wird sich dann aus der festgelegten Sicherheitsstrategie ergeben ...
     
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