Finanzierung/Autokredit während der Ausbildung..

Dieses Thema im Forum "Finanzielles & Absicherung" wurde erstellt von DieLer, 03.10.2013.

  1. #1 DieLer, 03.10.2013
    Zuletzt bearbeitet: 03.10.2013
    DieLer

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    ..machbar oder Tagtraum?

    Hallo liebe Leute,
    ich bin neu hier im Forum und habe einige Fragen bzw. Interesse an eurer Meinung zum oben genannten Thema. Bitte nicht abschrecken lassen, sondern erst den Thread durchlesen. :thank_you:
    Wie auch viele andere langsam Heranwachsende habe ich seit meinem frühen Jugendalter den Traum mir IRGENDWANN einen wunderschönen BMW 1er zuzulegen. Dazu zu sagen sei, dass ich dieses irgendwann nicht mehr abwarten kann und ich mich gedanklich mit nichts anderem mehr beschäftige als mit meinem Traumauto. Erstmal zu mir, ich bin 20 Jahre alt und befinde mich seit April in einer Ausbildung mit Übernahmegarantie, insofern ich das Examen bestehe. Aus der Ausbildungs-Probezeit bin ich bereits raus. Momentan fahre ich einen 50PS starken Polo 6N (aktuelle jährliche Fahrleistung 30.000km/viel Autobahn), der mich immer mehr an Menschen fortgeschrittenen Alters mit Gehilfe erinnert. Erfahrung habe ich bereits mit dem 140PS Passat meiner Schwiegereltern, der mir leistungsmäßig schon ganz gut gefällt. Als Wunschauto hat sich der 120d in meinem Kopf festgesetzt, zumal ich weder ihn, noch den etwas kleineren 118d jemals schon mal Probe gefahren bin. 120d, weil ich bisher nur gutes über ihn gelesen habe, er der perfekte Kompromiss zwischen Verbrauch-Leistung sein soll und ich die Befürchtung habe, dass mir ein 116d in 5-6 Jahren, die ich definitiv mit diesem Auto fahren möchte, leistungstechnisch nicht mehr anspricht.

    Mein Profil/Wunschkonfiguration:
    120d, schwarz, ab Bj. '07 (FL), Schaltgetriebe, KM: ~100.000 (+/-15k)
    Lederausstattung, evtl. Xenon, evtl. Sitzheizung
    (Rest an Ausstattung nehme ich gerne mit, empfinde ich aber nicht für notwendig)
    Endbudget: max. 15.000 €
    Ein Schmiedstück wäre dieser Kollege hier:Gebrauchtwagen: BMW, 120, d DPF,5-tr. Xenon, Leder,Sitzhzg, Bluetooth, Diesel,
    ..entspricht zu 100% meinen Wünschen, den würde ich Hand in Hand direkt mitnehmen!

    Ausbildung und Autokredit, das geht wohl nur mit einem Bürgen, logisch! Dessen bin ich mir bewusst.
    Das Finanzielle kurz und schmerzlos:
    mtl. bis zum Ende der Ausbildung 1250 € Netto zur Verfügung, davon 350 € Fixkosten (Miete, Nebenkosten, Handy, Internet, GEZ, Nahverkehrsticket). Seit einem halben Jahr wohne ich in meinem eigenen Apartment, zum leben brauche ich insgesamt circa 300 € mtl. (Einkauf, Klamotten, Ausgehen, anderen Unternehmungen etc.) macht monatliche Lebensunterhaltungskosten von 650 € + 200 € Sprit (welches sich durch Mitfahrgelegenheit zu 50% refinanziert) und 60 € KFZ-Versicherung. Heißt, mir würden monatlich 350 € für eine Finanzierungrate (4-5 Jahre), die Mehrkosten der KFZ-Versicherung, Sprit (eher weniger als 200€ bei gleichbleibender Fahrleistung von 30.000km jährlich), 26 € für die KFZ-Steuer (26x12=312), sowie anfallende Inspektionskosten bleiben. Auf Lager habe ich Kohle für eine 20% Anzahlung (bei 15.000 € Preis), weitere 1000 € Puffer und die 1500 € die ich ca. noch für meinen 6N bekommen werde. Zusätzlich könnte ich die über Mitfahrgelegenheiten wieder eingespielten Spritkosten für Inspektionen, Urlaub, oder Sonstiges sparen (ca.100 € mtl.).
    Dazu sagen muss ich noch, dass mein Schwiegervater gelernter KFZ-Mechaniker ist, eine kleine Garagenwerkstatt hat und ich für Dinge wie Bremsen, Ölwechsel nicht zwingend in eine Werkstatt muss.

    Das war es soweit, ganze Menge Text. Falls ihr noch offene Fragen habt, bitte fragt. Ich bin nicht soweit, dass ich von dieser Unternehmung vollständig überzeugt bin, ich möchte lediglich eure Meinung dazu hören und wissen ob ich völlig geisteskrank bin, oder es in euren Augen finanziell realisierbar wäre. Ich möchte explizit betonen, dass ich kein cooler Sonnenbrille-Arm-aus-Fenster-Raser bin und 177PS eine ganze Menge Holz für so einen jungen Bengel unterm Arsch ist, ich aber sehr defensiv fahre und weder mich noch anderen Menschen gefährden möchte. Gesagt sei auch, dass dieser Traum nicht platzen wird sollte es während der Ausbildung nicht klappen, sondern es irgendwann soweit sein wird....one day..
     
  2. AdMan

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  3. #2 Maulwurfn, 03.10.2013
    Maulwurfn

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    Willkommen hier :winkewinke:

    Man sieht, dass du dir schon sehr viele Gedanken gemacht hast. Weit mehr sogar, als viele, die hier ähnliche Fragen stellen. Insgesamt wirkt dein Text sehr vernünftig.

    Letztlich bist du alt genug und musst selbst entscheiden, was die wichtig ist. Rein objektiv gesehen ist alles ein Verlustgeschäft. Am sinnvollsten wäre daher natürlich, dein bisheriges Auto weiter zu fahren.

    Jetzt hast du natürlich einen Traum. Ich kaufe nichts, was ich nicht bezahlen kann. Finanzierungen kommen daher nicht in die Tüte. Ebenso würde ich niemals für jemanden bürgen. Das ist meine persönliche Meinung, die natürlich nicht allgemeingültig ist und nicht unbedingt das Optimum darstellen muss. ;)

    In jedem Fall solltest du immer genug übrig haben, einen Plan B zu realisieren. Soll heißen: Wenn die Karre (beispielsweise durch einen Unfall) komplett ausfällt, muss du weiter zur Arbeit kommen. Wenn eine unvorhergesehene Anschaffung anfällt (sowohl am Auto selbst als auch außerhalb) musst du damit zurecht kommen. Das sind Dinge, die viele Menschen nicht bedenken, wenn sie von der Hand in den Mund leben. Schon brauchen sie wieder Geld und die Spirale kommt ins Drehen.

    Bedenke auch, dass ein Fahrzeug, welches du mit 100.000 km Laufleistung erwirbst, bei deiner jährlichen Fahrleistung von rund 30.000 km recht schnell älter wird. Hier musst du fest mit der ein oder anderen Instandhaltungsmaßnahme rechnen (Dieselpartikelfilter, Bremsen etc. pp). Auch wenn du jemanden hast, der die das einbaut, musst du zumindest Teile kaufen.

    Schau also bei deinen Bemühungen, dass du immer Reserven hast. Dein gesamtes rechnerisches Monatsbudget ins Auto zu stecken wäre also fatal.

    Du bist natürlich nicht vollkommen geisteskrank. Entscheide nur weise und nimm Tipps von anderen (Familie, Freunde, Forum) an. Entscheide nicht nur emotional, entscheide sinnvoll!
     
  4. #3 schluerfi1978, 05.10.2013
    schluerfi1978

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    Hallo DieLer,
    Ich schließe mich prinzipiell erst mal Maulwurfns Ausführungen ein. Mir fällt auf, dass in deiner Kostenrechnung gar keine Versicherung drin ist, außer Kfz. Hast Du keine Privathaftpflicht, Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Hausratversicherung? Wenn nein, solltest Du Dir mal noch Gedanken machen, ob du nicht dein Budget fürs Auto vielleicht doch lieber zugunsten dieser doch recht wichtigen Punkte etwas weiter absenkst.
     
  5. #4 Bundesfowi, 05.10.2013
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    Oder etwa doch nicht?:wink:
     
  6. #5 misteran, 05.10.2013
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    Problem sind halt die Folgekosten, die bei einem so altem Fahrzeug auftreten könnten. Wenn du da kein großes Polster hast, kann es schnell eng werden.

    Versicherung mal ausgerechnet für den Wagen? Ich denke unter 100 Euro im Monat geht da nichts. Außer du machst nur Haftpflicht.
    Ich würde da eher zu Vollkasko empfehlen und TK ohne SB, bei der Fahrleistung sind 1-2 Scheibentauschs im Jahr vorprogrammiert.

    Zum Thema Leistung, ich hatte auch mit 20 einen 120d. An die Leistung gewöhnt man sich viel zu schnell. Nach 3 Wochen willst du mehr haben und dann noch mehr und so weiter. Ein Teufelskreis.
     
  7. flix14

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    Du hast das schon ziemlich genau durchgerechnet aber ich würde es trotzdem nicht machen.. wie schon meine Vorredner meinten kommen auch noch die nicht kalkulierbaren Dinge wie Unfall, Wartungskosten etc. hinzu.. Zudem ist die VK-Versicherung die du meiner Meinung nach einfach brauchst leider schweine teuer... ich würde es nicht machen aber letztendlich musst du selbst wissen was du für richtig hälst!
     
  8. DieLer

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    Vielen Dank schon mal für eure Antworten! Sehr nett, dass ihr mich nicht aufgefressen habt, das hatte ich nämlich befürchtet. :mrgreen:

    Zu euren Fragen die ihr gestellt habt:

    @Maulwurfn, Plan B habe ich, zumindest das Nahverkehrsticket, mit dem ich bei Autoausfall weiterhin mobil bin. Wobei glaub ich die Wahrscheinlichkeit, dass mein 97er Polo abschmiert größer ist.

    @schluerfi1978, eine Privathaftpflicht habe ich, den Rest nicht soweit ich weiß. Ist sicher ein Punkt über den man diskutieren kann, ich halte zu viele Versicherungen für unnötig, wurde mir noch nie ans Herz gelegt eine abzuschließen. Wenn es dir eine gewissen Sicherheit gibt, ist das okay und akzeptiere ich. :nod:

    @misteran, sind BJ '07-10 schon so alte Autos? Shit, und ich dachte ich wäre mit meinem 16 Jahre alten Polo in einem gestandenen Alter. :mrgreen: Versicherung würde ich logisch nur VK abschließen! Was anderes kommt bei einem 15k € Wagen nicht infrage. Und du hast ebenfalls Recht, dass unter 100€ mtl. nicht viel gehen wird.


    Wenn ich jetzt mal eine allgemeine Frage stellen darf:

    wie hoch sind denn eure Wartungskosten jährlich? Gibt es vielleicht einen Thread dazu im Forum?

    Was mich noch interessiert ist, ab welchem Einkommen, bzw. ab welchem Betrag, den ihr monatlich zur Verfügung habt, ihr eine monatliche 200€ Finanzierung eingehen würde. Sprich, wie viel fehlt mir noch, dass ich halbwegs auf einer sicheren Seite wäre? Klar muss das jeder für sich entscheiden, möchte einfach nur eure Meinung hören. Desweiteren würde ich gerne wissen, wie ihr "sicheres Polster für Zwischenfälle" definiert. 2,3,10000?


    Danke und beste Grüße! :winkewinke:
     
  9. flix14

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    Am besten mal die Suchfunktion bemühen wegen den Wartungskosten.. da gibts viele hilfreiche Threads!
     
  10. #9 holger2811, 07.10.2013
    Zuletzt bearbeitet: 07.10.2013
    holger2811

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    also ich persönlich würde eher empfehlen einen schlechter ausgestatteten und schlechter motorisierten F20, neu, aber Lagerfahrzeug für 2-3 Jahre im Leasing empfehlen.

    Da bekommst du für ca. 2000€ Leasingsonderzahlung und ca. 250€/Monat einiges und es gibt glaub auch im Moment ein V-Leasing-Agebot, sprich die Versicherung kostet, egal welches Alter und welche Schadenfreiheitsklasse nur 30€.

    Dann hast du erst mal 2 Jahre Garantie und kannst nicht beim Gebrauchtwagen auf die Schnauze fallen. Klar, du hast weniger Auto fürs Geld aber die Ausgaben sind planbarer.

    Lasse dich dazu am besten mal vom Händler beraten aber nicht zuviel am vorkonfiguriertem Auto rumkonfigurieren, sonst bist du schnell bei 400€ ;)

    Klar, du hast recht viele Kilometer ( 30000, wirklich ernsthaft ? ich fahre schon recht viel und komme auf 15000-20000 ) aber lass es dir mal vorrechnen. In 3 Jahren kannst du dann immernoch ein Auto kaufen.

    edit: solche Lockangebote meine ich: http://www.langer.de/net/index.php?option=com_content&task=view&id=34770&Itemid=218 , ok, die KM müßtest du mal berechnen lassen, aber eher niedriger ansetzen, nachzahlen ist problemloser wir eine Rückerstattung
     
  11. DieLer

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    Okay, für mich kam Leasing nie infrage, aber ich werde mich mal damit befassen, danke!

    Momentan fahre ich wirklich so viel, da ich 1 mal im Monat in die Heimat (hin+zurück 1000km) fahre und auch gerne mal mit dem Auto Großstädte (Hamburg, Frankfurt) besuche. Dieses Jahr war in meinem Polo in Italien, da kommt schon einiges zusammen. Letztendlich sind es 20000-30000 jährlich.
     
  12. flix14

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    Leasen würde ich auf keinen Fall machen.. egal wie gut das Angebot ist, du finanzierst nur den Wertverlust des Autos..
     
  13. #12 oVerboost, 07.10.2013
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    Ist doch nicht viel. 15tkm p.a. sind absoluter Durchschnitt!
     
  14. #13 holger2811, 07.10.2013
    Zuletzt bearbeitet: 07.10.2013
    holger2811

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    das ist doch genau der Vorteil, du fährst das Teil und zahlst nur das was du brauchst. Und man kann sein Kapital für etwas sinnvolleres einsetzen.

    Egal ob jetzt Schlussratenfinanzierung als Ersatz für Restwertleasing ( hier sollte man allerdings wissen was man macht, muß Pokern und darf nicht sauer sein wenn man sich verpokert hat und bei der Inzahlungnahme drauf legt... Wenn man Glück hat ist es günstiger als Leasing, wenn nicht muß man es wegstecken ;) Also hier nicht empfehlenswert ) oder richtiges Leasing, der Vorteil ist dass man sein Bargeld behält. Wenn man etwas wertstabiles wie eine Immobilie findet oder irgendwann DIE Geschäftsidee hat ist man froh wenn die "Kriegskasse" ein wenig Guthaben aufweist und nicht in einem monatlich ordentlich Geld vernichteten Spielzeug steckt :lol:

    ok, hast recht, allerdings für Privat eigentlich schon. Klar, wenn ich nicht nur Privatfahrten zähle kommt noch mehr zusammen. Bin ja nicht selbstständig und mein Auto ist Privat.

    Eine gute Taktik wäre aber auch für weite, aber zeitlich kurze Fahrten schnell nen Leihwagen zu nehmen ;) Spart Kilometer ;)
     
  15. AdMan

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  16. #14 KingCody, 07.10.2013
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    Also für eine Ausbildung 1250 EUR netto zu bekommen ist ja schon ne gute Basis.

    Wie alle anderen schon gesagt haben, würde ich das noch einmal gut durchdenken. Aus eigener Erfahrung kenne ich, dass man gerne rechnet, doch meistens kommt es anders als man denkt. Da sind verschiedene Kosten, die du monatlich gar nicht auf der Uhr hattest und dann plötzlich anfallen.

    Daher würde ich auch eher vorschlagen das Geld, dass du für die Finanzierung nehmen wollen würdest lieber noch bis zum Ende deiner Ausbildung zu sparen und dann mit einem guten Bündel Kapital noch einmal auf Autosuche zu gehen. Kommt etwas Unvorhergesehene, dann haste zumindest ein nettes Polster auf der Seite. Finanziert / Geleast ist doch mal schnell, doch wenn man 8.000 EUR erstmal aus der eigenen Tasche hinlegen muss (für die man lange gespart hat), überlegt man sich doch noch einmal, ob man das neue Auto wirklich braucht ;-) Wenn dann zu dem Schluss kommst, dass du's wirklich brauchst hättest in meinen Augen alles richtig gemacht.

    Und wie einer meiner Vorredner schon sagte, kümmere dich lieber um Berufsunfähigkeit oder Rentenvorsorge, da in deinem Alter die Beiträge am Anfang noch verhältnismäßig niedrig sind. Je früher man anfängt, desto günstiger die monatlichen Beiträge für solche Versicherungen.

    Am Ende musst du natürlich selbst entscheiden. Zu den Wartungskosten kann man sicherlich sagen, dass ein Öl-/Filter- und Bremsflüssigkeitswechsel bei BMW mal schnell 300-400 EUR kosten kann. In der Größenordnung rangieren auch Bremsen pro Achse und der Partikelfilter kostet schnell mal weit über 1000 EUR, wenn der getauscht werden muss (und das muss er bei ca. 180tkm - 200tkm). Ein Satz Reifen kostet auch schnell 300-400 EUR. Es ist also generell nicht günstig BMW zu fahren, daher solltest du monatlich einen Betrag nur für solche Dinge zurücklegen.

    Grüße
     
  17. DieLer

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    Schön, dass ihr doch an die Vernunft appelliert. Ich habe dieses Ziel wie gesagt schon seit Jahren vor Augen, nur aufgrund diverser Jugendträume (Laptop, iPhone, erstes Auto, Führerschein, Urlaub) nie die Möglichkeit gehabt vernünftig Geld zu sparen. Deshalb verfalle ich ab und an mal in den Übermut. Ich bin wahrlich kein Typ der unüberlegte Sachen macht und hab mich finanziell noch nie verzockt. Btw, hab mich zu anfallenden Kosten natürlich auch schon informiert und weiß auch, dass man das Motoröl lieber selber besorgt. :mrgreen: Wie gesagt, solche kleine Sachen (Öl, Bremsflüssigkeit, Bremsen pp.) kann mein Schwiegervater machen. Richtig in die Werkstatt müsst ich wohl nur bei größeren Sachen (DPF, Turbo usw.) und für die Inspektion, zumal man ja überlegen muss bis zu welchem Tachostand die Scheckheftpflege sinnvoll ist. Eine normale Inspektion könnt mein Schwiegervater nämlich auch durchführen.

    Werde wohl genau das machen was du mir ans Herz legst. Ich habe jetzt ein Tagesgeldkonto angelegt und spare monatlich 200€. Mal sehen wie viel ich zusätzlich in den nächsten 1-2 Jahren zur Seite legen kann und dann mal schauen ob sich was realisieren lässt. Mein Alptraum ist ja ein Turboschaden nach einem Jahr. :mrgreen:
     
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