[F20] F20 118i 136PS - Spritverbrauch reale Welt?

Diskutiere F20 118i 136PS - Spritverbrauch reale Welt? im BMW 114i / 116i / 118i / 120i Forum im Bereich Informationen zum 1er und 2er F-Modell ab 2011; die frage ist, will der Hersteller "Haltbarkeit" ?? für den Hersteller ist die Haltbarkeit eines Autos auf 10 Jahre gesetzt. die wollen...

  1. Havok

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    die frage ist, will der Hersteller "Haltbarkeit" ?? für den Hersteller ist die Haltbarkeit eines Autos auf 10 Jahre gesetzt. die wollen schließlich oft verkaufen.
    im Zuge des VW Abgasskandals kam von deren Anwalt um die Entschädigung klein zu halten , dass Fahrzeuge über 200tkm außerhalb der Erwartungen des Herstellers liegen.

    zurück zum Thema, die Kunst für den Hersteller ist nicht lange hält, sondern große gewinne, das heißt so viel wie nötig so wenig wie möglich an Geld rein zu stecken um die zeit zu überbrücken.

    Beispiel mal am Thema Öl, es werden "hc Synthese öle" teuer verkauft vom hersteller, aber in der Realität billiger sind ( im vgl zu vollsynthetischen) als Erstfüllungen.
    Da wird pro Fahrzeug im Gegensatz zum vollsynthetischen Ölen eine menge eingespart. der kunde "muss nicht mehr wie früher alle 15.000tkm sondern alle 30.000 was erstmals super schlecht ist für den Motor. aber das öl kostet im Gegensatz dann 2,5 fache. also bekommen sie ihr Geld mit weniger arbeit genauso +/- , aber das Auto hat eben weniger.

    die Autoindustrie ist ein hartes Business und da geht es schon lange nicht mehr drum " haltbare Produkte" zu liefern, sondern wirklich rein auf Gewinnmaximierung. und Haltbarkeit und Gewinnmaximierung passt nicht. da bekannt ist das "alte" Autos keine Vertragswerkstatt von innen sehen und Ersatzteile vom aftermarkt besorgt werden ist mit "haltbaren" Autos kein Geld verdient @mehrfreudeamfahren
     
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  2. #22 mehrfreudeamfahren, 27.08.2020
    mehrfreudeamfahren

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    Das Thema kann man in dem Thread so einfach nicht umreissen. Da ist auch der Punkt der rechtlichen Rahmenbedingungen, wie Umweltstandards, die scheinbar mit langer Haltbarkeit oder Effizienz vereinbar sind.

    Wenn ich sehe was die da alles für Zeug im Motor drin haben und trotzdem Millionen von Besitzern wie fast Problemlos ihre ersten 10 Jahre oder 200TKM unter allen Bedingungen abspulen, finde ich die Haltbarkeit nicht grundsätzlich schlecht. Wichtig ist nur, dass man die bekannten Verschleißteile (dazu gehört für mich nunmal auch das AGR) leicht wartbar sind. Natürlich ist jedes Unternehmen wirtschaftlich orientiert und setzt gewisse "optimierungen" ein. Manchmal optimiert man zu viel und das geht nach hinten los, geschenkt wenn sich der Hersteller die ersten 3-5 Jahre kulant zeigt. Man hat aber auch einen Ruf zu verlieren. Der ist im Zweifelsfall teurer als alles andere und ist den Herstellern auch bekannt.
     
  3. #23 doesntmatter, 28.08.2020
    doesntmatter

    doesntmatter 1er-Fahrer(in)

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    Auf alle Fälle hängt die Haltbarkeit nicht mit der Zahl der Zylinder zusammen, wie 99% aller Einzylinder oberhalb von 1 l beweisen. :-) Prinzipiell sind weniger Zylinder für die Haltbarkeit sogar ein Vorteil, wenn sonst alle Eigenschaften gleich sind und die wichtigste davon wäre: Leistungsdichte. Also PS pro Liter. Zwar kann man auch einen 2-Liter-600-PS-Motor so bauen, dass er 300000 km hält, aber der kleine Block mit den extra dicken Wänden, Dichtungen und Lagern wird kaum noch einen Gewichtsvorteil gegenüber einem größeren, gleich starken Motor bringen. Und ein Turbo, der so viel Druck aufbaut und trotzdem lange hält, hat soviel Masse, dass man den Wunsch nach Vollgas drei Tage vorher postalisch ankündigungen muss. Im Prinzip läuft die Verdichtung und Expansion da zur Hälfte in einer Gasturbine mit allen typischen Nachteilen. Mit weiteren 1100 PS aus Elektromotoren kann man sich das erlauben, aber den Teil der Gleichung habe ich beim 118i Dreizylinder noch nicht entdeckt. Und das gilt in noch größerem Maße für fast alle anderen Dreizylinder am Markt. Nicht dieses Konzept ist das Problem, sondern dass vielerorts 2 l Vierer gegen 1 l Dreier getauscht wurden. Man hätte auch 1 l Sechser nehmen können, würde sich genauso schlecht fahren, aber jetzt hat halt das Konzept "Dreizylinder" den schlechten Ruf abbekommmen. Hätte der 118i dagegen einen Turbo weniger und einen halben Liter mehr Volumen pro Pott...
     
  4. #24 OGOL_2016, 30.08.2020
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    :eusa_doh: Dann wäre es ein Sauger - der 118i hat nur einen Turbolader. :wink:
     
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  5. #25 doesntmatter, 20.09.2020
    doesntmatter

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    Eben. Und der eine ist einer zuviel ;)
    Hubraum ist bekanntermaßen nicht zu ersetzen und alle Dreizylinder am Markt sind mehr oder minder klein. Das ist ihr Problem, nicht der Mangel an Zylindern. Hätte der 118i 3 l Hubraum, um 136 PS zu erzeugen (2,6 sollten auch reichen), würde er sich einigermaßen spritzig anfühlen. Aber aus 1,5 l oder gar aus 1 l wie bei vielen anderen aktuellen Motörchen dieser Klasse erhält man soviel Leistung nur mit deutlicher Aufladung und da hat man dann entweder einen effizient abgestimmten Turbo, der nur langsam auf Leistungsänderungen reagiert, oder aber man macht ständig (zu viel) Druck, um auf Gasanforderungen vorbereitet zu sein, und der Verbrauch geht durch die Decke. Es gibt ein paar aufwendige Tricks, um Problem ohne all zu faulen Kompromiss zu verkleinern (leider nicht im 118i), aber wirklich spritzig, kräftig und sparsam ist ein kleiner Motor nie - vollkommen egal, wie viele Zylinder der hat. Ein 3 l Dreizylinder würde zwar mehr virbrieren als ein 3 l Sechszylinder und hätte natürlich auch nicht den Klang, aber er wrüde fahren. Umgekehrt stünde ein 1,5 l Sechszylinder vor dem gleichen "Laufen = Saufen"-Dilemma wie der B38.
    (Mir persönlich wäre ja schon der niedrig aufgeladene B48 aus dem neuen 318i als Alternative willkommen.)
     
  6. #26 OGOL_2016, 22.09.2020
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    Wenn dir der B38 zu lahm ist, warum fährst du ihn dann?
    Für den Alltag ist der B38 völlig ausreichen und lässt sich durchaus sparsam bewegen,
    um die 5l beim cruisen über Land, über 9l auf der BAB sind möglich.
    Der Jahresdurchschnitt bei mir: ~ 7,3l / 100km (25.000Km - Stadt, Land, AB je 1/3).
    Wer es eilig hat sollte entweder zu einer größeren Motorisierung greifen oder den Expresszuschlag akzeptieren.
    Kraft kommt halt von Kraftstoff . . . :wink:
    Das Verhältnis von Fahrzeuggewicht zu Motorleistung spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle,
    gut 1.500Kg (nach geeichter Waage, nicht Fahrzeugschein) wollen bewegt werden.

    Per se den Dreizylinder schlecht reden zu wollen zeugt nicht von viel Erfahrung. :weisheit:
     
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  7. #27 doesntmatter, 23.09.2020
    doesntmatter

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    Huh? Eigentlich versuche ich das Konzept "3 Zylinder" vergleichsweise gut zu reden, nur mit Turbos im allgemeinen und der Umsetzung im F2X im speziellen werde ich nicht so richtig warm. Die sind mir nicht zu lahm, ich bin vorher 100 PS in einem Passat gefahren, sondern zu reaktionsträge. Das wäre auch mit einem B48 oder B58 nicht besser (naja - der 140i würde halt schon während der Druckaufbau-Sekunde mehr als genug Dampf für mich bieten), nur teurer respektive für mich unbezahlbar und die mir wichtige Effizienz ist bei den größeren, noch stärker aufgeladenen Modelle laut Spritmonitor auch schlechter. Die Auswege aus diesem Dilemma sind reaktionsschnellere Turbos (VTG, leichter oder/und mehrere) oder, besser aber und ein weniger von hohen Ladedrücken abhängiger Motor. Beim neuen 318i ist BMW laut Datenblatt letzteren Schritt gegangen und laut Berichten vom F40er A38 hat man allgemein den neuen Motorausführungen auch Optimierungen gemäß ersterem Ansatz spendiert. Verglichen mit VWs gleich großem, aber spritzigeren UND zugleich sparsameren EA211evo lag da auch reichlich Potential brach. (Getestet sowohl für Golf VII 1,4 l 125 PS ohne OPV vs. F20 1,5 l 136 PS ohne OPV als auch für Octavia III 1,5 l 150 PS OPV gegen F21 1,5 l 136 PS OPV). Aber leider baut einem niemand einen VW-Motor in einen F21 (oder zumindest nicht zu vertretbaren Preisen und mit Zulassung :)), ebensowenig wie einen neue B48 (mit dito) und was ich mir eigentlich wünschen würde, nämlich einen auf Sparsamkeit getrimmten Sauger in dieser Leistungsklasse, gibt es gar nicht.
    (Technisch wäre er kein Problem. Madzda holt beim 3 120 PS aus vier 0,5 l Zylindern mit besseren Verbrauchswerten als beim 1er. Das gleiche Konzept in einem B58-Block mit sechs halben Maß, auf noch mageren Betrieb getrimmt, sollte 160 PS bei sehr guter Effizienz, aber ohne Turbo-Lag ermöglichen. Dafür hätte ich auch ein paar Riesen mehr auf den Tisch gelegt, gerne auch mit nur 140 PS bei geringerer Drehzahl und entsprechend günstigerer Fertigung.)

    Ein geringeres Gewicht wäre unabhängig davon sehr wünschenswert, 1,5 Tonnen sind für ein Auto dieser Größe mindestens 20% zuviel. Tatsächlich war der Golf selbst als Blue Motion mit extra langem Getriebe noch dynamischer als der 1er, weil er (auf dem Papier) einfach 200 kg weniger auf den Rippen hat, obwohl er größer ist, mehr angeblich schweres Glas und einen Vierzylinder mit sich herumschleppt. Leider haben BMW, VW und Daimler durchgesetzt, dass die Herstellung schwerer Autos in der EU mit einem weniger strengen Verbrauchslimit belohnt wird und deswegen gibt scheint sich niemand mehr um Leichtbau zu bemühen :-(
     
  8. #28 spitzel, 23.09.2020
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