[E87] Erster eigener Radwechsel

Diskutiere Erster eigener Radwechsel im Reifen & Felgen am 1er BMW Forum im Bereich Allgemeines zu den 1er BMW Modellen; Hallo liebe BMW-Gemeinde, ich glaube mit diesem Thema werde ich für regen Austausch und vor allem ein recht unterschiedliches Meinungsbild...

  1. GreyTo

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    Hallo liebe BMW-Gemeinde,

    ich glaube mit diesem Thema werde ich für regen Austausch und vor allem ein recht unterschiedliches Meinungsbild sorgen. Mir ist bewusst, dass es dazu im Netz schon so einiges gibt, allerdings hätte ich für meinen Fall gerne Meinungen wie ich nun vorgehen soll.
    Wagen: BWM 123d (e87), Bj. 06/11, 140.000 Km

    Gestern habe ich mich endlich mal selbst an den Reifenwechsel begeben, um die Fahrerei, das Einladen der Räder etc. zu vermeiden. Gewechselt wurde übrigens von Winter- auf Sommerreifen(m261 Felge und ja ich weiß, ich bin relativ spät dran :D) Ich wollte und möchte das nun immer selbst tun. Entsprechendes Werkzeug habe ich natürlich besorgt: Rangierwagenheber, anständiges Radkreuz (bin kein Fan davon die Radschrauben mit einem Schlagschrauber abzukloppen und dann auch wieder reinzujagen), Drehmomentschlüssel, Radnabenschleifer.

    Es ging damit los erst einmal die Radschrauben im herabgelassenen Zustand mit der Hand zu lösen und was soll ich sagen, die waren verdammt fest. Allerdings gelang es mir auch ohne Verlängerung, jedoch mit viel Kraftaufwand, diese zu lösen - meist konnte ich diese beim ersten Lösen nur ein Stück bewegen und dann knarzte es fürchterlich, anschließend war wieder etwas Kraft nötig und dann gingen sie problemlos ab. Vom Aussehen her waren die Dinger aber eine Katastrophe. Ich habe das wie gesagt immer bei BMW machen lassen und dort wurde stets eine Kupferpaste auf die Nabe und ich meine auch auf die Felgenaufnahme der Bremse geschmiert. Auf jeden Fall sahen die Dinger fast alle so aus: klick klick

    Das sind übrigens keine original BMW Winteralus und auch keine BMW-Radschrauben.
    Naja, irgendwann waren alle Schrauben raus und das Rad konnte ab. Da ich diese Kupferpaste nicht nehmen möchte (da scheiden sich ja die Geister, aber als Laie kann man da finde ich zu viel falsch machen), habe ich dann erst mal die Radnaben mit dem entsprechendem Schleifer ordentlich gesäubert - bis das Zeug runter war, dauerte es auch seine Zeit. Als nächstes dann den Sommerreifen montiert, also: Reifen drauf und mit dem Fuß fixiert, Sicherungsschraube reingedreht und dann die anderen Radschrauben (ich habe immer alles über kreuz festgeschraubt). Danach mit dem Radkreuz schon mal "handfest" angezogen und den Wagen wieder abgelassen, um dann ggf. mit den Radkreuz noch mal handfest anzuziehen. So ging ich bei allen Reifen vor und nun hieß es noch mit dem Drehmomentschlüssel nachzuziehen und genau hier habe ich jetzt aus mangelnder Erfahrung und Unwissenheit einen Fehler gemacht.
    Drehmomentschlüssel auf 120nm eingestellt und gesichert. Dann wieder über kreuz alle Radschrauben abgearbeitet, dabei ging ich wie folgt vor: Schlüssel angesetzt und aus der Bewegung heraus so lange gedreht bis es klackte, dann allerdings noch mal "gezogen" bis es quasi bei jeder Bewegung nur noch klackte und man nicht mehr weiterdrehen konnte. Nach diesem Verfahren also alle Räder abgearbeitet und weil ich gerne alles doppelt und dreifach sichere habe ich noch einen Durchgang gemacht. Immer war es so: Angesetzt und mittlerweile direkt auf einen festen Widerstand getroffen, ergo ließ sich die Schraube nicht mehr bewegen aber man konnte immer gegen dieses Klacken drücken (weiß nicht wie ich das anders ausdrücken soll, im Prinzip so nach dem Motto: Klick, klick, klick. Okay die Schraube hat ihre 120nm erreicht und so komme ich nicht weiter, also "alles gut").
    Im Anschluss habe ich den Wagen noch aus der Garage gerollt, um diese zu reinigen und bin dann wieder reingefahren - Fahrtweg: max. 20m

    Tja, leider machte ich dann noch mal so einen Durchgang mit dem Drehmomentschlüssel, um mir wirklich ganz sicher zu sein, dass die wirklich ihre 120nm bekommen haben. Ich hatte halt den Gedankengang lieber einmal mehr zu prüfen, damit die nicht zu lose sind und ich dachte, dass man die mit dem Drehmomentschlüssel ja nicht überdrehen kann, weil man ja auf 120nm einstellt. Hintergrund war zudem der, dass bei BMW auch so vorgegangen wurde und ich mich daran orientiert habe. Einer der Werkstattmeister hat das beim Nachziehen auch immer so gemacht, sprich: Angesetzt und dann war meist direkt dieses klick, klick, klick zu hören und dann zur nächsten Schraube. So ging er das ganze auch 2x durch, also jeden Reifen 2x mit dieser Vorgehensweise überprüft.

    Ein wenig später am Tage kam mir das dann doch irgendwie alles verdächtig vor, also habe ich recherchiert und scheiße, das war auf jeden Fall falsch. Dann wieder schnell in die Garage und jede Radschraube einzeln raus und zumindest einer Sichtprüfung unterzogen. Dabei ist zu erwähnen, dass die Schrauben auf jeden Fall auch nur schwer mit dem Radkreuz zu lösen waren, aber mit viel Kraft ging es auch wieder ohne Verlängerung - interessanterweise gingen die Schrauben auf der rechten Seite schwerer ab, als auf der linken. Verglichen wurde jede Schraube jeweils mit den vier alten Radschrauben, welche durch die Radschraubensicherung ersetzt wurden. Es gab Unterschiede in der Länge, allerdings ist das wohl Fertigungstoleranz und wie ich auch gelesen habe bedarf es schon wirklich so einiges an Kraft, um eine Längung hervorzurufen, welche optisch zu sehen ist. Ich habe also jede Schraube rausgedreht und überprüft und dann wieder handfest reingeschraubt und am Ende alle, dieses Mal hoffentlich richtig, mit dem Drehmomentschlüssel angezogen. Das hieß also den Schlüssel mit 120nm angesetzt und aus der Bewegung heraus gedreht bis es einmal, max. zweimal klick machte und dann aufgehört.
    Noch eine Info: Ein wenig eingefettet waren die Schrauben vom letzten Mal meine ich auch noch, zumindest im ersten Drittel, daher wurde das Anzugmoment ja wohl auch verfälscht. Bei dem Fett scheiden sich ja auch die Geister und ich bin mir nun nicht sicher, ob ich die Radschrauben und die Gewindegänge versuchen soll zu reinigen. Hier mal noch Fotos von einer Radschraube und einem Gewindegang: klick


    Mittlerweile versuche ich mich nicht mehr ganz so verrückt zu machen, da vor allem die Schrauben einiges aushalten sollten und die Alus diesem hohen Zug ja nicht so lange ausgesetzt waren und ich nur ein paar Meter gefahren bin.

    Dennoch würde ich gerne eure Meinung dazu wissen. Ich fahre mit dem Wagen öfter Vmax (ca. 240), daher hätte ich diesbezüglich gerne ein etwas ruhigeres Gewissen, zumal ich dahingehend generell auch keine Gefahr für andere darstellen möchte. Wobei in dem Fall auch schon niedrigere Geschwindigkeiten gefährlich sein können.

    Folgende Fragen habe ich nun noch:
    • "Lohnt" es sich noch mal alle Schrauben abzunehmen und jeweils die Aufnahme der Alufelge zu checken?
      • Könnte man da überhaupt was sehen oder sind solche Beschädigungen so klein, dass die eh nicht mit bloßen Auge oder Lupe zu erkennen sind? (Haarrisse)
    • Komplett neue Schrauben holen?
    • Die Schrauben der Winterreifen gingen ja wirklich sehr schwer ab und da frage ich mich nun, ob die bei BMW auch immer viel zu fest angezogen worden sind oder ob das der langen Nutzungsdauer und der Nutzung bei warmen Temperaturen geschuldet war.
      • BMW wechselte die immer mit dem Schlagschrauber (Stufe: keine Ahnung), dann aufm Boden mit Drehmoment nachgezogen und nach 100km das oben beschriebene Prozedere, also noch mal 2x mit Drehmoment ums ganze Auto gegangen.
      • Hat BMW demnach meine Felgen auch immer viel zu feste angezogen?
    • Kann man mit "menschlicher" Kraft die Schrauben überhaupt so feste drehen, dass da Beschädigungen auftreten?
      • Auch heute befestigen viele die Schrauben sicher nur mit dem Radkreuz und dann getreu dem Motto: "So fest wie ich kann". Dementsprechend müsste es ja bestimmt sehr viele Unfälle geben, bei denen sich während der Fahrt die Alus verabschiedet haben.
      • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Felgenhersteller usw. so eine Fehlbefestigung seitens der Werkstätten und Privatanwender nicht mit einkalkulieren.
    • Die Radschrauben und Gewindegänge vom Fett befreien?
    • Mache ich mich da zu sehr verrückt? :D


    Verzeiht mir bitte diesen langen Text, aber das Thema liegt mir dann doch in der Seele und ich hoffe, dass es nicht zu schwierig ist den Text zu lesen und zu verstehen was ich ausdrücken möchte. Ich für meinen Teil habe daraus auf jeden Fall gelernt und werde in Zukunft die Dinge am Wagen nicht so machen, nur weil es die Werkstätten auch so tun. Zumindest werde ich vorher recherchieren, ob man das wirklich so macht wie in der Werkstatt.

    Vielen Dank für eure Zeit und bei Fragen könnt ihr euch natürlich melden!
     
  2. #2 CeterumCenseo, 10.06.2021 um 09:55 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 10.06.2021 um 10:01 Uhr
    CeterumCenseo

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    Du machst dir zu viele Gedanken!

    Anziehen mit Drehmomentschlüssel immer aus der Bewegung heraus! Das war's, alles fertig und gut! Da direkt nochmal mit dem gleichen Drehmoment drüber gehen bringt nix (da Haftreibung/Losbrechmoment größer als Gleitreibung), den Vorgang kann man beliebig oft wiederholen ohne etwas zu erreichen.

    Die Gewinde reinigen/entfernen kannst Du Dir sparen. Minimal Fett ist kein Problem, ganz im Gegenteil, weil damit Korrosion und erhöhten Reibwerten in der Verschraubung entgegen gewirkt wird.

    Wichtig ist, nach ca. 50 km nochmal nachzuprüfen, ob sich keine Schrauben gelockert haben.

    Schlagschrauber kannst Du selbstverständlich nutzen, insbesondere zum Lösen der Schrauben. Anziehen geht natürlich auch, darf man nur nicht festballern.
     
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  3. GreyTo

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    Danke für die Antwort, dann bin ich ja beruhigt! Ich hätte mir das ehrlich gesagt auch nicht richtig vorstellen können, dass das von den Schrauben und den Gewindegängen ab muss. Auf den Fotos erkennt man gut, dass das sowieso auch schon sehr "fest" und vor allem nicht übermäßig vorhanden ist, daher habe ich das ja auch drangelassen. Dies allerdings noch einmal bestätigt zu wissen, wirkt beruhigend :D
     
  4. Sixpack66

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    Die Drehmomentvorgaben beziehen sich bewusst auf Schrauben "Sauber-Trocken-fettfrei".
    Jegliche Art und Menge von "Fett-Öl-Bohnerwachs" ist unnötig und verfälscht durch geringere Reibwerte und führt u.U. zu einer unerwünschten Längung.
     
  5. CeterumCenseo

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    Das ist korrekt, nur hat man die Bedingungen leider nur bei der Erstmontage im Werk oder wenn man beim Radwechsel Naben und Radschrauben jedesmal erneuert. :wink:

    Ich weiß, ist ne Fragestellung wie "auf welche Achse sollen die besseren Reifen?". Allerdings stützt such meine Aussage auf ein Gutachten des Maschbau Instituts einer TU, das wir mal wegen sich lösender Räder bei Nutzfahrzeugen in Auftrag gegeben haben.
     
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  6. GreyTo

    GreyTo 1er-Interessent(in)

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    Puh, zu dem Thema gibt es wirklich sehr verschiedene Meinungen. Festhalten kann man, so denke ich, dass bei der Nutzung von Fett das Anzugmoment verfälscht wird, soweit so klar. In meinem Fall weiß ich jetzt echt nicht wie ich da vorgehen soll. Leute vom Fach, welche schon seit Jahrzehnten an Autos schrauben und in diesem Berufsfeld tätig sind sagen, dass ich das so lassen kann und wiederum andere sagen, so dürfe man keinen Meter fahren. Auf der anderen Seite wüsste ich jetzt auch nicht, ob ich das überhaupt wieder einwandfrei gereinigt bekomme, vor allem den Gewindegang. Dazu kommt noch das ich die Räder bis dato ja immer bei BMW habe wechseln lassen. Die haben die Dinger offenbar immer viel zu fest rangeknallt und demnach müssten die Schrauben ja eh schon gelängt sein. Ich bin mir echt unsicher was da nun der beste Schritt wäre :(
     
  7. 102 Octan

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    Radschrauben werden normalerweise nicht gefettet. Der Rost ist nur oberflächlich. Diese Schrauben haben eine Festigkeit von 10.9. Sollten sie zu sehr vergammelt sein, hole dir neue. Beim Drehmoment mache ich meistens 10NM mehr, also bei dir 130NM. Der Kraftschluss wirkt beim Rad als Flächenpressung. :winkewinke:
     
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  8. CeterumCenseo

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    Die Radschrauben sind eigentlich recht tolerant, die überstehen i. d. R. (aber nicht immer) sogar den üblichen Werkstattmurks schadlos.

    Letztendlich musst du es selber wissen. Ich schraube seit über 30 Jahren an Autos, eine Radschraube/-bolzen hab ich erst einmal abgerissen. Da hatte sich (vielen Dank Werkstatt :?) die Radmutter so festgefressen, dass ich zum Abmontieren vom Rad den Bolzen abreissen musste.
     
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  9. GreyTo

    GreyTo 1er-Interessent(in)

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    Ich habe auch schon gelesen, dass einige ihre Radschrauben einmalig leicht fetten und dann nie wieder, da sich das wohl kaum abnutzt. Ich bin ja mal auf das Nachziehen nach ca. 50-100 km gespannt. Mal sehen, ob sich die Radschrauben noch viel drehen lassen :D Soll ich dann beim Nachziehen auch 130nm nehmen oder ist das dann mit den gefetteten Schrauben auf jeden Fall zu viel?
     
  10. 102 Octan

    102 Octan Forums-Gollum

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    Soviel wie beim ersten Anziehen der Schrauben nehmen. Wenn 130NM, dann wieder 130NM. :nod:
     
  11. Sixpack66

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    Ich kenne nur die Radnabenschleifer/Felgenflanschreiniger von Hazet. (ca. 50-60€)
    Gibt es noch qualitativ vergleichbare Modelle anderer namhafter Hersteller?
     
  12. Tokybre

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    Also ich nehme da seit jeher eine Topf-Drahtbürste und einen Akkuschrauber auf Stufe 2. Was bitte soll ein Radnabenschleifer sein???

    Im Übrigen reinigt man beim Radwechsel auch nicht die Radnabe sondern die Auflageflächen am Bremsscheibentopf....
     
  13. #13 Sixpack66, 11.06.2021 um 20:05 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 11.06.2021 um 20:14 Uhr
    Sixpack66

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    Weshalb gleich motzen, wenn man offensichtlich nicht weiß was es überhaupt ist? :mrgreen:
    Genau für die Anlageflächen ist es auch gedacht, nennt sich aber eben so.

    Drahtbürste/Topfschleifer ist eher suboptimal, da zu hart (Edelstahl) oder zu weich (Messing).
    Es sollen ja nur Verunreinigungen entfernt werden und keine Kratzer an der Oberfläche verursacht werden.
    Insbesondere bei den Compound-Sportbremsen mit Aluminiumtopf nicht zu gebrauchen.

    Früher habe ich einfach einen Topfreiniger (ohne Metall) genommen.
    Die "Schleifpads" von Hazet sind vom Material nicht ganz weit davon weg.
    Spülschwamm.jpg


    Zur Info:
    https://www.hazet-freak.de/HAZET-Radnaben-Schleifer-4960V-160-2-Anzahl-Werkzeuge-2/4960V-160-2
    und
    https://www.hazet-freak.de/HAZET-Felgenflansch-Reiniger-4960F-160-2-Anzahl-Werkzeuge-2/4960F-160-2

    .
     
  14. Organized

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    Hättest du keine Links eingefügt hätte ich gedacht, dass ein Radnabenschleifer in die gleiche Kategorie wie der Siemens Lufthaken gehört :paranoid: Sowas hab ich ja echt noch nie gesehen.
     
  15. Sixpack66

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    Geht natürlich auch ohne die Dinger, aber wenn man bei mehreren Fahrzeugen regelmäßig ran muss und da etwas pingelig ist, kann das schon etwas Zeit sparen.
     
  16. 102 Octan

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  17. Tokybre

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    Ich wollte meinen Beitrag keineswegs in der Kategorie Motzen verstanden wissen, es hat mich eher etwas belustigt, was es für "Spezialwerkzeuge" gibt. Habe das Teil natürlich gleich gegoogelt... Sorry aber sowas fällt für mich in die Kategorie "Thermomix"... Ich glaube nicht, das eine Drahtbürste den Stahl der Bremsscheibe angreift. Von Rennsportbremsen war hier auch nicht die Rede....

    Aber soll sich natürlich jeder kaufen, was er möchte. Also insofern nix für ungut...

    Thomas
     
  18. Sixpack66

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    Stimmt, um Rennsport geht´s nicht, nicht einmal um Fahrzeuge der M-GmbH, aber selbst die Mx35i/Mx40i von der Stange und andere Modelle haben serienmäßig die Compound-Bremsscheiben.
    Ob man sich so einen "Radnabenschleifer" zulegt ist einerseits davon abhängig wie oft man ihn verwenden könnte und wieviel Spaß man an "gutem" aber nicht immer unverzichtbarem Werkzeug hat.
    Vermutlich werden aber die aller wenigsten noch mit einem "Retro-Radkreuz" die Räder wechseln.
    Zumindest eine Ratsche/Drehmomentschlüssel wird wohl fast jeder nutzen und ein Akkuschrauber wird mittlerweile auch als selbstverständliches Hexenwerk benutzt. Ist also nicht so weit vom Thermomix weg. :mrgreen:
     
  19. Calandy

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    @GreyTo , siehst Du, was Du angerichtet hast?...:mrgreen:
    Beim nächsten mal also Bolzen im Stand nur anlösen, hochbocken, lösen, Rad runter, Auflage bissl reinigen, evtl. etwas Fett um die Nabe, gegen angammeln,
    neues Rad drauf, Bolzen anziehen, soweit geht, ablassen und kreuzweise auf 120 NM festziehen. Nach einigen Kilometern nochmal nachknacken.
    That's it ...auch ohne Radnabenschleifer...Radkreuz brauchst du übrigens auch nicht :wink:
     
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  20. 102 Octan

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    Man könnte auch noch mit einer Meßuhr......:mrgreen:
     
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