erfahrungsbericht mit meinem 118d nach 164tkm

Diskutiere erfahrungsbericht mit meinem 118d nach 164tkm im BMW 118d Forum im Bereich Informationen zu 1er BMW Modellen der ersten Gen.; hi, ich möchte hier auch mal meine erfahrungen mit meinem 118d zum besten geben. kurz zur vorgeschichte: habe den 118d mit ca.23tkm im februar...

  1. #1 michi318is, 02.10.2008
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    hi, ich möchte hier auch mal meine erfahrungen mit meinem 118d zum besten geben.

    kurz zur vorgeschichte:
    habe den 118d mit ca.23tkm im februar 06 beim bmw händler gekauft (bzw.geleast) damals war er ein halbes jahr alt.
    ausgestattet mit business navi lichtpaket multifunktionslenkrad etc. also mittlere ausstattung würd ich sagen.

    da ich das auto als selbstständiger fast täglich von regensburg nach münchen bewegt habe, sind natürlich schnell einige kilometer zusammengekommen, über die ich hier mal einen bericht abgeben möchte.
    meine fahrweise ist normal, also sagen wir mal richtgeschwindigkeit autobahn. wer die a9 nach münchen kennt, weiß aber das es wärend des berufsverkehrs schon sehr schwierig ist.
    fahre ca. 90% ab und 10% landstr. verbrauch lag bei 5,8ltr.

    service immer nach intervall anzeige laut bc.
    allerdings sehr sparsam, da ich nur alle 40-50tkm einen ölwechsel brauchte. denke das ist auf die langstrecke zurückzuführen.

    ich habe auf die laufzeit 3x eine neue frontscheibe benötigt, da sie jeweils nach dem kleinsten steinschlag sofort von links nach rechts gerissen sind.
    gott sei dank habe ich nach dem ersten mal meine versicherung umgestellt :D

    ansonsten immer noch die ersten bremsscheiben, immer noch die ersten bremsbeläge (ich fahre hat vorrausschauend :D )

    also alles in allem beim service eigentlich nie probleme gehabt, und immer sehr zufrieden, da fast kein verschleiß festzustellen war.

    doch dann ab 162tkm gings los.
    morgens ins auto eingestiegen. springt nicht an. meldung im display "elv verspannt" bitte lenkrad bewegen, und nochmal versuchen. hat dann nach kräftigen hin und her auch geklappt. beim nächsten tankstop wieder das gleiche lied. darauf hin in die bmw werkstatt gebracht, und eine fehlerdiagnose gemacht. es wurde festgestellt das es sich um eine veraltete software handle, und ich ein kostenloses update erhalten werde.
    2 tage später kam die rechnung über 116€ da die kulanz nicht mehr greift.
    da war ich dann auch schon mal ein bisschen angepi... ich meine es sind "nur" 116€ aber für was bezahlen das ab werk schon fehlerhaft verbaut wurde sehe ich eigentlich nicht ein.

    dann bei 163tkm. meldung im display: "erhöhte emissionen" und motorsymbol leuchtete im amaturenbrett. habe natürlich sofort wieder den freundlichen besucht.
    anfängliche diagnose am ersten tag noch harmlos: schlauch zum turbolader gerissen.
    diagnose am zweiten tag: relais am turbo defekt.
    diagnose am dritten tag: turbolader defekt.
    na super. obwohl ich keine leistungseinbußen gespürt habe???

    naja, schlußendlich natürlich wieder keine kulanz (erhöhte kilometerzahl) und eine rechnung von 2000€.

    ich muß ganz erlich sagen, ich bin entäuscht. sicher kann ein turbolader auch mal kaputtgehen, allerdings habe ich im internet recherchiert, und bemerkt das dieses problem anscheinend bei fast allen modellreihen öfter auftritt. und bei 163tkm langstrecke darf das meiner meinung nach nicht passieren.

    fazit: bis zu 150tkm war ich super zufrieden! ab dann nur noch schlechte erfahrungen. also nur noch 2jahre leasingvertrag abschliessen, da ist man auf jeden fall noch in der gewährleistung.

    ich will euch aber natürlich nicht vom kauf eines 1ers abhalten, ich wollte nur mal schildern wie es auch gehen kann.

    gruß michi
     
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  3. #2 -The-Game-, 02.10.2008
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    schön, einfach mal einen objektiven bericht über deine erfahrungen mit deinem 118d zu lesen. ist vor allem deshalb interessant, weil wahrscheinlich noch nicht allzu viele foren-user solche hohe km-stände erreicht haben.
     
  4. #3 Sushiman, 02.10.2008
    Sushiman

    Sushiman Guest

    na dann viel spaß bei den chip oder boxgetunten 118d's dies bald geben wird.
    g, sushiman
     
  5. #4 M to the x, 03.10.2008
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    Danke für den Bericht, bestätigt meine These, das die Kisten heute nicht mehr für 300tkm gebaut sind. Schade. Denn:

    Diese drei Aussagen sprechen dafür, dass Du extrem schonend fährst - ich habe bei 41.000km schon den zweiten Ölwechsel hinter mir, brauche 8 Liter und die erste Runde Bremsbeläge ist auch schon hin - und ich fahre auch nur Langstrecke (naja, 60km am Stück immer).

    Bin mal gespannt, wie lange meiner dann hält ^^
     
  6. Ombre

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    Mal ehrlich, wie lange soll den die Kulanz vom Hersteller greifen? 163Tkm sind viel, da kann man meines Erachtens keine Kulanz mehr erwarten, irgendwo muss ja auch mal Schluss sein, sonst wären die Fahrzeuge nicht mehr zu bezahlen.
    Das ein heutiger Diesel nicht mehr mit den alten zu vergleichen ist, sollte selbstverständlich sein, mein Vater fuhr früher einen Daimler Typ 123 200D, der hatte auch 2.0L Hubraum u. 55PS, der hielt 300 000KM, aber die Pumpe u. düsen waren zwischenzeitlich auch im Arsch.
    Der aktuelle 118d hat fast die 3 fache Leistung, der 123D die 4 fache, welche Laufleistung wird den dann erwartet?

    Ich weiß nicht als was Du selbständig bist, wohl nicht als Handwerker, aber egal, wenn ich dem Handwerker der meine Küche eingebaut hat, oder dem Zimmermann mit dem Dachstuhl nach über der Hälfte der zu erwartenden Lebenszeit komme u. was reklamiere, das kostenlos haben möchte, werde ich mich ziemlich schnell an einem Ort mit vergitterten Fenster wieder finden.

    Fakt ist, gesetzlich steht der Hersteller nur 1 Jahr gerade, in der Regel sind es 2 wo die Garantie noch greift, dann ist normalerweise Schluss, alles andere geht über das hinaus wozu der Hersteller verpflichtet ist.

    Ich weiß, für diese Anschauung beziehe ich wahrscheinlich Prügel, aber egal, es wird immer welche geben die anderer Ansicht sind
     
  7. #6 M to the x, 03.10.2008
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    Also man muss heute für ein Auto der Golfklasse 30-50k Euro zahlen und das hält dann 100/150tkm? Interessant.... also für mich ist ein Turbolader kein Verschleißteil, erst Recht nicht bei der Behandlung des Autos...

    Das ist falsch - Gewährleistung sind 2 Jahre EU-weit.
     
  8. Ombre

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    Der Turbo ist sehr wohl ein Verschleißteil, bei BMW Gott sei Dank eines das wenig anfällig ist, da kann man ruhig mal zu anderen Herstellern schielen, die haben deutlich mehr Probleme.

    100 – 150Tkm ist von dir jetzt etwas übertrieben, wenn ein Turbo defekt wird, hat das nichts mit dem Autoleben an sich zu tun, der Motor sollte Locker 250 000KM u. mehr aushalten, bei guter pflege u. Wartung.

    Das Fahrzeug wurde bei 23Tkm gekauft, dann kann man die Kilometer schon mal mit Fragezeichen belegen, wie hier u. auch bei allen anderen Herstellern hat sich die Gewohnheit eingeschlichen einen Diesel mal schnell ein paar PS mehr ein zu hauchen, wer sagt den das der nicht 20 000KM lang mit 50PS mehr betrieben wurde?
    Aber das muss nicht sein, trotzdem geht ein Namhafter Hersteller (nicht BMW) davon aus, das 8 – 14% seiner Diesel getunt sind, also nicht gerade wenig.

    Jetzt mal eine Gretchenfrage.
    Wie lange hält ein PC, meiner läuft jetzt 4Jahre u. das sehr viel, wenn bei einem PC von euch nach 3Jahren die HD defekt wird, geht ihr dann auch zum Hersteller u. verlangt eine neue?
    Wie lange ist den ein PC Leben?

    Das sollte jetzt nur mal die Verhältnismäßigkeit aufzeigen, die ist eben bei 163Tkm nicht mehr gegeben.
     
  9. #8 M to the x, 03.10.2008
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    So wie Zylinderkopf, Kurbelwelle, Nockenwelle und Getriebe? :roll:


    Total sinnfreier Vergleich. Man hat für jeden Investitionsgut eine Erwartung, was die Lebensdauer angeht. Wer bei einem Computer 10 Jahre erwartet, hat sich schlecht informiert. Bei einer teuren Marken-Waschmaschine würde ich definitiv mehr als 5 Jahre erwarten, eher um die 10 Jahre.

    Bei einem Auto erwarte ich aber 15 bis 20 Jahre und 250-300tkm, bei einem teuren Markenprodukt wie BMW in jedem Fall. Vielleicht habe ich mich da aber auch schlecht informiert :?
     
  10. #9 -The-Game-, 03.10.2008
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    sehe das auch sehr kritisch. für "typische" verschleißteile wie auspuff, bremsen, stoßdämpfer etc. verlangt ja kein (normaler) kunde nach einer solch hohen laufleistung kulanz. bei grundlegenden dingen jedoch wie den achsen oder auch dem turbolader sollte bmw sich kulant zeigen. als beim e46-3er die hinterachsen reihenweise gerissen sind (und das auch teilweise 6 bis 8 jahre nach produktion) hat bmw das (wenn auch nach öffentlichem druck) auch recht kulant geregelt. scheint ja also doch zu gehen.
     
  11. #10 michi318is, 03.10.2008
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    möchte mich dann doch auch mal einmischen.
    ich antworte jetzt auf jeden fall mal auf ein paar sachen die mir von der fragestellung von ombre in erinnerung geblieben sind, und stelle mal meine sichtweise dar.

    1. das auto hatte 23tkm gelaufen, erstbesitz bmw.
    ich denke also das die keinen chip eingebaut haben, wenn doch dann wär das ja der oberhammer. ok, das auto wurde mit sicherheit nicht wie ein rohes ei bewegt , aber ich denke an der motorsteuerung wird da wohl nichts gelaufen sein.

    2. ich habe nie verlangt, das bmw mir die vollen kosten erstattet, das ich natürlich eine erhöhte kilometerleistung habe, sehe ich vollkommen ein, aber ich finde schon das man sich zumindest bei den teilen anteilig beteiligen hätte können.

    3. grundlegendes zum diesel: ich gehe schon davon aus, das ein diesel ein motor ist der um einiges mehr kilometer zurücklegen sollte als ein benzinmotor. und meiner meinung nach sollte auch ein 118d seine 250tkm ohne probleme laufen, weil er ja mit 2ltr. hubraum und 122ps ja auch nicht gerade ausgereizt ist.

    4. sicher haben andere hersteller auch das gleiche problem.
    aber ein opel astra, toyota oder sonstwas kostet halt auch mal keine 30.000€. ich persönlich entscheide mich eigentlich für einen bmw, weil ich ein gewisses maß an qualität erwarte, das ich schon seit jahren gewohnt bin.

    5. ich relativieren ausserdem auch das ganze, da ich die 2 jahre zuvor mehr oder weniger keine kosten hatt, darum ist auch eine rechnung von 2000€ auf die laufdauer von 2-3 jahren umgerechnet nicht so tragisch.


    fazit: ich bleibe dabei, bei einem bmw darf der turbolader nicht nach 163tkm die biege machen!
     
  12. #11 michi318is, 03.10.2008
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    hab noch was vergessen :D
    fakt ist doch auch das wir von keinem auto sprechen das 10 jahre alt ist, und es sich um altersbedingten verschleiß handelt, sondern um ein auto das 3 jahre alt ist.
    wie auch schon geschrieben , wenn man im internet ein bisschen recherchiert, fällt einem eben auf das dieses problem des öfteren auftritt, und vor allem bei den kleinen diesel motoren, wo kkk turbolader verbaut sind.
    die grösseren mit den garret funktionieren anscheinend besser.
    diese probleme tauchen auch oft schon nach 20tkm auf.
    ich habe wohl nur einen fehler gemacht, ich habe das auto zu sehr geschohnt, hätte ich ihn immer gehunzt, wäre der turbo vielleicht schon nach 50tkm kaputt gegangen, dann wäre er
    noch in der kulanz gewesen

    ausserdem stimmt meiner meinung nach die preispolitik bei bmw nicht mehr.
    die autos werden immer teurer, und die zulieferer werden nur noch so im preis gedrückt, das da gar nichts anständiges mehr dabei raus kommen kann!
     
  13. #12 M to the x, 03.10.2008
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    Bin an sich bei Dir, aber die Preissteigerung in der Autoindustrie ist wirklich im Rahmen - schau mal in 10 oder 15 Jahre alte Preislisten und rechne mal, das ist schon in Ordnung.

    Ein 120i ist im Prinzip ein 325i (E30), wenn auch leider mit 2 Zylindern weniger. Rechne mal die Extras dazu, da ist wenig Unterschied.
     
  14. #13 michi318is, 03.10.2008
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    da hast du natürlich auch wieder recht!
    aber die einkaufspolitik der grossen konzerne ist finde ich auch nicht mehr ganz ok, weiß es von meinem onkel der bei behr (klimanalagen) gearbeitet hat, und der hat manchmal aus dem nähkästchen geplaudert. irgendwann ist halt auch bei den zulieferern der punkt erreicht, an dem keine anständige qualität mehr geliefert werden kann!
     
  15. #14 M to the x, 03.10.2008
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    Das ist immer ein Thema - nehme ich meinem Zulieferer gerade "nur" Marge weg oder zwinge ich ihn, in der Qualität runter zu gehen.

    Sinnvolle Lösung dafür gibt es leider kaum.
     
  16. FloE87

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    also ich finde es nicht sehr tragisch, dass bei über 160tkm der turbo hinüber geht, ich meine, dass is schon ein km stand, wo viele gar nicht mehr richtig laufen.... das das auto nur so drei jahre alt war finde ich hat keinen einfluss, ob der turbo 163tkm auf drei jahre runter hat oder auf 15 is doch egal, er muss die 163tkm so oder so laufen...

    ich denke eher, dass bei dir der lader gar nicht hin war, sondern du nur nen unfähigen service arbeiter bei bmw gehabt hast...

    was soll den an dem turbo dann hin sein, wenn der wagen noch die volle leistung bringt? ichkann mir das nicht vorstellen...
     
  17. #16 l33td00d, 06.10.2008
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    naja

    fahrt mal Chrysler, und ihr wisst, wie teuer Turboschläuche oder Turbolader bei 5stelliger Kilometerzahl sind :)

    gut, dass ich meinen 118d nach 60000 wieder abgebe :)
     
  18. #17 Popsnob, 01.11.2008
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    Es geht noch schneller: Turbolader defekt nach 87tkm.

    Hallo,

    lustige Geschichte: Ich habe diesen Thread hier seit Anfang an interessiert mitgelesen; mein 118d DPF EZ 12/06 (neu gekauft) hat mittlerweile 87.000 km auf dem Buckel und ich stand vor der Überlegung, die Garantie auf drei Jahre zu verlängern. Kann mich dem Threadersteller nur anschließen: Kaufe ebenfalls BMW, weil ich hier ein gewisses Maß an Qualität erwarte. Mein vorheriges Auto, ein 93er 520i, läuft mit 453.000 km immer noch fehlerfrei und problemlos als Zweitwagen. Daher war ich von den geschilderten Problemen etwas irritiert. Erst vor kurzem hat auch bei mir die ELV die Biege gemacht; nachdem das Softwareupdate nicht wirklich geholfen hat, wurde gestern die Lenksäule auf Kulanz getauscht. Gerade noch rechtzeitig in der Gewährleistungszeit...! Und jetzt das Lustige und der Grund meines Schreibens: Auf dem Weg zur Werkstatt leuchtet plötzlich das Motorstörungs-Symbol; zudem hatte ich immer wieder das Gefühl, trotz niedrigem Tempo/ Drehzahl in den Begrenzer zu laufen -> wie kurze Turbolöcher während der Fahrt.

    Das habe ich so in der Werkstatt geschildert; Ergebnis, ich konnte mein Glück schier nicht fassen: Der Turbolader ist defekt und wird nächste Woche kostenlos getauscht. Gerade noch rechtzeitig, braves Auto...

    Aber! Aus der Perspektive des potentiellen Langzeitnutzers ist es natürlich alles andere als erfreulich, dass ein so teures Bauteil nach so kurzer Zeit schon defekt ist. Überlege jetzt ernsthaft, den Wagen vorzeitig zu verkaufen und mir nen Benziner einer weniger prominenten Marke zuzulegen. BMW bietet offensichtlich keine höhere Qualität und ein Diesel, gleich welcher Marke, frisst durch die Turboproblematik den Kostenvorteil zu einem Gutteil wieder auf.

    Ich fahre übrigens eher ruhig und defensiv, rase auf der AB sehr, sehr selten und habe immer darauf geachtet, dem Turbolader eine ausreichende Zeit zum Abkühlen zu verschaffen.
     
  19. Kargo

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    Re: Es geht noch schneller: Turbolader defekt nach 87tkm.

    Hallo,

    vielen Dank für die interessanten Beiträge in diesem thread.

    Kurze Verständnisfrage: wie muss ich denn mit dem Turbolader (schonend) umgehen, wie verschaff ich ihm Abkühlung? Gibt es da irgendwas, was ich beachten sollte?

    Fahre mit meinem 118d auch eher defensiv - zuweilen schaltfaul - dazu kommen etwa 20% Kurzstrecke. Jahresleistung 25000 km.
     
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  21. #19 Popsnob, 01.11.2008
    Popsnob

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    Naja, ich bin da auch nur halbwissend, ging aber immer davon aus, dass es dem Turbolader schadet, wenn man den Motor nach schneller Fahrt abrupt abstellt, z.B. auf der AB-Raststätte. Der heiße Lader wird dann nicht mehr gekühlt und leidet - so hab ich mir das jedenfalls vorgestellt. Insofern sollte man wohl vor dem Abstellen noch einige Kilometer mit gemäßigtem Tempo fahren oder notfalls den Motor noch etwas im Stand nachlaufen lassen. Wie ich jetzt feststellen konnte, kann aber auch ein vorsichtig behandelter Turbo kaputt gehen... s.o.
     
  22. BeBiBu

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    1. Motor immer warmfahren! Drehzahl beim Diesel bis ca 2000. 5km lang oder 10min sollten ausreichen, das Öl ist dann sicherlich noch nicht auf Idealtemperatur, Zylinderkopf und Block jedoch schon. Und wir fahren ja schließlich alle hier kein Baumarktöl ;)

    2. Wer mit warmem Motor absichtlich "defensiv" und "motorschonend" fährt erreicht dadurch in vielen Fällen genau das Gegenteil... Kein Motor fühlt sich im Magerbetrieb unter Teillast auf Dauer wohl. Es gibt eine 90 % Regel, die sagt, dass es einem Motor am besten geht wenn das Gaspedal beim Beschleunigen zu 90% getreten (Drosselklappe ist dann komplett geöffnet, jedoch gibt es noch keine zusätzliche Vollastanfettung des Gemischs) wird und der Motor bis zu 90% seiner Nennleistungsdrehzahl dedreht wird... Maschinen die so bewegt werden halten in der Regel sehr lange.

    3. Zum Turbo:
    Ein Turbolader, dessen Ladedruck aud Serie aufbaut, also ohne Chiptuning, wird während einer Vollastfahrt definitiv nicht zu heiß! Die Dinger sind auf reserve ausgelegt. Problematisch wird es, wenn die Kühlung abreißt. Wird z.B.nach ner längeren Vollgasettappe Autobahn die Abfahrt scharf angebremst und anschließend an der Ampel gestanden ist das sehr schlecht. Der Lader ist dann richtig heiß und verliert plötzlich die komplette Luftkühlung. Noch schlimmer ist der Fall, nach längerer Vollgasfahrt auf der AB die Ausfahrt zum nächsten Parkplatz scharf anzubremsen um dann direkt den Motor auszuschalten... Dann fehlt dem heißen Lader plötzlich nicht nur der kühlende Luftstrom sondern auch noch der kühlende Ölkreislauf. Inwieweit der bei der Start Stop Automatikk weiterläuft weis ich nicht, aus diesem Grund schalte ich die meistens auch aus... außer ich bin im Stadtverkehr unterwegs.

    Also, lange Rede kurzer Sinn: Wer seinem Turbo etwas gutes tun will, der gönnt ihm zwischen Vollastfahrt und Parken so 3-4 Minuten ruhige Fahrt um wieder abzukühlen... Ich mache das immer so, weil ich es einfach für technisch plausibel und sinnvoll erachte, wenns jedoch trotzdem mal anders kommt, dann ist das auch kein Weltuntergang, also der Lader wird bei "schlechter Behandlung" auch nicht direkt die Grätsche machen...

    Und nur nochmal zur Wiederholung: Immer "schonend" fahren halte ich für grundlegend eher für kontraprouktiv als gut...

    Vielleicht sollte man sich dazu den unter Druck stehenden Vertreter auf der Autobahn vorstellen, der die Karre immer tritt... Die Autos halten in der Regel verdammt lange obwohl sie meistens auch leider in kaltem Zustand getreten werden und auch nicht wieder "kalt" gefahren werden. Würden solche Autos zusätzlich warm gefahren und schonend vor dem Ausmachen abgekühlt werden, würden die Motoren fast ewig halten...
    Umgekehrt verstehen viele Leute die Welt nicht mehr, die wie hier gesagt wurde: "schonend" fahren und dann im 5-stelligen Laufleistungsbereich bereits Motorprobleme haben...
     
Thema: erfahrungsbericht mit meinem 118d nach 164tkm
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