[E87] Einbau Torsen Sperrdifferential - MFactory MF-TRS-05E46A

Diskutiere Einbau Torsen Sperrdifferential - MFactory MF-TRS-05E46A im BMW 130i Forum im Bereich Informationen zum 1er E-Modell 2004-2013; Part 1 - Das Warum Hallo Leute, ich habe die Tage mein Sperrdifferential eingebaut und wollte dies mal mit euch Teilen falls noch der ein...

  1. #1 svjanson, 29.09.2015
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    Part 1 - Das Warum

    Hallo Leute,

    ich habe die Tage mein Sperrdifferential eingebaut und wollte dies mal mit euch Teilen falls noch der ein oder andere diesen Gedanken hegt.

    Ich habe mehrere male geärgert das unsere 130er insbesondere mit Winterreifen kaum Traktion bei nässe haben hätt ich man bloß nen quattro gekauft ;-). Dann bin ich im letzten Winter auch noch vor meiner Hofeinfahrt im Schnee stecken geblieben und es wurde klar... es muss sich was ändern. Da meine 1er Rakete noch eine Weile bleiben soll war klar, es muss ein sperrdifferential her.

    Nach kurzer recherche bin ich auf 2 für mich interessante Torsen Differentiale gestoßen.

    Wavetrac - ca. 1250€
    Quaife - ca. 1450€ je nach GBP Kurs

    Beide jedoch sehr teuer wie ich finde aber dafür einiges an Informationen im deutschsprachigen Raum zu finden.

    Ich habe lange überlegt und geschaut und war drauf und dran mir ein Wavetrac bei Limitedslip zu bestellen, bis ich durch ganz viel Zufall in einem englischsprachigen BMW Forum auf die Firma M-Factory gestoßen bin, die in UK und insbesondere USA keine unbekannten mehr sind in der BMW Szene.

    Bei MFactory gibt es das Torsen differential für ca. 900€ vor Steuer je nach USD Wechselkurs. Ich habe es direkt bei MFactory bestellt und die Lieferung kam mit UPS express innerhalb von 2 Tagen und war komplett von UPS klariert und versteuert. Für wenig mehr kann man es auch bei Streetstylez in Deutschland bestellen.

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    Weiter in Part 2 - der Ausbau
     
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  2. #2 svjanson, 29.09.2015
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    Part 2 - der Ausbau

    Part 2 - der Ausbau

    Also als aller erstes, nicht nachmachen Kinder... dieser und die kommenden Berichte dieses Threads erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind nur eine Aufstellung meiner getätigten Arbeit als Hobbymechaniker und helfen euch vielleicht Fehler die ich gemacht habe zu vermeiden ;-)

    Zuerst muss der 1er sicher aufgebockt werden, am besten auf 4 Unterstellböcke damit man überall problemlos herankommt. Ich habe mir aus Holz zwei kleie Auffahrrampen gebaut damit ich mit meinem Wagenheber überhaupt unter der Frotschürze durchkomme zur zentralen Wagenheberaufnahme.

    Da der 1er hierdurch ja vorne schon höher steht habe ich also hinten angefangen und den Wagenheber unter dem Differential mit einem Holzklotz angesetzt und den 1er auf eine höhe von ca. 35 cm Hochgebockt. Die Böcke kommen dann jeweils unter die Wagenheberaufnahmepunkte am Schweller.

    Danach bin ich nach vorne und habe den Wagenheber mittig unterm Motor an der Wagenheberaufnahme angesetzt und den 1er ca. 45cm angehoben.

    Nun bin ich wieder nach hinten und habe den 1er hinten auf ca. 50cm Bodenfreiheit gebracht.

    Somit konnte ich komfortabel mit dem Rollbrett unterm 1er Arbeiten.

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    Nun also soll das Hinterachsantriebe raus. Zum Ausbau wir neben einem gutem Standardwerkzeugsatz noch eine TX E10 und TX E12 Nuss und am besten auch noch ein 18mm Maul Ring Schlüssel benötigt (...ist in den meisten Werkzeugkoffern genau wie 16 und 21 leider nicht vorhanden ;-).

    Ich habe leider erst später festgestellt Auspuff muss ab... Ist ja zum Glück schnell gemacht... Dabei habe ich dann auch gesehen das mein MSD von oben an der hinteren Schweissnaht anfängt sich aufzulösen und da auch schon leicht rausbläst, aber dazu ein anderes Mal... Dann kann das hintere Hitzeschutzblech ab, damit man besser an die ganzen Schrauben herankommt und später mehr Platz beim Ablassen vom HAG hat.

    Angefangen habe ich damit die Positionen von Antriebswelle und Kardan zu Markieren damit die Später auch wieder gleich eingebaut werden. Wahrscheinlich unnötig aber ich wollte keine Unwucht riskieren. Nun Handbremse anziehen und alle Torx Schrauben an der Hardyscheibe und den beiden Antriebswellen herausschrauben. Als kleiner Tipp, wenn die Schrauben erstmal gelöst sind kann man auch mit einem 8er Ring oder einer 1/4" Knarre und 8er Nuss schrauben.

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    Wenn alles los ist lassen sich die Antriebswellen leicht zusammenschieben und können dann nach oben weggebunden werden.

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    Danach noch die 3 Befestigungsschrauben am HAG lösen... ganz wichtig lösen !!! und nicht herausnehmen da man ansonsten das 40kg schwere HAG auf sich liegen hat. Als alles gelöst war habe ich den Wageneber ganz soft untergesetzt und alle Bolzen entfernt. Danach vorsichtig den Wagenheber ablassen und sobald das HAG am hinteren Ende frei kommt es nach hinten weg aus der Hardyscheibe ziehen. Als kleine Anmerkung, wer einen breiten Wagenheber hat wird hierbei keine Probleme haben da das HAG sicher liegt und nicht zur Seite wegkippt, ansonsten würde ich dazu raten es nicht alleine zu versuchen. Wie auch immer, ich habe festgestellt das mein Wagenheber sich erstaunlich gut auch als Rollwagen für das HAG eignet.

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    Part 2 Ende - weiter in Part 3 der Umbau
     
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  3. #3 svjanson, 29.09.2015
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    Part 3.1 - der Umbau 1

    Part 3.1 - der Umbau 1

    Bevor man hiermit anfängt sollte man sich die Einbauanleitung von Birds für das Quaife einmal gut durchgelesen haben, da quasi alles analog dazu erfolgt.

    Nun ist das HAG also draußen und kann zerlegt werden. Ich habe es ein bisschen mit Drahtbürste und Handfeger sauber gemacht bevor ich mit dem Zerlegen angefangen habe.

    1. die Antriebswellen müssen raus... Solange man das Diff danach nicht auf die Seite legt hat man auch keine Probleme mit auslaufendem Getriebeöl. Aber man kann das Öl auch sicherlich vorher ablassen.

    Mangels eines passenden Abziehers musste ich etwas erfinden. Ein bisschen 5mm Dyneema und ein Hammer haben mein Problem gelöst. Die Schnur durch 2 gegenüberliegende Löcher knoten und dann den Hammer mit dem Stiel in der Mitte der Schnur, vom HAG weg schlagen. Nicht vergessen die Antriebswelle mit der anderen Hand festzuhalten, ansonsten geht der ab wie ne Schleuder.

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    Dann habe ich das HAG aufrecht in meine Werkbank eingespannt und alle Schrauben vom Deckel nummeriert und gelöst. Auch unnötig da es nur zwei verschiedene Längen gab, hätte also auch so geklappt...

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    Danach vorsichtig mit einem Kunststoffhammer von unten gegen den Deckel schlagen um die Dichtmasse zu lösen.

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    Jetzt wollen wir das Spiel ausmessen mit einer Messuhr, in meinem fall ca. 0,11mm

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    Als nächstes ist zu messen wie tief die Simmerringe von der Antriebswelle im Gehäuse sitzen. In meinem fall ca 6-7mm. Danach können diese fast zerstörungsfrei ausgebaut werden.

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    Jetzt die Sprengringe mit einer passenden Zange entnehmen. Vorsicht, man muss richtig drücken damit die sich bewegen. Also... passende Zange haben, meine war eigentlich schon eine Nummer zu klein, aber ging trotzdem.

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    Ganz wichtig, nicht die Seiten vertauschen da die stärken unterschiedlich sein können und ansonsten das spiel im HAG nicht mehr passt. Ich habe mir hierzu auf das HAG Gehäuse Markierungen gemacht und auf meiner Teilepappe dementsprechend auch.

    Sobald die beide draußen sind, können beide Lager ein wenig nach aussen geschoben werden und das Diff kann aus dem Gehäuse herausgedreht werden.

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    Danach können dann die Lagerschalen und das Kronrad ab, wobei ich das nächstes mal in umgekehrter Reihenfolge machen würden.

    Zuerst habe ich festgestellt das ich ja gar nichts zum ansetzten für meinen Abzieher habe. In der Mitte ein Großes Loch für die Antriebswelle und aussen kaum Platz um das Trennmesser unter das Lager zu bekommen. Das Problem mit dem Loch war schnell gelöst... 32er Nuss aufgesetzt und den Vierkant mit Unterlegscheibe und Shraube zugemacht. Das zweite Problem mit dem nicht passenden Trennmesser sollte mich länger beschäftigen. Auf der Seite des Kronrads habe ich letztendlich mit Hilfe von ein wenig Eisspray die Lagerschale abgezogen bekommen aber auf der anderen Seite war nichts zu machen.

    Nachdem ich mir mein halbes Chinaabzieher Set von Ebay verbogen und abgerissen habe wollte ich fast aufgegeben und habe schon bei umliegenden Werkstätten gefragt habe ob die es abbekommen. Glaubt nicht das irgendwer noch Motoren- / Getriebeinstandsetzung macht und nen Passenden Abzieher guter Qualität da hat.

    Mein Favorit muss ich sagen war der Servicemeister bei BMW der mich nur ganz fragend anschaute beim Blick aufs Differential und sagte sowas bauen wir nicht auseinander. Das kann man nur als komplettes HAG tauschen :-D

    Zweiter Platz geht an eine der freien Werkstätten... gar kein Problem sagt der junge Meister und holt ne Flex aus der Schublade. Ich glaube da war der Auftrag zerstörungsfrei abziehen nicht beim Gehirn angekommen. Dann wollte er es mit dem Brenner heiss machen. Also... mission gescheitert ab nach Hause.

    Zuhause angekommen habe ich dann mein Lagertrennmesser das ja nun ausgebrochene Ecken und verbogene Bolzen hatte mit der Flex ordentlich aufgearbeitet und das verbleibende Lager damit dann Stück für Stück abgezogen bekommen. Nicht vergessen, das jedesmal wenn der Schlitz ein wenig größer wird das Trennmesser nachgestellt werden muss damit es dan irgendwann satt sitzt und man volle Power Schlagschrauber abziehen kann.

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    Nun noch das Kronrad lösen, hierzu bedarf es einem guten Schlagschrauber oder einer langen Knarre, da die Bolzen richtig fest Sitzen. Mein kleiner Akkuschlagschrauber mit 250nm hat alle bis auf zwei losbekommen, da musste ich dann mit Kraft heran. Das Kronrad wird nicht von alleine abfallen, da es stramm sitzt, hierzu habe ich die hälfte der Bolzen einige Umdrehungen eingedreht und sternförmig ganz soft mit dem Plastikhammer geklopft.

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    Part 3.1 Ende - weiter in - Part 3.2 Umbau 2
     
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  4. #4 svjanson, 29.09.2015
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    Part 3.2 - der Umbau 2

    Part 3.2 - der Umbau 2

    Das Kronrad lässt sich einfach mit den Bolzen auf das MFactory Differential aufziehen. Ganz vorsichtig, sternförmig die Bolzen Stück für Stück anziehen bis das Kronrad flächig gegen das Differential sitzt. Dann habe ich die Bolzen wieder herausgenommen und mit einer ordentlichen Portion Schraubensicherung hochfest wieder eingesetzt und wie nach der Quaife Anleitung von Bird mit 100nm sternförmig angezogen. Nun habe ich die Bolzenpositionen markiert und dann ca 30 grad angezeichnet und mit dem Schlagschrauber weitergedreht bis 100nm + 30 grad erreicht waren.

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    Auf alle Fälle die Lagerschalen erst nach dem Kronrad aufsetzen, da ansonsten der Einspannpunkt am Differential nicht zum anziehen für das Kronrad verwendet werden kann. Als kleine Anmerkung, MFactory hat genug Platz gelassen damit auf beiden Seiten vernünftig ein Abzieher angesetzt werden kann falls man es mal wieder ausbauen möchte.

    So also, aufsetzten der Lagerschalen... In kochendem Wasser erwärmen hat leider nicht gereicht bei mir... Sobald die Lagerschale halb auf der Welle ist, war sie auch schon fest. Also entweder weiter erwärmen oder das Diff im Gefrierschrank vorkühlen.

    Gefrierschrank war voll, weiter erwärmen wollte ich nicht, also musste eine Presse her. Nach meinen Erfahrungen mit dem Abzieher habe ich die umliegenden Werkstätten gar nicht erst versucht und mir aus Trennmesser, Wagenheber und Spanngut eine 3t Presse gebaut. Hat einwandfrei funktioniert, aber nicht zur Nachahmung empfohlen ;-)

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    Dann kommt das differential wieder in das Gereinigte und entleerte HAG Gehäuse. Genau wie beim Ausbau muss es leicht eingedreht werden. Sobald es an Ort und Stelle ist, die Lager wieder mit der Hand an ihre alte Stelle drücken und die Sprengringe wieder einsetzten. Ölablauföffnung beachten und bitte nicht mit dem Ring verschliessen. Auch mit einem Schraubendreher gerne ein bisschen nachdrücken damit die Sprengringe sicher und vollständig sitzen. Ganz wichtig wie weiter oben schon geschrieben, richtige Seite der Ringe beachten da ansonsten das HAG Spiel nicht passt.

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    Nun Spiel ausmessen. In meinem Fall jetzt ca 0,15-0,16mm und damit gerade aus der BMW Toleranz für normale Differentiale aber noch innerhalb der 0,2mm gemäß Anleitung. Schlimmer wäre ein zu kleines Spiel da dann unter Umständen bei Erwärmung das Diff unter Spannung arbeitet. Auch habe ich ohne Ölfüllung gemessen das kann durchaus den 0,01...0,02 mm Unterschied machen bei der dicken Soße.

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    Nun habe ich das Diff mit ca. 1,3l frischem 75W140 GL5 Matthies Hausmarke befüllt, die Deckeldichtung gereinigt und mit 300 Grad Silikondichtstoff verschlossen. Ich habe mir gedacht es ist einfacher es ein wenig voller zu füllen als es muss, die 1,3l habe ich im e90 forum gefunden und dann einfach alles was zu viel war im eingebauten Zustand über die q abzulassen. Ansonsten fummelt man sich da doch blöde wenn man es im eingebauten Zustand befüllen will... Geht sicherlich, aber wenn ich es doch schon vor mir stehen habe. So habe ich auch gleich mit dem Schlauch der Dose die Löcher vom Sperrkörper und das Kronrad ausreichend benetzt. Danach habe ich das Diff mehrere Male durchgedreht.

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    Die Simmerringe einzusetzten ist so eine Sache für Sich, letztendlich habe ich einen passenden Ölfilterschlüssel gefunden und habe sie damit vorsichtig auf das beim Ausbau gemessene Maß eingeschlagen. Hierbei hat sich natürlich der kleine Federring vom Simmering verabschiedet, ließ sich aber durch das Loch wieder drauffummeln.

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    Ich habs gemerkt, Reihenfolge der Bilder passt nicht zum Text... wie auch immer, macht nix ;-)

    In der Tüte von den Simmerringen liegt ein neuer Sicherungsclip für die Antriebswelle. Ich wusste erst nicht wohin damit, bis ich mir die Antriebswelle angeschaut habe. Da muss der alte Sicherungsclip ab und der neue wieder drauf. Auch eine ziemliche Fummelei aber machbar. Jetzt die Antriebswellen mit Getriebeöl einölen und dann vorsichtig mit einem Plastikhammer die Welle einschlagen.

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    Fertig!!!!

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    Ende Part 3.2 weiter in Part 4 - Einbau und Probefahrt
     
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  5. #5 svjanson, 29.09.2015
    Zuletzt bearbeitet: 29.09.2015
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    Part 4 - Einbau und Probefahrt

    Part 4 - Einbau und Probefahrt

    Der Einbau erfolgt umgekehrt zum Ausbau und war leichter als erwartet.

    Zunächst das Differential auf den Wagenheber legen, unter den 1er schieben und leicht hochpumpen bis man die Hardyscheibe mit dem HAG verschrauben kann. Dann weiter hochpumpen und nach und nach die Bolzen einsetzen und dann mit Wagenheber drunter zumindest einige Umdrehungen verschrauben. Dann Wagenheber weg und Bolzen festziehen.

    Habe ich in folgender Reihenfolge gemacht.

    - 3x Bolzen vom HAG mit 2x 80 & 1x 100nm angezogen
    - Bolzen von den Antriebswellen mit 70nm angezogen
    - Bolzen an der Hardyscheibe M12 80nm, M10 70 nm (Ich hatte die M12er unnötigerweise auch los)

    Bei den Drehmomenten bin ich mir nicht 100% sicher, stammen auch aus Foren... Fühlt sich aber auf alle Fälle fest an.

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    Danach dann weiter analog zum Ausbau... Auspuff, Verkleidungen etc.

    Dann habe ich das Differential noch bei aufgebocktem Auto auch gegen sich durchgedreht und danach den 1er im ersten Gang für 10min eingekuppelt laufen lassen.

    Die Probefahrt erfolge wie folgt.

    - vorsichtig zum nächsten großen Parkplatz, 10 enge Kreise in beide Richtungen und noch mehrere achten in langsamer Geschwindigkeit gefahren.

    - 20min normal Vorstadtverkehr und Landstraße

    - 20 min Autobahn

    Nach den 20min Autobahn war das HAG dann auch so ich schätze 50-60grad warm, habe ich vorher nie geschaut, dürfte aber normal sein?

    Leider war es nicht nass auf der Straße, kann also noch nix zur Traktion sagen.

    Ich bin nun für ein paar Tage im Urlaub, aber wenn ich wieder da bin probiere ich es mal im nassen aus. Auch ist ein Ölwechsel nach den ersten 1000km geplant um mögliche Verunreinigungen durch den Herstellungs oder Umbauprozess auszuschließen. Leider muss es abgesaugt werden, da keine Ablassschraube vorhanden ist.

    Ich hoffe ich habe euch mit meinem Bericht nicht zu sehr gelangweilt ;-)

    Hier noch ein paar Bilder vom Benötigten Werkzeug... Fehlen ein paar Kleinigkeiten, aber wie gesagt... TX E12 ... ganz wichtig!

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  6. #6 alpinweisser_120d, 30.09.2015
    alpinweisser_120d

    alpinweisser_120d Software-Entwickler

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    hey, schöner und sehr hilfreicher umbau!
    eine frage, da tragbild hast du aber nicht geprüft oder?
     
  7. UPZ

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    Respekt, wie lange hast du insgesamt dafür gebraucht?

    LG Ulli
     
  8. Bacard

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    Krasse Aktion ohne Bühne, Presse, Drehbank usw.. Da wärst bestimmt bissl schneller gewesen.
    Aber dafür umso mehr Respekt!
    Freue mich auf die detailierten Berichte nach den Probefahrten!
     
  9. #9 Dani_93, 30.09.2015
    Dani_93

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    Sehr beeindruckend, für so eine Aktion braucht man aber auch einiges an Wissen und Talent, Respekt :daumen:

    Bin dann auf weitere Probefahrten gespannt.
     
  10. #10 svjanson, 30.09.2015
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    Das Tragbild habe ich in der Tat nicht geprüft da ich weder Wachsstreifen noch die passende Farbe zuhause hatte. Ich habe mir dabei aber gedacht, wenn mein Tellerrad nach 180.000km noch aussieht wie neu dann wird das wohl gepasst haben. Ansonsten hätte ich ja wohl auch mehr Zahnflankenspiel gemessen... Vielleicht mache ich das noch mal wenn ich den Ölwechsel mache. Ich weiss noch nicht ob ich nur absauge, oder einfach nochmal den Deckel hinten öffne um noch mal ein Blick hereinzuwerfen und das Zahnflankenspiel nochmal nachzumessen.

    Für die reine Arbeit habe ich ca. 8-10 Stunden gebraucht, aber auf 3 Tage verteilt da ich zwischendurch auch immer nochmal etwas anderes machen musste.

    Ich denke mal, wenn man die passenden Werkstatt mit Werkzeuge und Maschinen hat kann man es sicherlich auch easy in 2-4 Stunden schaffen wenn man sich vorher schlau gelesen hat. Der Rückbau wird auch erheblich schneller gehen, da ich 1. jetzt weiss wie es geht... und 2. der Abzieher beim neuen Diff besser unters Lager geht :-D
     
  11. #11 svjanson, 30.09.2015
    svjanson

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    Was ich noch vergessen habe,

    vielleicht wohnt ja einer von euch 130er Kollegen hier im hohen Norden, dann können wir mal ein 0-50 Video Vergleich auf nasser Strecke machen.

    Mich würde echt mal interessieren wie groß der realistische Vorteil durch das Sperrdifferential hierbei ist...

    Wie auch immer, ich werde mal auf meinen horror Strecken mit glattem Asphalt testen sobald es nass ist...
     
  12. #12 Martin1987, 30.09.2015
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    Respekt das du dir die Arbeit selbst gemacht hast! Hab ein Sperrdiff. von Quaife verbaut. Der Unterschied zu vorher ist beachtlich!
     
  13. Snare

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    Wow, Hammer!
    Vielen dank für diese Anleitung und mega Respekt für die Arbeit. Ich würde mich nie trauen sowas zu machen.

    Bin gespannt wie sich dein 130er auf deine horror Strecke bei nässe fahren lässt. :)
    Leider wohne ich nicht im Norden sonnst wäre ich gerne gegen dich für ein klienes Duell aufgetreten.
     
  14. #14 Mr.Noke, 01.10.2015
    Mr.Noke

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    Hut ab!!! - sowohl für die Eier so'ne Aktion mal eben ohne Bühne in der Einfahrt durchzuziehen, also auch für die tolle Dokumentation.:daumen:

    Weiterhin auch sehr gut zu wissen das man für 900€ ein brauchbares Diff bekommen kann....:christmas_9:
     
  15. #15 Motorsound-Genießer, 01.10.2015
    Zuletzt bearbeitet: 29.10.2015
    Motorsound-Genießer

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    :respekt: - hier diesmal ernst gemeint - und Hut ab :daumen:
    Wäre froh wenn ich so was könnte, leider hört es bei mir mangels Erfahrung z.Zt. beim gleichen Schlüsselsatz von Proxxon auf :lol:
     
  16. #16 extrema, 02.10.2015
    extrema

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    Da hast du eine sehr gute Anleitung geschrieben!
    Respekt vor der Arbeit, so alles an einem Stück habe ich auch noch nie gemacht.

    Musste letztens meine Lamellensperre ausbauen um den Wellendichtring der Einganswelle zu tauschen. Ich habe aber zum Glück eine Grube, das erleichtert es ein wenig.

    Habe im Rahmen meiner Abschlussarbeit mehrmals Sperrkörper bei einem OEM umgebaut.
    Wir haben dabei auch jeweils das Tellerrad umgeschraubt und nie das Tragbild gemessen.
    Da es um NVH-Messungen ging, kann ich dir sagen das wird so passen!
     
  17. #17 svjanson, 16.10.2015
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    Also, nach einer Woche Regen muss ich sagen die Traktion ist gefühlt 50% besser...

    Ich hab leider noch kein quattro zum vergleichen gefunden, aber die ganzen Fronttriebler aus dem VAG Konzern sehen an der Ampel nur noch die Rücklichter, dieses war vorher bei Nässe nicht immer so, zumindest nicht auf den ersten Metern.

    Das gelbe Licht vom DSC/DTC blinkt nun gefühlt doch deutlich seltener... Im ersten Gang noch hin und wieder mal aber im 2. so gut wie garnicht mehr.

    Bei schnellen anfahren merkt man das beide Räder gleichzeitig durchdrehen... Habe ich auf Schotter probiert, kann man ganz deutlich sehen.

    Alles in allem bin ich mit dem vorläufigen Ergebnis sehr zufrieden. Als einzigen negativ bzw. auch positiv Punkt... Bei deaktivierter Fahrhilfe ist eine erheblich größerer Neigung zum übersteuern feststellbar, die jedoch im Gegensatz zu vorher auch besser kontrollierbar ist... Selbst mit DTC Modus muss man schon aufpassen da auch hier das Auto gerne ein bisschen quer fährt bevor die Elektronik regelt, dieses ging vorher zwar auch aber weniger und nicht so kontrolliert.

    Beste Grüße

    Sven
     
  18. AN130

    AN130 1er-Interessent(in)

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    sehr cooler bericht, bin aktuell auch am sperre suchen, ein bekannter von mir hatte eine Drexler Lamellensperre verbaut , war der hammer das Teil . Man konnte von ausen den Sperrgrad verändern über eine Inbusschraube :).....ich bin aktuell an einer ZF- Lamellensperre dran , hab eine in ebay gefunden ( auktion schon beendet wurde aber nicht verkauft meines wissens und stehe in kontakt ) falls das klappt werde ich meinen umbau und erfahrungen hier posten . Falls das nicht klappt mit der sperre werde ich evtl auch auf eine torrson sperre zurückgreifen.
    mir geht es allderings weniger um das wegkommen an der ampel , eher um den verbesserten spaß beim "zügig von a nach b kommen " oder quer fahrn.
     
  19. #19 oshiikuru, 17.10.2015
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    Solche Erfahrungen und Umbauten sind immer schön zu lesen :)
    Leider noch etwas teuer mit 900$ :/

    Aber im groben ist das meiste ja selbsterklärend wenn ma ndas Diff offen hat.


    PS: Quattros bzw. richtige Allradler wirste damit net ansatzweise "Nass machen" ;) Aber es sollte ein wesentlich besseres Fahrgefühl kommen. Gerade wenn der Arsch mal flöten geht ohne Fahrhilfen. Wobei ich lieber nach nem LSD guggen würde als nach nem Torsen (hab selbst nen TorsenII in meinem Mazda drin mit etwa ~40% Sperre)
     
  20. #20 Bernd235, 22.10.2017
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    Ich klinke mich hier mal mit einer Frage aus meinem Vorstellungsthread ein.

    Auch wenn ich plane, kein Torsen zu verbauen, sondern eine Drexler Lamellensperre, stellt sich mir (nach den ersten Wochen fahren mit dem 130i) die Frage: kann man die werksseitige "elektronische Differentialsperre" auscodieren?

    Oder anders herum: greift diese nach dem Umbau auf eine echte sperre überhaupt noch ein, und wenn ja, wann?

    Ich fahre halt aktuell noch Serie (habe das Auto wiegesagt erst ein paar Wochen) und musste feststellen, dass mir diese elektronische Simulation einer Sperre teilweise gefühlt in meinen Fahrstil "pfuscht".

    Ich muss dazu sagen, ich bin bis dato E36 mit Lamellensperre und ohne jegliche elektronische Eingriffe gewohnt, da tut das Auto in jeder Fahrsituation genau das, was man erwartet. Und ja, ich muss auch sagen, in der dritten Woche komme ich mit der Elektronik (also bei DTC komplett aus) schon besser zurecht als in der ersten Woche.

    Trotzdem habe ich halt leichte Bedenken, dass mit einer verbauten Sperre dann die Elektronik irgendwann (aber natürlich später als jetzt ohne Sperre) immer noch eingreift, und dann natürlich plötzlicher / heftiger, was einen dann ja - da man in dem Moment nicht damit rechnet - im wahrsten Sinne des Wortes "aus der Bahn werfen" könnte. :mrgreen:

    Wie sind denn da bisher die Erfahrungen?

    Gruß, Bernd
     
Thema: Einbau Torsen Sperrdifferential - MFactory MF-TRS-05E46A
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