Der neúe Einsair

Dieses Thema im Forum "BMW 1er Cabrio" wurde erstellt von x-men2, 02.02.2008.

  1. x-men2

    x-men2 1er-Fahrer(in)

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    gelungner bericht von autoscout24.

    http://ww2.autoscout24.de/magazine/mz_home.aspx?article=63684&extcidm=DE-NL-1-CW5-2008

    oder lese ab hier:

    Es gibt nur noch wenige Autos, die den Insassen ein wohliges Glücksgefühl beim Fahren bescheren. Diese Faszination ist den meisten Fahrzeugen abgegangen. Sie sind nur noch profane Fortbewegungsmittel, austauschbar, emotionslos und langweilig. Daher ist es umso schöner, wenn wieder einmal Autos gebaut werden, die begeistern können. Meistens gelingt das offenen Fahrzeugen, die eher aus emotionalen denn aus rationalen Gründen gekauft werden. Ein solches ist zweifelsohne das neue 1er Cabrio von BMW.
    Sechszylinder und Cabrio
    Fangen wir diesen Erstkontakt einmal von einer anderen Seite an. Von hinten. Und zwar von ganz hinten. Dort befinden sich beim 125i zwei unscheinbare Abgasendrohre im üblichen BMW-Sechszylinder-Stil. Rund, verchromt und mit dezentem Durchmesser. Obwohl diese beiden kleinen Rohre so belanglos wirken entweicht ihnen einer der schönsten Sounds aller aktuellen Sechszylinder-Automobile.
    Im Stand säuselt das Dreiliter-Triebwerk – der 125i hat in der Tat drei Liter Hubraum – so leise vor sich hin, das man meinen könnte, der Motor wäre dank Efficient Dynamics abgestellt – mehr dazu weiter unten. Ein kurzer Tritt auf das Gaspedal und Motordrehzahl sowie die Nadel im Anzeigeinstrument schnellen hoch. Gleichzeitig steigt der Adrenalinspiegel am Steuer und die Hände werden schon etwas schwitzig. Also Gang rein und los.
    Schon dieser Sound
    Untermalt wird der Beschleunigungsvorgang von einem wunderschönen Klang, den nur ein großvolumiger Sechszylinder bieten kann. Bei 2.000 Umdrehungen tief und sonor, ab 3.500 dann etwas heiser, um bei 6.000 Umdrehungen und darüber mit gänsehautbringendem Posaunen den drohenden Gangwechsel anzukündigen. Wer genau jetzt vom Gas geht und die Drehzahl wieder herabfallen lässt, wird mit einem betörenden Auspuffbrabbeln belohnt. Das ist so wunderschön, das man es wieder und wieder machen möchte. Wäre da nicht der Benzinkonsum, der bei solch sinnfreier Fahrweise in längst vergessen geglaubte Sphären steigt. 13,2 Liter zeigte der Bordcomputer direkt nach dieser Bolzerei an. Meine Mundwinkel zeigen aber direkt nach oben und mein Herz lacht dabei.
    Eficient Dynamics
    Dass Efficient Dynamics nur sinnvoll ist, wenn man sich an Spar-Grundsätze hält, ist klar. BMW gibt für den 125i im Mittel 8,1 Liter an, vorzugsweise hochoktaniges Super Plus. Allerdings kann auch Normalbenzin respektive Super gefahren werden. Wir empfehlen Super. Dann geht zwar das ein oder ander PS-chen flöten, ob sich nun aber 218 PS, wie angegeben, im Motorraum tummeln oder ein paar weniger, ist belanglos. Dafür spart man sechs Eurocent pro Liter Sprit, der aus dem Zapfhahn läuft.
    Nur 53 Liter Tankinhalt
    An dem steht man übrigens „dank“ des kleinen 53 Liter fassenden Tankinhalts viel zu oft. Denn der Real-Verbrauch dürfte sich irgendwo bei zehn Litern einpendeln. Das liegt zum einen daran, dass der 125i ohne Direkteinspritzung auskommen muss und zum anderen, dass die vollen Efficent-Dynamics-Maßnahmen nur bei den Vierzylinder-Modellen greifen. Ein Start-Stop-System, das den Motor beim kurzen Anhalten abstellt und beim Einkuppeln wieder aktiviert, gibt es für Sechszylinder nicht. Sei’s drum. Wer sparen möchte, soll doch zum Vierzylinder oder gleich zum Diesel greifen.
    Das maximale Drehmoment beträgt 270 Newtonmeter, die ab 2.500 Umdrehungen anstehen. Rein subjektiv kommt die Kraft aus dem Drehzahlkeller aber nicht rüber. Der 125i will höhere Regionen erklimmen. Erst bei 7.200 Umdrehungen dreht der Begrenzer den Saft ab. Und die werden so vibrationsfrei erreicht, dass man ein Loblied auf den Reihensechszylinder gleich mit anstimmen möchte.
    Für Datenfetischisten: Für null bis Tempo 100 benötigt das rund 1.600 Kilogramm schwere Cabrio 6,8 Sekunden, Vmax erreicht der 1er bei 238 km/h. Alles mit Sechsgang-Handschaltung. Diese sollte im konkreten Fall allerdings der Sechsstufen-Automatik weichen. Die Handschaltung funktioniert zwar, macht aber einen zähen Eindruck, so als ob sie in Gummi gelagert wäre. Zudem ist das Einlegen des Rückwärtsgangs nicht ideal und zum Gleiten passt die Automatik eh besser.
     
  2. AdMan

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