[F20] Auslass-Nockenwellenposition

Diskutiere Auslass-Nockenwellenposition im BMW 114i / 116i / 118i / 120i Forum im Bereich Informationen zum 1er und 2er F-Modell ab 2011; Leider bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich wäre unglaublich froh über eure Hilfe. Ich mach's so kurz wie möglich, aber detailliert wie nötig:...

  1. #1 AlfredJodocusKwak, 14.01.2021
    Zuletzt bearbeitet: 14.01.2021
    AlfredJodocusKwak

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    Leider bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich wäre unglaublich froh über eure Hilfe.
    Ich mach's so kurz wie möglich, aber detailliert wie nötig:

    Ich habe einen F20 LCI 118i mit Motor B38(B15A) Baujahr 2015.

    Vor etwa einem Jahr (~55.000 km) hatte ich das erste Mal die Meldung "Antrieb - gemäßigt weiterfahren" im Cockpit. Beim nächsten Start war es wieder weg. Das Spielchen kam alle 8 Wochen mal für ein paar Minuten, aber da der Fehler nicht konsistent war, sollte/wollte ich nicht größer tätig werden.
    Vor 3 Monaten (~73.000 km) wurde es dann permanent.

    -> "130F20 Auslassnockenwellenstellung zu Kurbelwelle zueinander unplausibel", Folgefehler: Wagen im Notmodus
    -> Ein Meister (nicht BMW) hört sich den Kaltstart an
    -> Wie befürchtet: Kette (vermeintlich) gelängt
    -> Aufwand beim B38: Gigantisch (Motor und Co. müssen raus)
    -> Versuch bei BMW: 0% Kulanz
    -> Kurzfassung Neu: Kette unten+oben (Komplettsets von FEBI inkl. Schienen), Kettenspanner, Verstelleinheiten, Zentralventile
    -> Fehler ist immer noch da

    Da ich das Gefühl hatte, dass die Werkstatt nicht mehr weiter wusste und der Chef gefühlt nur mäßig Ahnung von Elektronik hat, hab ich den Wagen rausgenommen.
    Ich also allein weiter:

    - Wenn Zündung an ist, ertönt ein konstantes Piepen im Motorraum (ich kann nicht mehr sagen, ob es vorher auch schon so war)
    - das Piepen ertönt auch dann, wenn man alle Fehler frisch aus dem Speicher gelöscht sind (mit ISTA/Rheingold) und noch nicht wieder gestartet wurde (beim nächsten Starten ist der Fehler sofort wieder drin)
    - Vermutung: VANOS klemmt, VANOS Endposition kann nicht erreicht werden, das Steuergerät kann keine Position feststellen (Sensorschaden)

    Dann:
    - Adaptionswerte der VANOS zurückgesetzt
    - Jetzt ändert sich die ursprüngliche Fehlermeldung in "164041 Auslassnockenwelle: Montage fehlerhaft"

    Wie kann das sein? Der Motor läuft ansonsten rund und ich bin seit Weihnachten bestimmt 500 km gefahren (entsprechend im Notmodus).

    - ISTA Prüfplan sieht gar nicht vor die Montage zu prüfen, sondern den Auslassnockenwellensensoren zu prüfen (Sensor und Verkabelung)
    - Ich prüfe bei laufendem Motor die Sensorwerte
    - Versatz Einlassnockenwelle zu KW: pendelt aktiv um 0 Grad (OK)
    - Versatz Auslassnockenwelle zu KW: konstant 0 Grad (NICHT OK)
    - Werte sind übrigens auch 0 wenn man das Kabel am Sensor zieht (es steht somit für "Kein Signal" oder auch für "Unplausibles Signal")
    - Ich tausche die Sensoren über Kreuz
    - beide Sensoren arbeiten einwandfrei an der Einlassnockenwelle
    - Ich messe die Pins (1/2/3) (Signal/Masse/5V Versorgung) an den beiden abgezogenen Sensorsteckern:
    - Einlass (4.84V/0/5V)
    - Auslass (4.84V/0/5V)
    (es ist übrigens typisch, dass ein erwartetes Rechtecksignal von einem Empfänger (hier DME) hochgehalten wird, daher wahrscheinlich die 4.84V die das DME auf die Leitungen legt)
    - Ich muss folglich davon ausgehen, dass die Sensoren einwandfrei arbeiten und die Kabel und Stecker korrekt mit der DME verbunden sind

    Wieso wird dann nichts brauchbares gemessen?

    Die letzten Funken Hoffnung die ich überhaupt noch sehe:
    - Entmagnetisieren der Auslassnockenwelle : der Sensorring gibt eventuell kein valides Magnetfeld mehr an den Nockenwellensensor weiter (beim Tausch der Steuerkette wurde eventuell die Magnetlampe auf der Auslassnockenwelle abgestellt und das Feld erzeugt nun falsche Signale am Nockenwellensensor, es klingt verrückt aber googlet "FabuCar Problem Magnet", ein paar bekannte Youtuber hatten das gleiche Phänomen)
    - VANOS Auslass Magnetaktor ersetzen (scheint wenig mit dem Sensorfehler zusammenzuhängen)
    - Steuergerät defekt (unwahrscheinlich)
    - Software Update bringt Abhilfe (unwahrscheinlich)
    - PuMa-Maßnahme 64122020 (was auch immer in dieser BMW-Geheimdienst-Maßnahme drin ist, es steht im Katalog im Zusammenhang mit dem Zentralventil, den Verstelleinheiten und den Nockenwellen; wird aber kaum mit dem Sensorfehler zusammenhängen)

    Was fällt euch dazu noch ein? Was habe ich übersehen?
     
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  2. #2 Laguna85, 15.01.2021
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    Was mir einfällt wäre das an einem Sieb von der Vanos ein Stück rausgebrochen ist und in der Verstelleinheit hängt .
     
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  3. #3 AlfredJodocusKwak, 16.01.2021
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    Verstehe, aber wäre das Problem dann nicht beim Tausch der Verstelleinheiten und Zentralventile automatisch behoben worden? Und müsste dann nicht trotzdem der Nockenwellensensor am Auslass etwas messen können?
     
  4. #4 AlfredJodocusKwak, 16.01.2021
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    Ich habe auch bereits überlegt, ob beim Tausch der ganzen Teile in der Werkstatt nicht doch ein Fehler passiert ist.
    Was kann denn außer dem Einstellen der Steuerzeiten (was meiner Meinung nach gewissenhaft und ordnungsgemäß durchgeführt wurde) noch an der Nockenwellenmontage schief gelaufen sein?
    Soweit ich das bei ISTA und newTIS sehe, musste die für die getauschten Teile gar nicht demontiert werden.
     
  5. #5 AlfredJodocusKwak, 25.01.2021
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    Mittlerweile habe ich (aus reiner Verzweiflung) folgendes selbst gemacht oder machen lassen:

    - Kabelbaum Sensorik 2 neu (welcher die Nockenwellensensoren mit der DME verbindet)
    - DME Software Update beim BMW Spezialisten GRAF in Hamburg

    Beides ohne Erfolg. Weiterhin:
    • "164041 Auslassnockenwelle: Montage fehlerhaft"
    • Konstant 0 Grad am Sensor der Auslassnockenwelle
    Mittlerweile habe ich bei der BMW Hauptniederlassung in Hamburg angefragt, ob sich jemand der Sache annehmen könnte. Ich fürchte mich allerdings davor, dass man dort alles wieder von vorne aufrollt "nur um sicher zu gehen" und ich am Ende mit einer Rechnung von 5000+ EUR dastehe. Und am besten ist das Problem dann nicht einmal behoben...
     
  6. #6 Laguna85, 25.01.2021
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    Tja das kann dir leider keiner sagen. Deshalb empfehle ich bei bestimmten Fehlern zu Bmw zu fahren. Klar die können auch keine Wunder vollbringen, aber haben mehr Möglichkeiten.
     
  7. Rizzy

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    Moin
    Sage mal hast du ein Automatik oder Schalterwagen?
     
  8. #8 AlfredJodocusKwak, 27.01.2021
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    Das war nicht ganz korrekt. Es steht zwar so bei ISTA und im TIS, aber "nur" Getriebe raus reicht auch.

    Einer der Mitarbeiter hat vor 2 Tagen ein internes Ticket geöffnet. Ich habe gesagt, dass sich am besten jemand mit Erfahrung am B38 Motor melden soll.

    Der Wagen hat ein manuelles Getriebe.
     
  9. #9 Gökhan123, 12.03.2021
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    Hallo guten Abend.
    Ich habe das selbe Problem.
    Gibt es bei dir schon eine Lösung ?
     
  10. #10 AlfredJodocusKwak, 15.03.2021
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    Leider nein. Nach der 3. Nachfrage hat mich tatsächlich einer der Mechatroniker von BMW Hamburg zurückgerufen. Er sagte ich solle meiner Werkstatt die Chance geben das doch noch hinzubekommen. Er könne meine Angst, dass die Kosten bei BMW für diese Sache ausufern werden bestätigen. Ich vermute mal, dass die selbst keine Lust auf sowas haben. BMW - Freude am Notlauf.

    Mittlerweile habe ich das Signal am Nockenwellensensor bei laufendem Motor mit meinem Oszilloskop abgegriffen und mir das ganze mal angeschaut. Niveau und Flanken sehen absolut in Ordnung aus. Als Referenz hab ich mir sogar die Nockenwelle nochmal besorgt. Ich hab versucht es im Bild darzustellen.
    Es ist mir unerklärlich, wie der Wagen vom Zündzeitpunkt an sagen kann, er bekäme kein gültiges Signal.
    Einzige (vage) Vermutung ist, dass tatsächlich irgendetwas klemmt und dies bereits beim Einschalten der Zündung registriert wird. Als Schutzfunktion verweigert er dann jegliche Signalannahme um mit Ersatzwerten direkt in den Notmodus zu gehen.

    Trotzdem habe ich den Magnetaktor auf der Auslassseite noch getauscht und auf Basis der folgenden Anleitung (nur den Part zu Beginn) mit Hilfe meiner Werkstatt die Nockenwelle (bzw. den Sensorring) heiß gemacht und Steuerzeiten nochmals überprüft:


    Alles ohne Erfolg. Die Nockenwellenverstelleinheiten (Auslass- und Einlassseite) die ich vorher besorgt hatte, waren gebraucht mit Garantie vom Händler. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die nicht in Ordnung waren, aber die Verstelleinheit der Auslassseite sowie beide Zentralventile habe ich jetzt noch einmal neu bei Leebmann bestellt. Zusammen auch gleich wieder 800 EUR obendrauf.

    Was ich online und im ISTA für alle F20 Fahrer mit N13 Motor in diesem Zusammenhang noch finden konnte:
    Der N13 hatte noch Rechteckdichtringe an der Nockenwelle. Zwischen äußerem Lager und Verstelleinheit. Wenn die verschlissen waren, baute sich wohl auch nicht ausreichend Öldruck für die Verstelleinheiten auf, sodass es für den Motor noch daran liegen konnte.
     

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  11. #11 WhiteTiger, 25.07.2021
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    Ist das Problem mittlerweile behoben und wenn ja, woran lag es?
     
  12. #12 AlfredJodocusKwak, 26.07.2021 um 10:42 Uhr
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    Ich bin verzweifelt zu BMW gegangen und dachte damit sei Ruhe. Jetzt bin ich schließlich bei den Profis. Dort meinte man die Auslassnockenwelle sei defekt, weil man "mit einem Gummihammer das aufgeschrumpfte Sensorrad auf der Auslassnockenwelle verdrehen könnte". Ich hab gesagt, dass das der größte Unsinn ist den ich bislang gehört habe, weil ich das bereits selbst versucht und ausgeschlossen habe. Aber ich willigte ein mir die Nockenwelle machen zu lassen. Ich bin schließlich Laie. Was weiß ich schon.

    Eine Stunde später rief man mich an und sagte, dass ihnen 1 von 13 Gewinden im Zylinderkopf, worin der Zylinderkopfdeckel verschraubt wird, nicht mehr gefällt sowie die Gewinde der Injektoren nicht mehr so gut aussehen. (Ich hatte innerhalb von 12 Wochen 6 mal den Deckel ab. Klar sehen die nicht mehr aus wie ab Werk.)
    Es müsse folglich "Alles gemacht werden oder gar nichts". Also Zylinderkopf und alles was drangeschraubt ist bzw. darüberliegt. BMW Hamburg stellte mich somit vor die Wahl das Fahrzeug für 8800 EUR reparieren zu lassen oder die Werkstatt würde sich weigern den Motor überhaupt wieder zusammenzubauen, da es sonst "nicht konsistent wäre mit ihrem Protokoll". Ich weigerte mich und musste eine 1200 EUR Rechnung für das reine Auseinanderbauen begleichen und den Wagen zusätzlich auf meine Kosten vom Hof schleppen lassen.

    Ich habe ein fahrtüchtiges Auto hingebracht, eine Rechnung für's Nichtstun bezahlen müssen und anschließend unfreiwillig mein Fahrzeug auf meine Kosten von deren Hof heruntergeschleppt.
    Die BMW Fehlerdiagnose der "defekten Auslassnockenwelle" war natürlich ebenfalls falsch.
    Die Auslassnockenwelle habe ich nach dem Abschleppen gegen Neu getauscht, alles wieder zusammengebaut und... wie erwartet den gleichen Fehler erhalten wie zuvor.
    Ich bin nicht sicher wie vielen Menschen soetwas schon untergekommen ist. Willkommen bei BMW im Jahr 2021.

    -----

    Da ich nicht mehr weiter wusste und mir niemand mehr helfen konnte, habe ich mir vor einer Woche bei einem BMW Spezialisten in NRW einen quasi neuen Austauschmotor mit 50 Testbetriebsstunden (verifiziert) einbauen lassen. Der stellte beim Umbau fest, dass sich Metallspäne im Wärmetauscher befanden sowie das Zweimassenschwungrad (ZMS) und die Kupplung verschlissen waren. Die mussten also auch noch neu. Die Werkstatt nimmt an, dass das ZMS im Laufe der Zeit den alten Motor verschlissen hat und die Späne sich irgendwann durch den Ölfilter gedrückt haben. Weshalb das keiner Werkstatt beim Öl- und Filterwechsel zwischendurch mal aufgefallen ist, will ich mittlerweile gar nicht mehr wissen.
    Es ist einfach alles maximal unglücklich gelaufen. Da die Fehlermeldung so unheimlich irreführend war und das Problem bei keiner anderen Sensorik angeschlagen hat, bin ich nach und nach in diese Kostenfalle reingestolpert. Es war ja laut Meldung "nur diese kleine Sache".
    Naja jetzt ist alles wieder in Ordnung. Meine Gesamtkosten nach 8 Monaten Herumgeschraube: Fünfstellig.
     
  13. cb7777

    cb7777 1er-Profi

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    Erst mal danke für Deine ausführliche Berichterstattung. Du hast mein und sicher aller Mitleser Mitgefühl.
    Die Frage ist nun, was können wir daraus lernen?
    Ich meine Du hättest schon in einem viel früheren Stadium die Kundenbetreuung (und ggf. einen Rechtsbeistand) einschalten sollen.
    Dass Du viel selbst abgearbeitet hast, spricht zwar für Dich, hätte aber o.g. Vorgehensweise nicht gerade gedient.
    Hätte, wenn, aber: hinterher ist man immer klüger. Für das Geld hätte Dich ein Leasingvertrag jahrelang sorglos gehalten. Zum Glück gibt es immer eine zweite Chance.
    Alles Gute und Grüße
    Claus
     
  14. #14 AlfredJodocusKwak, 26.07.2021 um 15:00 Uhr
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    Im Speziellen: Nicht sehr viel. Mein Fehlercode ist quasi falsch zugeordnet bzw. weist nicht auf die eigentliche Fehlerursache hin. Es ist einfach Pech gehabt.
    ABER: Jeder der etwas Ähnliches hat, kann die in diesem Thread ausführlich aufgezählten Punkte abarbeiten. Standardmäßig entspricht meine Vorgehensweise dem gängigen Prozedere und ist größtenteils sogar identisch mit dem BMW ISTA Prüfplan für eine solche Fehlermeldung. Häufig wird dies also zum Erfolg führen.

    BMW Kundenbetreuung halte ich angesichts der Fehlercodes für eine fragwürdige Vorgehensweise. Und die juristische Schiene ist in der Regel ein Argument von Leuten die sich in der Realität bislang nicht oder nur sehr wenig mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Und das sage ich als jemand der bestens rechtsschutzversichert ist und das Wagnis sogar eingehen könnte. Niemals gewinnt man in diesem Fall hier gegen BMW. Zu absolut keinem Zeitpunkt und unter keinen hier gegebenen Umständen. Mit ganz viel Glück und böser Absicht hätte ich hier gegen die Meisterwerkstatt die den Deckel am Anfang ein paar Mal abgenommen hat vorgehen können. Da BMW behauptete, dass die Gewinde beschädigt sein, hätte ich dann gegebenenfalls etwas Schadensersatz erhalten. Das hätte dann zwar dazu geführt, dass mir BMW (fäschlicherweise) die Nockenwelle getauscht hätte, aber keineswegs das ursprüngliche Problem behoben.

    Ich behaupte einfach mal, dass die meisten (halbwegs) gescheiten Köpfe hier den exakt gleichen Weg eingeschlagen hätten, wenn sie sich (a) nicht mehr im Rahmen der Garantie und Gewährleistung bewegen und (b) die gleichen Meldungen auf dem Schirm gehabt hätten wie ich. Nämlich wie folgt:

    1. Trotzdem nochmal versuchen eine Beteiligung über Kulanz zu holen (0%).
    2. Es geht los mit der Vermutung eines Sensorfehlers: "50 EUR kann man wohl selbst machen"
    3. Dann Steuerkette: Wird wohl doch teurer und komplizierter
    4. Dann VANOS & Co komplett: Hmm...
    5. Dann BMW Niederlassung mit "Tiefendiagnose": Völlig falsch und frech (aber juristisch aus dem Schneider)
    6. Dann Tauschmotor

    Richtig. Hätte mir jemand von Anfang an (also Punkt 1) gesagt, dass das die wahre Fehlerursache hinter diesem quasi falschen Fehlercode ist, sich die Sache so dermaßen hinzieht und die Gesamtkosten letztenendes dorthin aufsummieren würden, hätte sicher jeder anders gehandelt.
     
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